… ick annalüsier mir selba…

Ein Mitarbeiter entschuldigt sich lachend. Das wäre natürlich ein Versehen, ich würde gleich verlegt werden. Ich bin in einem Zimmer erwacht, im dem außer meinem noch vier oder fünf Betten stehen, in denen Säuglinge liegen. Aharhar. Es wird nicht klar, wo der Mitarbeiter arbeitet. Es könnte das Haus der ewigen Kindheit sein. Die Räumlichkeiten erinnern mich jedoch auch „irgendwie“ an die heilend hallenden Hallen des heiligen Joseph in Weißensee.

Dann habe ich vergessen, wo ich wohne. Das hatte ich auch erst etliche Dutzende Male in den Träumen der letzten Dutzend Jahre. Jemand will mich gar hinfahren, mit einem Transporter. Ich sage etwas wie, man könne sich erst einmal Eine anstecken. Zu meinem Entsetzen spüre ich das Verlangen, auch Eine rein zu ziehen, qualmender Weise. Einen weiteren Versuch, erreichte Abstinenz rückgängig zu machen, unternehme ich in einer weiteren Traumsequenz. „Sie machen immer alles rückgängig, Herr Koske, das ist was ganz Altes!“ Bla bla, blubb blubb. Ich speise mit Genuss Fleischstückchen, die an einen Faden geknüpft sind (?) Es könnten Kalbsmedaillons sein und mein Behagen ist leider ganz meinerseits.

In diesem Wohnortsuchtraum knallt sich zum Glück nur der geduldig auf das Abklingen meiner Alzi-Attacke wartende fahrbereite- und willige Bürger eine Kippe zwischen die Kiemen. Mir fallen alle möglichen und unmöglichen Adressen ein, unter anderem eine „Solnystraße“ (?) Wo die sein soll, weiß ich auch im relativem Wachzustand nicht. Nie gehört, den Namen. Seltsamer und wohl auch bezeichnender Weise habe ich während der verzweifelten Suche Bilder von Berliner Straßen im Kopf. Ja, ich soll nach Berlin zurück wollen, aber wie?

Kurzum – bla. Während des Tippens kam wieder mehrfach per Mental-Funk ‚Mach‘ Deine Hausaufgabe!‘ Gemeint ist die Einsendeaufgabe des Fernkurses „Creative Writing“. Es geht in dieser Lektion um „Komposition der Handlung“. Klar, da habe ich abgebrochen! Es wird verbindlich, es geht richtig zur Sache. Ich kann nicht mehr nur „so hinknallen“ und gar lobende Feedbacks kassieren. Pfui Teufel, habe ich mich durchschaut!

Ich tue, natürlich, das Gegenteil, also nichts. Ich bin im Widerstand! Ich bin gespannt, ob ich je heraus finden werde, wer da wie und warum zugange ist. Gute Arbeit, zum zweihundertfünfundachtzigstem Mal sei es vermerkt!

Ich habe aber heute einmal gegooglet nach Traumsymbolen. – Ick weeß ja nich, Keule…

(… ja ja – Frauenmagazin Pinterest… am 31. endet die Einschreibefrist für die Fern-Uni… ja ja… jeder hat drei Wurf… – ich ahne, was jetzt für Sprüche per Mental-Funk kommen…)

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2 Antworten zu … ick annalüsier mir selba…

  1. Gisela Schall sagt:

    Hallo Herr Koske,
    …ok – es hat mich (einfach so) interessiert…
    es gibt eine Solistraße (nu ja, …ein bischen die Schreibweise verändert und schon! gibt es die Straße, schreibt sich eben nur anders) …:
    Mageba SA – Home – Mageba
    https://www.mageba-group.com › ch
    Vereinigte Arabische Emirate. Kanada. Mexiko. USA. Kolumbien. Südamerika. Headquarters: mageba sa. Solistrasse 68 8180 Bulach Switzerland.
    Was, wofür und ob diese Information nützlich für Dich ist? Weiß ich auch nicht.
    Wünsche freundliche Restwoche!

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