(… dies ist  k e i n  Beitrag zum 30. Jahrestag des Mauerfalls…)*

Wie könnte man denn garantieren, das ein Kind wirklich uneingeschränkte, d. h., nicht durch unerledigte Erlebnisse der um Zuwendung Bemühten usw. gewissermaßen verzerrte Zuwendung erlebt? Durch Roboter oder dann wohl doch „Roboter“, siehe etwa „Real Humans“… (?) Ja, – is‘ Neuland, *hüstel*! – Oder durch jemanden, der im Locked-In-Syndrom liegt und rundum und rund um die Uhr versorgt wird, was das Säugetierische im Menschen angeht, und sich daher völlig auf einen anderen Menschen konzentrieren kann? Ja, das klingt makaber, und ich bin ein Mankurt, gewiss, das ist aber auch, ohne Sarkasmus gesagt, dialektisch. Mephisto nimmt Faust auf eine geistige Reise in einem virtuellem Raum mit; das könnte beginnen mit der „Gestaltung von Träumen“, wie ich es seit Jahrzehnten erlebe. Bla.

Diese uneingeschränkte Zuwendung ist nicht möglich, weil die „sich Zuwendenden“, wie vor allem Eltern und Lehrer, immer sich selbst und damit jede Menge Unerledigtes einbringen. Damit ist vor allem garantiert, dass in jeder Generation alles wieder von vorn losgeht, und das ist „Unterdrückung“, Nossinunnossn. Ich zum Beispiel, um endlich wieder einmal von mir zu sprechen, wünsche insgeheim immer noch, und diese Sehnsucht geht nie weg, als Kind mit guten Eltern zu leben, und dabei könnte, sollte, müsste, bla, ich doch jetzt Großvater sein. – Väterchen Frust, genau, aharhar! – Wenn ich aber Kinder hätte, und cool Kids rühren und berühren mich immer wieder in diesem unserem Lande da draußen, dann könnte ich die wieder gar nicht in deren eigenem Recht sehen, weil ich endlich wieder Hoffnung hätte usw. Meister Gundermann hat auch das grandios formuliert und – für jedermann verständlich, Herr K….

Ganz abgesehen davon, dass ich mir hunderte Male geschworen habe, dass ich meine Kinder nie, nie schlagen würde; hätte ich welche, würde mir leider mit einiger Sicherheit im Eifer des Gefechts des Alltagstrotts doch die Hand ausrutschen… Usw.

(… „Herr Koske, hier weichen Sie wieder durch den Abwehrmechanismus ‚Intellektualisierung‘ der Forderung aus, Verantwortung zu übernehmen und dabei nicht zuletzt den Blick von Ihrem Bauchnabel zu heben!“könnte an dieser Stelle Dr. Freudlos sagen… ich mache das gleich das selbst, das spart Energie… Psycho-Ökologie der dritten Art, ha…)

Meine Güte, bin ich schlau… – Ist der „Macher“ meiner „Träume“ im LIS? – Ja, makaber, sage ich ja… Wenn Professor Freud wüsste, was aus den Träumen geworden ist!

(… dergleichen kommt Herrn K. aus dem Kugelschreiber, wenn er seine Morgenseiten nach Julia Cameron schreibt… sie nannten ihn „Cameronald“, yeah… sorry… ich bin ein arrogantes Gesäß, gewiss… und mein pathologischer Geltungsdrang zwingt mich hier, einige hastig notierten Gedanken fortzuspinnen…)

Herr K. veröffentlicht seine Plots, um – wen zu beeindrucken? Nachher verwendet jemand diese Plots und dann hat Herr K. wieder einen Grund, ins Geschirrtuch zu schluchzen, genau! Er hat sich durchschaut, der K., immerhin!

Diese „Idee“ aber, bekannte Plots wie das Faust-Thema oder das Romeo-und-Julia-Thema sozusagen zu covern, hatte ich schon vor über dreißig Jahren, spätestens aber seit der Lektüre der grandiosen Versuche Tourniers in dieser Richtung.

Der sich hier manifestierende Größenwahn des K. jedoch ist persönlichkeits- sowohl als auch vor allem störungsspezifisch und kann daher bedenkenlos vernachlässigt werden, hasta la vista!

In diesem Sinne – bla…

* Indirekt aber doch, wie ich eben bemerke – immerhin…

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