(… in ihm brabbelt was… )

Zunächst die „lustige“ Variante der „Deutung“, oder was auch immer, trallala. Bei Google werden einem Azubi die Augen verbunden und er, ja, oder sie, Himmel, zieht ein Los aus einem Wäschekorb, und über die Person, die auf dem Los steht, wird dann ein Doodle kreiert, Alta…

*Hüstel* – Mensch, Opa Ron! ‚Merkt nich‘, dissa eifersüchtig is‘, merkt nich‘, dissa eifersüchtig is‘!‘ – Ja ja, Ihr Budenzauberer, geht kacken, wie der Bluthund immer sagt. Muahaha. Sorry!

Andererseits hat der heute mit einem Doodle geehrte Plateau für seine Forschungen sein Augenlicht geopfert – gibt es so was heute noch? Und was sind die entscheidenden Kriterien – die (Aus-)Bildung, die materielle Ausstattung, in diesem Fall des Wissenschaftlers, usw., oder die Einstellung, die Wahrnehmungsmuster, kurz, der Psycho-Club, sorry?

Juri Nagibin fällt mir ein, „Auf dem Gipfel des Ruhms“. Ein Wissenschaftler auf dem, siehe Titel, wohl gar nobilitiert, bringt sich um, weil seine Geliebte ihn verlässt. Dazu fragt sich ein Kollege laut, sinngemäß, wie der Suizidale nur derart dämlich sein konnte; er sagt, glaube ich, sogar, sinngemäß, wie dämlich konnte die sein, den Mann an der Stelle zu verlassen, siehe Titel. Dazu erwidert dann ein anderer Wissenschaftler, sinngemäß, Hammer, Alter, dass er, der erstgenannte Wissenschaftler, eben deshalb nie außerordentliche fachliche Leistungen erbringen werde, weil er zum Beispiel nicht in der Lage wäre sich umzubringen, wenn die ihm liebste Person ihn verlassen würde. Hähä. Mit anderen Worten – emotionale Intelligenz… – Das sagt der Richtige, korrekt, aber eben drum, tandaradei…

„Wie wird man mittelmäßig?“, fragt einer der Ekdahls in „Fanny und Alexander“; Carl, glaube ich, der zum Gaudi der Kids auf einer Treppe Kerzen mittels heftig abgehender Flatulenzen ausbläst; genau, die Szene hat sich Ost-Koske mühelos gemerkt…

Na ja…

Warum schreibe ich das alles? – Jetzt folgt eine meiner Lieblingsformulierungen! Ich schreibe das, weil der motus animi continuus in mir keine Ruhe gibt, von dem Thomas Mann geschrieben hat, dass Gustav von Aschenbach daran gedacht, dass Cicero von ihm gesprochen hätte. Wie schon wo eingeflochten, war das wohl gar nicht Cicero, aber das ist jetzt auch schnuppe, Keule. Zum vierten Mal in Reihenfolge habe ich meine drei Morgenseiten nach der coolen Frau Cameron geschrieben – habe ich es gepackt, ha? Eine neue, „gute“, konstruktive Gewohnheit etabliert? Nichts Genaues weiß man nicht, aber wir bleiben dran, wir berichten, *hüstel*… – Das mit dem “cool“ ist mitnichten „witzig“ oder abwertend gemeint, die Braut hat schwer was auf der Kirsche! – „Ooopa???!“

Na ja, und nun rattert es wieder in der Birne; ist ja klar, denn ich habe jetzt einen Termin und kann nicht am Tisch sitzen und in die Tasten tasten, und nun rattert das eben. Krass, diese Selbstverklapsung, und das geht, Überraschung, auch schon seit Jahrzehnten so, bla…

(… sofort geht der Scheiß wieder los, Hauptverwaltung Budenzauber… ‚War nich‘ beidastasi, war nich‘ beidastasi!‘… ich meine – ich schreibe ja gerade wieder meine „Berichte“, Wende verpennt und so… hähähä… man gewöhnt sich an alles, echt… macht man so weiter, ich mache auch weiter…)

So weit wieder der Klugschiss to go vom unterem Rand der Gesellschaft – häff fann

PS: Es gibt keinen deutschen Eintrag über Nagibin bei Wikipedia… Ha – Herr Koske?! „Schon wieder Russisch!“ (Herr Koske) – „Schon wieder Ronald Koske!“ (Frau K., Fachlehrerin Deutsch und Russisch)

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