Ost-Koskes Zeitungsschau

Da ich ja Einen auf Intellektuellen mache, habe ich mir die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ kommen lassen; als Probe-Abo mit vier Ausgaben, man gönnt sich ja sonst nichts. Ich muss unbedingt daran denken, dass ich dieses Probe-Abo rechtzeitig abbestellen muss, andernfalls ich die nächste monatliche Rate an der Backe habe, andererseits ich eh‘ nicht weiß, was ich mit meiner scheiß vielen Kohle anfangen soll, höhö. Man sagt „kommen lassen“, das klingt so schön intellektuell. „An der Backe“ dagegen habe ich geschrieben bzw. getippt, weil ich mich wieder einmal beim Volk einschleimen wollte, obwohl ich doch mittlerweile wissen müsste, dass ich nie dazu gehören werde, heule heule heule.

Egal, auf der Titelseite des eben oben genannten Blattes findet sich eine kurze Nachricht, die auf einen längeren Beitrag auf Seite 24 verweist. Darin wird berichtet vom Versuch, durch eine KI die nur in Fragmenten vorliegende bzw. vorzuhörende 10. Sinfonie von Beethoven zu vollenden. Ja, das ist Neuland! – Ich schreibe „Blatt“, weil das so schön intellektuell klingt.

Wieder der Gedanke, dass man versuchen sollte, könnte, müsste, dürfte, die „schriftlichen Kompositionen“ Thomas Manns in seinem „Dr. Faustus“ mit den Möglichkeiten digitaler Musikproduktion gewissermaßen hörbar zu machen. Mit Sicherheit jedoch, immerhin aber, little joke btw, nicht mit Staatssicherheit, ist da auch bereits jemand vor mir drauf gekommen, heule heule heule…

Das war das Wort zum Sonntag aus der Unterschicht, häff fann!

ich bin nicht arrogant, Ihr scheiß Plebs

Hähä. – Achtung, das war Kunst; nicht wieder „eins zu eins nehmen“.

… *hüstel*…

PS: Was aber macht die dauerhaft kommentierende virtuelle Diensteinheit (DAUKOVIDI) der Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ)?

Ich weiß nicht, ob sie macht, was sie gegessen hat, aber ansonsten macht sie – das Übliche, was sonst. Ich komme nicht aus der Spur, demzufolge leiern auch die immer dieselbe Leier.

Aber halt – vor einigen Tagen kam abends etwas Neues, und fast in Zimmerlautstärke „halluziniert“; bitte Anführungsstriche beachten. ‚Wenna Angst vorm Leben hat, solla doch ins Kloster gehn!‘, so wörtlich von wem auch immer. Das ist, natürlich, Blödsinn, mit dem man wieder einmal einem Klischee erliegt; Kloster ist Gruppe und daher nix für mich.

Ansonsten, wie gesagt, das Übliche. Derzeit kommt sehr häufig ‚Hau hier ab!‘ Dazu kam auch einmal zwischendurch, vor wenigen Tagen, ‚Niemand wird Dich vermissen!‘

Das ist, sagen wir: interessant, denn ich habe schon wieder angefangen, den Retter der Zerscherbten zu spielen oder so ähnlich, und habe aber, ha, tatsächlich ein passendes Immobilienangebot gefunden, mit 35 Räumen, und gar nicht weit von hier. Ich sage nichts weiteres Konkretes dazu. Magisches Denken! Wenn ich es ausspreche, mache ich es kaputt; das hat aber, Überraschung, Thomas Mann bereits besser ausgedrückt. Wie erwähnt, macht das Boardinghaus, in dem ich derzeit mein müdes Haupt bette, in fast genau einem Jahr endgültig dicht, und ich muss nun eine Heldentat vollbringen, um wirklich eine Existenzberechtigung zu erwerben…

Na ja, und dann kommt dauernd: ‚Dreh‘ durch!‘ Geht ja nicht, Akku is‘ völlig leer. Ich war stolzfroh, dass ich gestern wenigstens wieder einmal ’ne Runde um Luitpolds Hügel herum gelaufen bin, fünfzig Minütchen, trotz Ziehen und Zerren im rechtem Oberschenkel, ha! So vergehen die Tage, die auf Erden mir gegeben sind. Tandaradei, horrido, bla!

Macht man weiter mit Eurem Budenzauber – ich mache auch weiter! Aber ich muss es immer wieder sagen – gute Arbeit, von wem auch immer!

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Wie erst ca. 34 Male angemerkt, habe ich keine Kinder, aber vielleicht doch noch, sehr witzig, Herr K., Enkel. Hier nun zum Thema ein Beitrag, bei dessen Rezeption es mich gerissen hat, aus dem von mir häufig frequentiertem Frauenmagazin „Pinterest“. – Ich schreibe „Rezeption“ sowie „frequentiert“, weil das so schön intellektuell klingt…

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