(… nix Neues in Koskanien…) … (… das  m u s s  überraschen…)

Ganz tief drin habe ich auch das gewusst… Meine „Dauerläufe“ werden trotz täglichen Richtungswechsels nach Dr. Erickson schon wieder zu Ritualen. Im Traum nun aber spurte ich geradezu los, und zwar – in Köpenick. Gnihi. Auf für Träume typische Weise „ist“ diese Straße allerdings auch noch eine andere, die ich weder im Traum noch im sogenanntem Wachzustand identifizieren kann. Aber wie meist in Traumprüfungen ist die Szenerie farbiger, lebendiger, leuchtkräftiger, atmosphärisch intensiver oder wie immer man den Sachverhalt kläglich zu umschreiben man sich bemühen möge als (fast) alles in der sogenannten Realität Erlebte.

Dann ein Kontakt bzw. „Kontakt“. Jemand spricht gegenüber einem anderem Traummenschen über mich in der dritten Person. Das verstehe ich sehr gut! Sinngemäß äußert er etwa: „Ich hatte erst gedacht, den kenne ich, aber dann habe ich die Mutter gesehen, und die sah gar nicht gut aus!“

Har. Har. – Was hat das nun zu bedeuten, im Unbewusstem?

(… es würde mich nicht wundern, wenn meine leibliche Mutter noch leben würde… die würde im Juni 86… ich habe vor etlichen Monden an das Heim geschrieben, in dem ich sie ca. 1998 besucht habe, was eines der krassesten Erlebnisse der letzten Jahrzehnte war – keine Antwort… ich wollte paar Fotos, weil ich 1986 alle Fotos und Tagebücher usw. zerfetzt und buchstäblich in die Tonne getreten habe… es ist gerade wieder „Keine-Antwort-Phase“… das verstehe ich sehr gut… bla…)

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Nach der Intensivierung meiner kontrollierten Fluchten, in weiten Kreisen „Joggen“ genannt, zwickt und zwackt es ungefähr genauso wie ohne das Laufen. Gestern Abend allerdings war mein linker Fuß derart blockiert, dass ich als wie Baba-Jaga mit Schwanz durch meine Gemächer gehumpelt bin. Auch ist da was an der mittleren linken Zehe. Aliengeburt, hihi? – Mein Command Center ist informiert, Medipac ist unterwegs!

Was aber werde ich nun machen, wie immer abgesehen von dem, was ich gegessen habe? Ja, was schon? Weiter laufen! Eigentlich aber wollte ich mich doch fit machen fürs Schreiben, aber „richtig“ schreibe ich auch nicht. Im Gegenteil ist die Weltgeistin wieder auf einem ganz anderem Trip. Die Leier ‚Will nich‘ arbeiten gehn!‘ geht wieder los.

(… es ist die Nutzung einer Art Verbundnetz unbewusster gegenseitiger „Hypnose“… bitte Anführungsstriche beachten… damit werden Techniken vervollkommnet, die Erickson bis zu seiner Abberufung in die ewige Großgruppe 1980 meisterhaft entwickelt und geübt hat… bla… Einbindung der Massen… ohne die seit Jahrtausenden immer wieder erfolgenden gewaltsamen Aus- und Aufbruchsversuche wie Revolutionen usw., die auf Dauer nie wirkliche Veränderung brachten, weil Psycho-Club ausgeblendet wurde… höhöhö, siehta sich wieda als Arbeiterführer.. spielta wieda Lenin, hihihi… „Wer hat sich das ausgedacht?“, Dr. Nina Hagen…)

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Keineswegs bin ich völlig abgehoben! Im Gegenteil bin ich mit beiden Füßen auf der Erde, indem ich jetzt des Öfteren Socken im Handwaschbecken walke und wasche und spüle, weil ich nicht mehr genug Socken habe und die Fach-Boutiquen koroniert sind. – Das am Rande zur Erbauung und Erheiterung meiner völlig zu Recht unübersehbaren Nichtleserschaft!

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Für den Fall jedoch, dass ich quarantiert werden muss, habe ich ein sozialhygienisch einwandfreies Refugium gefunden, ha! – Man könnte es übrigens als bezeichnend sehen, dass „sozialhygienisch“ als Fehler angezeigt wird… Bla.

(Pinterest. Gnihi.)

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