… heißt nicht Bernd, ist aber recht dinkelhaft…

Ost-Koskes erstes veganes Brot

‚Gibta an, dissa ’n Brot backen kann!‘… Jedoch verblüfft mich die Reaktion meines bereits leicht lädierten Körpers auf meine veganymedizinische Eigenbehandlung, und das ohne Irokasmus usw. gesagt. Zunächst macht es mich misstrauisch, dass das derart leicht und unproblematisch vonstatten geht; da ist noch ein Haken, da rutscht noch etwas nach, da muss noch etwas kommen usw. Allein, ich laufe gerade wieder recht sehr heftig, nach wie vor zum Luitpoldhügel und diesen hinauf und wieder hinunter und zurück in diese treffliche Einrichtung, und nie treffe ich Luitpold; sie nannten ihn „Mr. Tolate“, yeah. Trotzdem habe ich keine Gelenkschmerzen, bis auf gelegentlich leichtes Ziehen an verschiedenen markanten Punkten des Bewegungsapparates, oder wie man da sagt, und die sind aber schnell wieder verschwunden, tandaradei!

Ich besitze die Arroganz zu vermuten, dass dieser erfreuliche Ablauf mit dem Fleischverzicht zu tun haben könnte, ha!

„Richtig“ angefangen mit diesem Verzicht habe ich ja bereits im Juni a. c., ich hatte nur den ersten Juli, Tag der Deutschen Volkspolizei, grün, als eigentlichen Starttermin festgelegt, weil ich bis dahin immer einmal wieder typische Anfängerfehler gemacht habe, zum Beispiel aus Versehen „nur“ vegetarischen Fleischersatz verstohlen und doch auch mit Behagen in meinen Gierschlund praktiziert, und was dergleichen Fehlgriffe- und bisse mehr waren.

Es ist kein Ersatz, hihi; viele vegane Lebensmittel schmecken ebenso gut wie, wenn nicht besser als ihre Pendants mit Tier drin. Ich war am Anfang misstrauisch gegenüber dieser Wahrnehmung, weil ich dachte, dass ich mich quasi selbst agitieren wollte. – Dass ich zuweilen zu denken pflege, hatte ich erwähnt?

Quatsch mit oder ohne Soße! Die Steaks, insbesondere die Mini-Grill-Steakchen, schmecken genau so gut wie die tierischen. Jetzt habe ich aber die Tage Sojageschnetzeltes entdeckt und es hub eine gemäßigte Fressorgie an, und zwar dergestalt, dass ich die ungekochten und ungebratenen Teile aus dem Kühlschrank „genascht“ habe, und nach dem Naschen war die Hälfte der würzigen Mini-Bällchen weg. Dergleichen kennt man ja von frustrierten Hausfrauen; Frau Koske räumt die Küche auf, er klappert wieder laut. Man muss die Teile in Gemüsebrühe gewissermaßen vorquellen lassen, bevor man sie in die Pfanne haut usw., und dieses Sojageschnetzelte ist nun in meinem gesamten persönlichem Präteritum als Verbraucher und Esser ein echtes High-Light, gaumental, oder wie man da sagt.

Tja, und nun experimentiere ich heftig; man braucht dazu gar kein Kochbuch, obwohl auch die in diesem, *hüstel*, Marktsegment sehr gut zu sein scheinen, sondern man muss einfach beherzt zusammenschütten, was zu schütten geht. Fast alles, was ich in die Pfanne haue, pflege ich jetzt mit reichlich klein gehacktem Ingwer zu versetzen und neuerdings immer einmal wieder mit Fenchel, was nicht wirklich mainstreamig zu sein scheint, oder wie man da sagt, aber gut schmeckt, bla…

Nun hatte ich schon darauf hingewiesen, dass vegan essen nicht vegan leben ist, aber als Nächstes habe ich ins Auge gefasst, oder wie man da sagt, dass Plastiktüten aus meinem, *hüstel*, Haushalt so gründlich wie möglich verschwinden. Den Gedanken hatte ich gleichfalls bereits vor langer Zeit zum erstem Mal, und „gleichfalls“, weil ich zum erstem Mal an wenigstens vegetarische Nahrungsumstellung, oder wie man da sagt, gedacht habe bereits 2007. Ha! Ha!!! Geht ja gar nicht, Alta!

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6 Antworten auf … heißt nicht Bernd, ist aber recht dinkelhaft…

  1. Gisela Schall sagt:

    „Guten Abend Frau Koske“, hahaha… Du schaffst es immer wieder, mich sehr zu erheitern!

    Wow, wow und nochmal wow… das ist ein tolles Brot geworden!Und Du hast allen Grund stolz auf Dich zu sein und damit angeben, klar !- das ist doch ´ne Superleistung und ein Super Ergebnis ! und Du brauchst Dein Licht nicht unter´n Scheffel zu stellen oder wie „man“ da sagt!!!

    Dass Dir die vegane Ernährung und Deine Laufübungen so gut bekommen, ist echt prima. Und den Vorsatz mit ohne Plastiktüten, der ist bemerkenswert.

    Wünsche der gesamten Familie… also Frau und Herrn Koske *kicher* einen entspannt ausklingenden Donnerstag mit eben entsprechender Ruhe und Erholung. LG

    • Herr Koske sagt:

      … das is‘ ’n interessanter Gesichtspunkt – „das innere Ehepaar“… (… gibt garantiert schon irgend ’ne Therapieschule – „Ooopa?!!!“…)

      (… genau – *hüstel*…)

      Erst mal kieken, wie ich den Vorsatz umzusetzen versuche; zwischen Theorie und Praxis ist, äh… – immer so ’ne Lücke… Quatsch, ich werde mir anlässlich des Eintretens des Monats Oktober mal ’ne Lage Papiertüten holen; ich habe eh‘ seit Jahren beim Einkauf nur Stoffbeutel und meine Umhängetasche benutzt, aber man könnte die Plaste- bzw- Plastikmülltüten gesetzmäßig überwinden, könnte man nicht?

      „Herr Koske, Sie reden zuviel!“ – Ich weiß!

      Danke für die Motivationsmodule, Frau Motivationsmodulatorin (sofort rechtlich schützen lassen – neue Berufsgruppe gruppiert sich. Ha! Ha!!!).

      Koske, Kontakt- und Bindungsspezialist

  2. Gisela Schall sagt:

    „ich habe eh‘ seit Jahren beim Einkauf nur Stoffbeutel und meine Umhängetasche benutzt,“
    Dasist echt toll, da bist Du ein Vorbild!!!

    „Herr Koske, Sie reden nicht zu viel.“
    Ich denke, das ist Kommunikation, ist es nicht?

    – neue Berufsgruppe? – auf was für Ideen und Wortschöpfungen Du kommst, erstaunlich!

  3. Gisela Schall sagt:

    Ich füge jetzt hier in kopierter Form ein winkendes Smilie ein und – ich bin jetzt echt gespannt

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