N i c h t  über Abwesende reden geht wahrscheinlich gar nicht…

Ich bemühe mich darum. Aber es gelingt nicht immer. – Nicht immer finde ich nur gelb Gepresstes* in meinem elektrischem Briefzentrum! Heute bin ich beim Öffnen meines, meine Güte, Postkastens im lieblichem Digi-Tal auf das gestoßen.

Was fällt mir dazu ein außer das Gesicht? – Es geht um Abgrenzung. Die gelingt nicht im direktem Kontakt mit denen, über die gelästert wird. Das hat mit Prägungen in der individuellen Geschichte zu tun. Ja, das ist Psycho-Club, furchtbar! Der wieder mit sein‘ Scheiß! Willa wieda die Welt retten, höhö!

Wenn ich als Kind erlebt habe, dass sogenannte Erwachsene in meiner Abwesenheit über mich „redeten“, dann ging das immer gegen mich. Da bin ich mit Sicherheit nicht der Einzige. Das ist kein Bauchnabel Bohren. Die Anführungsstriche, weil das Reden oft derart laut statt hatte, dass durch geschlossene Türen gut zu verstehen war, was geredet wurde. Zudem lassen sich Kinder immer gut „nutzen“, um die Beziehung der Eltern zu klären zu versuchen, die das anders nicht gebacken bekommen. Auch wurde oft über mich wie über einen Abwesenden geredet, obwohl ich anwesend war. – Die letzten beiden Sätze sind jetzt gewissermaßen off topic, boah.

Warum schreibe ich das? – Um überhaupt etwas zu schreiben… Bla. Der Klient scheint nach wie vor, *hüstel*, ein wenig desorientiert…

(… eine Ansammlung erfolgloser Menschen – Scheiterhaufen… P. Klocke, mit Frau Ana K. Oluth sehr glücklich verheiratet… muahaha… sorry…)

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Aber hier, auch für mich selbst überraschend, etwas, igitt, Konstruktives. Gestern Abend habe ich bei hallo-vegan gar artige Atzung bestellt, Soja-Geschnetzeltes und, hihi, was von der Zwergenwiese, nich‘. Heute kurz nach zehn klingelt es stur an der Tür – das, *hüstel*, Westpaket ist da! Wahnsinn! Ich bin platt, ohne Ironie! Habe gleich mit 5 Sternen gewertet. Bewertet. – Dings!

„klingelt es stur an der Tür…“am Fenster wird es nicht klingeln… aber ich lasse das jetzt stehen, wegen der Auzi… Authentä… – Dings…

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Was aber ist neu auf dem Traumtanzboden? – Ich will ja hier nicht in Enthusiasmus abstürzen, hö hö hö!

Erst habe ich wieder einmal im Kopf komponiert. Das war lange nicht. Aber das hatte was, was ich da an Tönen gesetzt habe. Kein Größenwahn, keine Selbstüberhebung! – Wo ist so was im sogenanntem Wachzustand, verflixte Scheiße rückwärtig ausgeschiedene Fäkalie von vornehmlich pastenartiger Konsistenz?

Dann wieder quasi 180-Grad-Wende. Ich bin im Süden Münchens in der Nähe der Herberge, in der ich vor etlichen Monden knapp der Obdachlosigkeit entkommen bin. Schon im Traum der Gedanke: ‚Aha, ich werde wieder obdachlos!‘ Das befürchte ich in der sogenannten Realität auch ständig. Die freundlichen Widerworte hochschulisch hoch geschulter Bezugspersoninnen wirken da nicht. Die Budenzauberer sind stärker! Dann kommt ein Typ freundlich auf mich zu, den ich nicht kenne und pumpt mich an, weil er eine Fahrkarte braucht. Ich bemühe mich geradezu verbissen, alles richtig zu machen, die Aufgabe zu lösen, die Prüfung zu bestehen usw. Dass mir Letzteres gelingt, bezweifle ich. Ich kann mich an weitere Details nicht erinnern.

Das sind endlose Wiederholungen der „Prüfungen“ durch meinen unmittelbar vorgesetzten Vorfahren in meiner Vorschulzeit!!! Was jedoch habe ich von dieser Einsicht? – Das beunruhigend beruhigende Gefühl, wenigstens hin und wieder ein ganz pfiffiges Kerlchen zu sein! Is‘ ja auch was, nich‘?

* Dies eine typisch bemüht interlecktuelle Anspielung des Au-Tors auf „Yellow Press“. – What a joke, yeah!

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