(… Spießerchens aktuelle Bauchnabel-Bohrungen…)

„Faszinierend!“, hätte Mr. Spock gesagt, und zwar völlig zu Recht. Ich war im Traum schon mehrfach in diesem Quartier. Die Straße im Traum „enthält“ auf für Träume typische Weise mehrere Straßen aus der sogenannten Realität. Es ist die Straße, in der ich im Berliner Samariterviertel etliche Monde lang Parterre links im Seitenflügel rechts kampierte. Gleichzeitig ist es gewissermaßen atmosphärisch eine Straße in Stralsund, die an einem Torbogen neben der Jugendherberge beginnt, in der ich während einer Klassenfahrt voll breit ankam. (Offenbar die Jugendherberge am Kütertor). Schließlich ist „enthalten“ eine Prager Gasse, die ich auf einem altem Foto oder gar einem Gemälde gesehen habe.

Einer der Plots, die ich seit Jahrzehnten vor mir her schiebe – im nächsten Leben geht es anders lang! Korrekt, der Golem als Hochintelligenter und Hochbegabter, aber ohne eigenen Antrieb usw. Ich hatte natürlich sowohl historisch als auch histrionisch relevante Gässchen im träumendem Hinterkopf. Ähnlich sieht die Gasse hinter dem eben oben erwähntem Kütertor aus. Da „war“ wieder was, dieses schwer zu beschreibende Atmosphärische usw., bla.

Quelle: Pinterest bzw.

Ich gehe in den großen Hausflur des Vordergebäudes, in dessen Seitenflügel ich gewohnt habe. Im Traum ist links in der Tordurchfahrt ein sehr großes Zimmer mit sehr großen Fenstern, die fast die gesamte Fläche der Wand ausmachen. In dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, ist dort natürlich, oder war, nur Wand.

Jetzt ist dort ein im mehrfachem Sinne traumhaftes Atelier, in dem mehrere Leute an Plastiken und Gemälden arbeiten. Ein junger Mann versucht mehr oder weniger ernsthaft, einem Klischee des Künstlers zu entsprechen, indem er aus einigen Metern Entfernung wild bis wütend Farbklumpen auf eine Leinwand klatscht. – Aber das ist natürlich freiheitlich-demokratische Kunstausübung, die ich nicht einmal im Traum verstehe, weil ich die Wende verpennt habe. – Das isses, Alta!

Die Szenerie wechselt. An der Stelle, an der in der sogenannten Realität das große Tor zum Hof ist, erscheint eine Art Besprechungsraum. Ein Mann ruft bei meinem Erscheinen sinngemäß etwas wie „Ich tippe ja auf Lehrer!“ Zu meiner Überraschung wie Verärgerung wird er dabei von Kichern geschüttelt.

Ich erwidere im selben Ton und ebenfalls sinngemäß, ich wäre in der Tat Lehrerin für Gymnastik und Näharbeit. Ich ärgere mich schon im Traum darüber, dass mir das Wort „Nadelarbeit“ nicht einfällt, mit dem ein in der sogenannten Realität in den Grundschulklassen angebotenes Unterrichtsfach bezeichnet wurde, in dem ich als geborene Gouvernante Einsen und Zweien misstrauisch dankend erhalten habe.

Jetzt geschieht etwas sowohl für diese Prüfungsträume als auch für die sogenannte Realität tragikomisch Typisches. Nachdem zumindest im Ansatz ein Kontakt entstanden ist, indem wenigstens ein adäquater Wechsel von wenigen Worten stattgefunden hat, kann und will ich das nicht auf sich beruhen lassen. Ich labere und lamentiere, bohre infantil quengelnd-nörgelnd nach, wo alles klar scheint. Die Szene löst sich auf – Prüfung nicht bestanden, bla.

(… während ich den letzten Absatz getippt habe, kam per Mental-Funk: ‚Der merkt Tatsache nich‘, dissa eifersüchtig is‘!‘… das bezog sich wohl auf mein gestriges Posting des „Heimarbeits“-Videos der beiden entzückenden italienischen Musikantinnen… – darf Mann das so sagen, oder ist das frauenfeindlich-sexistisch – … eben kam ‚Finger weg!‘… – egal, ich werde nachher ein wenig ins Handtuch wimmern, okay… aber vorher tippsele ich dieses Posting zu Ende… ich muss das tun, sonst platze ich…)

(… das war jetzt wirklich der Oberhammer… „versehentlich“ habe ich auf die „Power“-Taste auf der Tastatur getastet und der PC ist herunter gefahren… die Fehlleistungen des Histrionischen – Prof. Freud würde ja in schier rasendem Entzücken auf seiner eigenen Couch wie auf einem Trampolin herum springen… das wieder nur am Rande und zur ganzheitlich leibseelischen Entspannung…)

Was mache ich jetzt; außer dem, was ich gegessen habe, versteht sich? – Nun, ich fröne meiner neuesten Sucht, dem Laufen. Freilich jogge ich ja schon seit Längerem, aber nicht regelmäßig und kontinuierlich. – Ist „regelmäßig“ und „kontinuierlich“ nicht dasselbe? Egal, ich werde nie Diplom-Autor! – Jetzt bin ich vom vorigem Montag bis zum vorigem Samstag jeden Tag zwischen 45 und 60 Minuten gelaufen, und siehe, es ward gut. Allerdings habe ich gestern wieder ausgesetzt, und das hätte ich vielleicht nicht tun sollen, denn jetzt bin ich wieder hippelig und stinkig. Außerdem verstärken sich die „Symptome“. Hirnbiochemie? Ick weeß ja nich’…

Äh… – bla.

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