Nach ca. 2 Stunden depressiven Dämmerns ein kurzes, militärisches Lachen…

Das habe ich von dort, und natürlich ist mir dazu noch eingefallen, dass der Bio-Lehrer meiner Klasse von der Vierten bis zur Zehnten, also der Gruppe, in der ich in meinem Leben am längsten zumindest körperlich anwesend war, diese Geschichte erzählt hat, dass der Erstgenuß von Kartoffeln am preußischem Hofe ein durchschlagender Erfolg gewesen wäre, weil man die oberirdischen tomatenähnlichen Früchte zubereitet und „genossen“ hätte…

Tja, und schon steht etwas da; uralter Trick, auch oder gerade bei melancholisch tippselnden Dilettanten- bzw. Onkeln, und, wie gesagt, lieber das als gar nichts. Ist das ’ne Depression oder ’ne halbwegs angemessene Reaktion auf dieses Leben? – Eine rhetorische Frage, bitte recht sehr; sie hat so etwas… äh… – Literarisches; der Polterproll wäre sooo gern Intellektueller, man kennt das (richtig, dergleichen kam auch bereits, sinngemäß, als Rückmeldung per Mental-Funk).

Er hat ja sogar Kartoffelbefehle erteilt, ha!

Klick ins Pic macht big, wie üblich, und die Ursprungsdatei des Bildes ist, wie üblich, gemeinfrei, tandaradei! – Mir jedoch ist eingefallen, immerhin, dass Kartoffeln ja auch vegan sind, was zur Folge hat, dass ich wieder einmal autoerotisch entgleise, indem ich mein eigenes Bratkartoffelverhältnis bin, ganz unverbindlich. Korrekt – *hüstel*…

Heute nacht aber wurde mir geträumt, dass ich im Haus der ewigen Kindheit war, in der Klinik Menterschwaige, und dort den Chef der Kompanie getroffen habe, in der ich von 1981 bis 1983 gedient habe, und als ich ihn mit Herr X. angesprochen habe, hat sich der Hauptmann nicht etwa über das unvorschriftsmäßige „Herr“ erregt, sondern mich in derselben Weise pikiert, wie ich ihn in der sogenannten Realität häufig erlebt habe, darauf hingewiesen, dass er mit „Frau“ angeredet werden wolle und müsse. War ich im Traum schon einmal sprachlos verblüfft? Heute war ich es. – Aus dieser Szene „resultiert“ sozusagen die ungemein spritzige Formulierung mit dem militärischem Lachen, ha!

Sie kann jedoch auch eine „Vermischung“ von Personen enthalten haben, wie sie in Träumen auftritt, und dann war diese Szene eine Anspielung auf einen ehemaligen Mitklienten, der mittlerweile das Geschlecht gewechselt hat. Und was soll das? Weiß ich nicht… Will ich es wissen? Weiß ich auch nicht…

Dann etwas im Garten, Sommer- oder Erntefest oder dergleichen, und eine Gruppenbegleiterin der letzten WG, in der ich lebte, gibt mir wortlos mimisch zu verstehen, dass ich unerwünscht bin, und ich trolle mich mit dem augenfällig nicht pathologisch verzerrtem Empfinden, mit diesem Abgang adäquat zu handeln und aber vor allem wieder einmal nicht bestanden zu haben.

Tja…

Bla.

Dieser Beitrag wurde unter Nabelbohrungen, Schnullifax veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.