… kleiner Klugschiss to go als kleine Zwischenmahlzeit…

Wahn bzw. „Wahn“ ist nicht nur Entstellung, Verdrehung, „Dekonstruktion“ usw. der sogenannten Wirklichkeit, sondern stiftet immer auch Sinn, ohne den diese Wirklichkeit nicht zu ertragen wäre. Ammon scheint einer der wenigen gewesen zu sein, der von dieser Seite an die Problematik heran zu gehen versucht hat, indem er, zum Beispiel, versucht hat zu ermitteln, worin dieser Sinn denn bestehen könnte usf.; er hat nicht gleich gefragt, welche hochwertigen Neuroleptika im konkretem Fall geflissentlich zu verabfolgen wären… Bla.

(… korrekt, der Klient sieht sich hier neuerlich als Nachfolger eines Vorgängers, wäre, im Unbewusstem, gern Chefarzt und wünscht mit der Stammesältesten nach Kalifornien am Meer durch zu brennen… das ist aber alles völlig unbewusst, der Klient hat gar keinen Zugang zu diesen intimen seelischen Regungen… furchtbar, der Mensch… – lasst stecken, Leute, echt… dem Klienten ist es nicht gelungen, sich in angemessener Weise aus dem therapeutischem Feld zu lösen… – da wäre ich jetzt echt nicht drauf gekommen… ja ja, ich bin ein Zynist, ist ja gut bzw. schlecht…)

(… ‚Er will wieder berühmt werden, er will wieder berühmt werden!‘‚Will berühmt werden mit Tagebuch schreiben!‘… gute Arbeit, von wem auch immer… und übrigens führe ich gar nicht Tagebuch, aber – kann alles befohlen werdenWirklichkeit ist, worüber sich die jeweilige Gruppe geeinigt hat, dass es Wirklichkeit wäre… grandios… und ich – habe keine Gruppe, und hatte womöglich nie eine, das ist das Problem… das liegt natürlich an mir – nicht therapierbarer Psychopath… alles klar…)

(… mir ist durchaus klar, dass Neuroleptika tausenden Menschen ein halbwegs sogenannt „normales“ Leben ermöglichen, dennoch bleibe ich bei meiner Auffassung, dass die Gabe solcher Smarties, wie die vortrefflichen Tablettlein und Pillchen im Beklopptenslang genannt werden, vorsätzliche Körperverletzung darstellt… und nun der typisch koskatöricht-diadox-paralektische Fallrückzieher – obwohl meine Symptome bzw. „Symptome“ nach 33 Jahren egosynton sind, was heißt, dass ich sie akzeptiert, mich mit ihnen abgefunden, sie integriert habe wie etwa ’ne Brille oder die Dritten, *schnapp*, *mampf*, erwäge ich wieder einmal, zur weiteren Erhöhung des Umsatzes der pharmazeutischen Industrie aktiv-dynamisch beizutragen… ich arbeite dran… geht doch nicht so weiter; gibt an, dass er Stimmen hört, so was gehört in die Geschlossene… man muss das doch mal aussprechen dürfen… bla…)

(… äh… stimmt ja gar nicht – ich spiele den Simulanten… ich finde diese Rückmeldung dermaßen ungewollt halb-genial, dass ich sie immer einmal wieder anbringen werde… vox populi vom Allerfeinsten, echt…)

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