(… Herr K. muss noch viel lernen…)

Fast zwanzig Jahre habe ich etliche seiner Bücher „mit mir herum getragen“, bis ich eines zu lesen begonnen habe. Um das zu deuten, bedarf es keiner freudigen Übungen mit Anna Lyse auf der Couch… Alles, was ich bei Jack London, Tschechow, Poe usw. über gute Epik gelesen habe, findet sich bei Singer in kristallklar feinst-reinster Prosa verdichtet.

Habe ich das nicht poetisch formuliert, Alter? – Wenn ich „Alter“ sage, meine ich natürlich auch immer ’ne Alte. – Winkt hier nicht ein Bachmannpreis? – An der Stelle habe ich übrigens schon als körperliches Kind heftiges magisches Denken entwickelt und mich schief gekichert. Ich habe mir immer bildlich vorzustellen versucht, wie ein Preis winkt. Okay, wenn es ’ne kleine Statue ist… – „Ooopa?!“ Ist hier die Phantasie, über die nicht zu verfügen ich fortwährend klage? – Ick weeß ja nich‘, Keule…

„Man muss das doch mal sagen dürfen!“

(… so weit wieder die Theorie… Weiteres im Weiterem…)

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