(„… ich muss darüber quatschen…“)

Diese Notizen oder was auch immer sind völlig überflüssig; allein – ich bin im WiderstandBöse Hobbitse, böse Hobbitse. Aber – passt schon! Vor ein paar Tagen wurde ein besonders demonstrativ-plakatives Traumbild gesendet. Eine Art Bauzaun oder dergleichen, darauf in mindestens drei Meter großen Buchstaben ein Beispiel für Style-Writing, „Wir kapitulieren nie!“ Das kam nach meiner Versicherung, ich würde mich so lange gegen den Budenzauber wehren, wie ich könne. Na dann… – Paar Jährchen habe ich sicher noch!

Hier ein Gedanke, der mir schon lange durch die Gehirngänge schlurft. Er schlurft – das Alter; wir berichteten. -Zig tausend Leute haben mit aller seelischen und körperlichen Kraft für eine neue, bessere Welt, eine neue, bessere Gesellschaft gekämpft, oft unter Einsatz ihres Lebens. Die lösen sich quasi in Nichts auf? – Wer es glaubt, wird nicht mal selig!

Die „wahre Erdkrume“ („Martin Eden“). Diese Sehnsucht, die offenbar nicht nur in mir umgeht. Zu der Gruppe gehören wollen, die man im eigenen Soziotop als tonangebend sehen zu müssen glaubt. In die Gruppe integriert sein, die weiß, was läuft, wo es lang geht; die den Durchblick hat, den „Zeitgeist“ oder wie auch immer man das bezeichnen mag, am klarsten wahrnimmt und interpretiert und verkörpert usw. Manche gehen, als Beispiel, zur Musiktherapie von Dr. Bohlen. Ist legitim! Wir suchen alle… Äh… – Ihr sucht alle! Ich bin „überall fremd“, wie ein Herr in der angeblich therapeutischen Weh-Geh anmerkte, in der ich zuletzt leibhaftig erschienen bin. – Bisschen Größenwahn muss sein, gerade in den Medien!

Ja. Ja ja. Die jüdische Weltverschwörung, genau! – Den Gedanken habe ich auch schon mehrfach geäußert, dass Adolf Hitler genau zu der Zeit von dieser „Verschwörung“ zu dröhnen begonnen hat, als Wilhelm Reich erste Ergebnisse seiner Vermutungen und Experimente zum Orgon veröffentlicht hat. Wenn nun beide dasselbe gemeint haben? Von entsetzlich weit auseinander liegenden Enden eines gedachten Spektrums aus? – Das mit dem „Spektrum“ habe ich zugegebenermaßen von Ammon geleast. Ich sehe mich ja als Nachfolger von Ammon… Im Unbewussten! Ich habe da gar keinen Zugang zu! Furchtbar, der Mensch, echt!

(… jetzt spielt er wieder das genialische Wunderkind, indem er provokante Thesen raus haut, um Originalität vorzutäuschen… obwohl er doch weiß, dass er völlig unschöpferisch ist; Letzteres wird auch dauernd per Mental-Funk rückgemeldetsehr durchsichtig… aber netter Versuch, Herr Koske…)

Heute waren die Traum-Sendungen wieder voll krass, Alter! Wieder einmal bin ich in der Wohnung in der Robert-Koch-Straße 28. Das ganze Haus steht nicht mehrArschgeigen! Gesäß-Streichinstrumente! Ich vermute immer wieder, dass der oder die Urheber des Budenzaubers aus Iron Hut City kommt oder kommen. Meister Ständer ist es aber offenbar nicht, denn das würde ich merken beim Ansehen der Videos. Ich würde in Rapport gehen, wie ich als alter Fan von Dr. Milton Erickson anzumerken weiß.

S. ist dieser Lehrer. Es könnte sein, dass er sich erinnern kann; eventuellst, wie Herr Koch aus Hessen gesagt hätte. Weil ich doch immer das Blaue vom Himmel herunter lüge, aharhar! Ich vermute aber, dass er einem Schüler seine Fertigkeiten vermittelt hat, und der hat dann begonnen, mich auf den mentalen Pfad der Tugend führen zu wollen.

Egal! Vermutlich werde ich in diesem Leben nicht mehr erfahren, wer da wie und warum zugange ist, heule heule heule. – Das mit dem „Meister“ habe ich nicht im Geringstem ironisch oder abwertend gemeint. Ich kann so was einschätzen, ich bin der ewige Lehrling, der aus allen Werkstätten flüchtet, heule heule heule. – Im nächsten Leben jedoch werde ich Quantenmechaniker, ha!

Wieder die übliche Prüfung im Traum. Ich muss einen Weg finden. Wie schon tausende Male im Traum und in nach Art einer Lotterie verteilten Entsprechungen der Träume in der sogenannten Realität ende ich in einer Sackgasse.

Hier stehe ich in einem im Rohbau fertigem Weh-Zeh-Raum, durch dessen Fenster ich wohl klettern wollen soll, um wieder auf den Weg zu kommen. Natürlich versuche ich es gar nicht erst, weil ich wütend bin, wieder in einem dieser ferngelenkten Träume zu sein. Gute Arbeit, von wem auch immer! Ich wiederhole das zum wiederholtem Male, aber berechtigt. Sportler machen das, vor dem Wettkampf in der Oberstufe des Autogenen Trainings ihre Übungen bis ins kleinste Detail visualisieren (?). Na ja…

Außerdem scheint mir das Fenster zu klein. Schließlich stelle ich fest, dass der Klodeckel die Verschlussklappe des sanitärkeramischen Gefässes zur Entsorgung von Stoffwechsel-Rückständen dick beschmiert ist mit Kacke rückwärtig ausgeschiedenen Fäkalien vornehmlich pastenartiger Konsistenz. Scheiße Externalisierter Darminhalt steht im Traum aber oft für Zaster und Penunsen derzeit übliche Zahlungsmittel, was bereits Professor Freud gebrabbelt exploriert, reflektiert und verbalisiert hat (?). Doch ’n Onkel in Amerika? Erbschaft, hoho?! – „Opaaa?!!!“

Dann habe ich eine zweite Chance. Das passiert selten, aber doch immer einmal wieder. Plötzlich ist da eine Art Ausfahrt aus einer Tiefgarage neben dem Weh-Zeh-Raum. In einer großen Küche kommt eine biegsame Gazelle eine freundliche junge Frau auf mich zu, die in traumtypischer Weise gleichzeitig meine Ex-Ex sowie eine süße Braut weitere wichtige weibliche Person aus meiner jüngeren Vergangenheit ist, mit der ich gut konnte ohne einschlägige Sperenzchen erotisch betonte Kontaktversuche.

(… immer schön p. c., Herr Koske, nich’…)

Sie bietet mir einen Kaffee an. Irgendwie scheine ich nicht wirklich bestanden zu haben, aber auch nicht nicht bestanden. Das ist mir in den letzten Monden mehrfach passiert. Nähere ich mich dem, ha ha, Durchbruch einer eindeutig bestandenen Traumprüfung an? Wäre ja noch gelachter! Diese Annäherung erfolgt in der Art einer Asymptote seit nunmehr über 33 Jahren, hurra! Mühsam hörnt sich das Eichnährchen! Weiter voran auf bewährtem Kurs!

Korrekt – auch ansonsten der übliche Rotzkotzpißscheißfotzmist das tradierte Procedere! ‚Geh‘ wieder arbeiten!‘ Ich sollte richtig schreiben wollen, hier ist nur wieder ein Bericht. Dann kurz nach dem Aufwachen etwas mit Stasi, der die Wende verpennt hat und immer, wenn jemand kommt, die Kopfhörer aufsetzt. Will nich‘ arbeiten, weilla Abitua hat! Bilditt sich ein, er is‘ ’n Züchoteerahpeut! Usw. usw. usf.

Stündlich grüßen Bataillone von Murmeltieren. – Was könnte man mit der hier gebundenen Energie Konstruktives leisten?!!!

Bla.

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