„Viele mögen eigene Brüste nicht.“ – Das verstehe ich sehr gut!!!

Das war eine Schlagz… – eine Headline in einem Portal in diesem internationalem Netz. Dies das Löffelchen Zynismus zur vormittäglichen Anregung der Vitalfunktionen! Häff fann! Bald ist wieder Fasching und auch ich werde mich bemühen, ordnungsgemäß meine Pflicht erfüllend ganz lustich zu sein! Sei spontan! Usw.

Old Ron unterzieht sich zum Erzeugen dieser Anregungen neuerdings immer einmal wieder einer Art Kontrastprogramm. Es besteht fast ausschließlich aus Clips bei YouTube. Ein Video von und mit Wagenknecht in ihrem jüngst eröffnetem Kanal, dann eines mit Meuthen. Danach ein Video mit einem unabhängigen Journalisten, wer oder was immer das sein mag. Hierauf löst Frau Klum in mir eine Art Dankgebet etwa des Inhalts aus: „Dies sind die Probleme, von denen wir sagen werden, wir hätten sie gern gehabt!“ Nun lausche ich erst Gregor Gysi und dann einer YouTuberin, die gewissermaßen synchron Demos von Linken und von Rechten aufsucht und in beeindruckender Weise sich ein faires Urteil zu bilden versucht. Schließlich verfolge ich fassungslos fasziniert nacheinander eine Anleitung zum Auftragen von fremdem Stoffen auf weibliche Gesichtshaut und ein Interview mit Jürgen Kuczynski. Usw. usw. usf.

Ganz so krass läuft das nicht, aber in etwa. Kein Wunder, dass der Typ bisschen am Rad dreht, höhö. Gehört doch in ’ne Einrichtung!

Fazit? – Mich gruselts, oooh, mich gruselts!

In Anlehnung an Dr. Uljanow und Dr. Gysi darf ich anmerken, dringend angesagt scheint Psycho-Club, Psycho-Club und nochmals Psycho-Club! Nicht witzig gemeint, und ich möchte auch nicht im Unbewussten Eurokanzlerin werden und D mit Hüppnohse heilen und was da wieder für „Rückmeldungen“ kommen dürften von Leutinnen und Leuten. (… ohnehin laborieren in dieser Richtung bereits die Budenzauberer, aber dazu jetzt ausnahmsweise nichts weiter…)

Aber ich theoretisiere. Ich weiß nicht, wie man „so was“ praktisch umsetzen soll. Allein, ich stelle mich auch nicht etwa vor Flüchtlingsheime und randaliere im Glauben, ich würde mich jetzt politisch artikulieren. Okay, ich habe 2008 randaliert (nicht vor einem Flüchtlingsheim). Aber das sehe ich inzwischen unter anderem als Re-Inszenierung meiner eigenen traumatischen Erlebnisse. Das ist keine Entschuldigung, aber eine Erklärung.

Was wollte uns der verhinderte Dichter damit sagen? – Ein Beispiel, „klein“, „banal“ usw. Da schreit eine Frau in eine Kamera: „Die kriegen alles rein geschoben!“ „Die“ sind Flüchtlinge in dem Haus, vor dem gerade demonstriert wird.

„Übersetzt“ aber könnte das etwa Folgendes heißen: „Ich hatte nie Gelegenheit, auch und erst recht nicht, als das vor allem in der frühen Kindheit in existentieller Weise ‚dran‘ gewesen wäre, im eigenem Recht gesehen zu werden!“

Eigentlich ganz einfach, aber offensichtlich schwer zu vermitteln. Nein, das ist kein unzulässiges „Psychologisieren“!

Aber ich theoretisiere, wie gesagt. So lange ich darüber nicht hinaus komme, werde ich mich darauf beschränken, vor einer zu Recht unübersehbaren Nichtleserschaft in meinem Bloghäuschen klug zu scheißen.

In diesem Sinne – guten Tag!

(… „Pinterest“…)

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2 Antworten zu „Viele mögen eigene Brüste nicht.“ – Das verstehe ich sehr gut!!!

  1. Gisela Schall sagt:

    „… Aristoteles sieht´s mit Humor …“ ha ha ha

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