(… vom Glück, nicht  g a n z  daneben zu sein…)

Schwester Gisela verabfolgt mir immer einmal wieder fernheilerisch ambitioniert Tonika in kleinen Dosen. – Sie kommt zu spät, sie hätte vor 86 kommen müssen, ach ach… – Aber die Budenzauberer machen das schon, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt!

Der Link zum eben oben geposteten Video ist nun eine solche quasi homöopathische Gabe. Allein, ich war verblüfft! Einer meiner ersten Gedanken war, dass natürlich, wenn man „Pufpaff“ heißen würde, der Versuch der Kabarettung einleuchten dürfte.

Dieser arrogante Gedanke meines Unterschichtgroßhirns wurde jedoch schier schnurstracks schier bestätigt, siehe Wikipedia. Ha! Vortrefflich, das! Es ist, ohne Ironie usw., für mich immer wieder eine Erleichterung, feststellen zu können, dass selbst Gedanken, die mir total schräg usw. vorkommen, sich immer wieder als quasi gesellschaftsfähig erweisen. Mindestens interessant aber scheint mir auch das Thema der Magisterarbeit

Und sonst? – Das Übliche… – Paranoia?!

Es ist mir mindestens zum dritten Mal in der jüngsten Vergangenheit passiert, dass ich in meinem Blog etwas schreibe wie „Im Auge behalten!“, um dann am selben Tag ein halbes Dutzend Mal mich wahrnehmende Kameraden Volksschützer wahrzunehmen. – Ja ja, ich halte mich für den Nabel der Welt! – Ist störungsspezifisch, folks!

Aber gestern war dergleichen deutlich heiter akzentuiert. Unter anderem fuhren eine Polizistin und ein Polizist auf Fahrrädern an mir vorbei, offensichtlich außer Dienst oder auf dem Heimweg, und an den Fahrrad-Lenkern aber schaukelten lustig die Fahrradhelme, gnihi! Bevor ich mit meiner inneren Gruppe ausdiskutiert hatte, welche Art Erheiterung ich nun zeigen könnte, ohne zugeführt zu werden, fing ein Pärchen vor mir an zu lachen, was sich ihren Worten nach eindeutig auf die lenkerschlenkernden Helme bezog. Auch hier wieder mein Gefühl, ohne Ironie usw., dass ich offenbar nicht völlig aus der Welt gefallen wäre, wenngleich natürlich überall fremd, heule heule.

Ja, die Krise führt zusammen, was nicht aufeinander hört… – Oder so ähnlich!

(… ist es sexistisch oder Beamtenbeleidigung oder sexistisch und Beamtenbeleidigung, wenn ich sage, dass die Polizistin einen voll süßen Po hatte… furchtbar… chronisch underxxxxxx ist bei alten Säcken besonders unangenehm, nicht wahr… nichtsdestrotrotz kommt gerade wieder per Mental-Funk ‚Merktnich, dissaschwulis!‘… tja, mein Dialek-Tic…)

Väterchen Frust läuft – das hilft in vieler Hinsicht! Auch das wieder ohne Ironie usw. gesagt; ich muss das ja immer hinzufügen. Jetzt habe ich das 19 Tage hintereinander gepackt und der Körper beginnt sich zu gewöhnen, was sehr gut ist. Ich bin mir sicher, dass ich das auch weiterhin praktizieren werde; es wäre auch in der Tat grenzblöd, das phantastische Wetter und die relativ leeren Straßen nicht zu nutzen. Das Kind entdeckt M – laufend… Ha!

In diesem Zusammenhang wieder ein hinterfötziger Gedanke! Als ich 1999 vom ehrenwerten Herrn Dipl.-Psych. Abel („begabter Halbpsychotiker“ fand ich ja voll geil, Alter!) ins Haus der ewigen Kindheit überwiesen wurde, habe ich abrupt mein „Training“ als Zeitungszusteller abgebrochen. Auch das ist nicht witzig gemeint, denn einige Monate später hat eine Ärztin mich nach der Auswertung meines Belastungs-EKGs allen Ernstes gefragt, ob ich Leistungssport betreiben würde. Ich habe ebenso im vollem Ernst sinngemäß erklärt, dass ich bis zu meiner Klinikeinweisung dauerlaufend Zeitungen zugestellt hätte, was die Ärztin erheiterte. Unser lustiger Lügenbaron wieder, ts ts!

Könnte es sein, dass meine Depris ein Stück weit von diesem abruptem Abbruch herrühren? Es ist ja bekannt, dass wirkliche Leistungssportler bei solchen Abbrüchen ohne Abtrainieren ernsthafte gesundheitliche Problem bekommen können. Ich merke nämlich zu meiner Verblüffung, nicht ironisch usw. gesagt, dass ich noch längst nicht an meiner Grenze bin und dass mein Körper „irgendwie positiv antwortet“ auf mein gymnastisch durch das Weichbild der Stadt Schlottern.

Ich wollte schon lange einmal die beknackte Formulierung „ein Stück weit“ anbringen, und hiermit hätte ich nun! – Nach wie vor die blinde Stelle im System, Körperkontakt, Körperarbeit usw. Nein, ich will nicht Klinikchef usw. werden, auch nicht im Unbewussten, aber ich darf meine Meinung äußern. „Wir sind ein freies Land!“, wie es in amerikanischen Filmen immer heißt. – D. h., im Augenblick womöglich eher nicht, *hüstel*…

(… letztens wurde mir ja geträumt, dass Trump mir väterlich den Kopf geklopft hat… Wahnsinn – der Humor der Weltgeistin ist zuweilen krass…)

Bla.

PS: Herr Ösi hat auch zum Thema referiert und nicht nur mich hat es bei der Rezeption des audiovisuellen Kommunikates gerissen… Man könnte sich streiten, wer nun „besser“ oder „schlechter“ wäre und warum der eine als Person des öffentlichen Lebens von so was leben kann und der Andere schön schräg durch sein Bloghäuschen tapert. – Sellerie is‘ was fürs Leben, oder wie die Frankreicher sagen! – Bla.

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