Eigentlich müsste ich den ganzen Tag mit Texten herum rennen…

… und die dann an alle Kontaktpersonen verteilen – dann würde ich „sichtbar“ werden… „Sie sind nicht sichtbar geworden, kommen Sie doch in die Tanztherapie!“ Bla. Geht aber nicht! Bla. So schreibt der „Stasi“ halt wieder seine „Berichte“. Tja – jeder hat seinen Müllcontainer zu tragen, oder so ähnlich… Wenn ich mal Einen erwische, der mir mit „Stasi“ kommt, dann verarbeite ich den zur Klappkarte. Dabei wissen die ja nicht einmal, was sie mit „Stasi“ eigentlich meinen, das muss ich auch noch erklären; Epoché-Mensch usw. – Aber ich genieße mein Martyrium, ha!

(… ich kann mich kurz fassen…)

Der Präsenior hatte zum Frühstück einen Fladen mit Schokodings. Die Nacht war furchtbar, aber ich habe sie überstanden, und jetzt scheint die Sonne gleichermaßen über die Heiligen und die Sünder, ach…

PS: Hier gibt es einen Nachtdienst; das ist wie betreutes Einzelwohnen, ideal für Wohnungsirre wie mich, plus Stellen der Apartments, wobei diese „Komplett-Angebote“ immer häufiger werden, weil der Bedarf steigt. – Okay, ich hatte den Gedanken, vielleicht mal hoch zu gehen. Man entwickelt sich auch im Alter, aber nur langsam…

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5 Antworten auf Eigentlich müsste ich den ganzen Tag mit Texten herum rennen…

  1. Gisela Schall sagt:

    „… Egal, wohin wir gehen, wir nehmen uns ja irgendwie immer selbst mit…“

    …“Tja – jeder hat seinen Müllcontainer zu tragen, oder so ähnlich…“

    …Na ja… wenn wir alle unseren Müllcontainer tragen, dann ist es doch von Zeit zu Zeit gut, ihn zu leeren…? Und im übertragenen und wörtlichen Sinne „Müllvermeidung“ zu betreiben? Und vielleicht starten wir dann in eine Zeit des Minimalismus – im positiven Sinne, will sagen, wieder zu erkennen, welche Werte (…ich weiß, das wäre auch wieder so ein philosophisches Thema…) wirklich wichtig sind im Leben?

    …Apropos Tanztherapie… da musst Du nicht hingehen…, das kannst Du ganz natürlich mit Deinen Packpaketen praktizieren…? (ich stelle mir das jetzt phantasieweise vor) und wenn Du nicht laut singen willst (?) dann still (das ist ein Widerspruch an sich.., ok, im Kopf singen geht vielleicht irgendwie….?) oder leise? summen? (so à la … der große Geist… (wer oder was immer das auch sein mag) achtet mich, wenn ich arbeite, aber – „er“ liebt mich, wenn ich singe…! dieser Satz stammt meiner Erinnerung nach aus Indien) ♫•*¨*•.¸¸♪.

    – Dein Umzug und die damit einhergehende Veränderung ist sicherlich anstrengend, vielleicht auch zwischendurch frustrierend?
    ES WIRD VORÜBERGEHEN!!! DU WIRST DAS SCHAFFEN!!!

    Zum Epoché-Mensch: Das ist Deine Zeit, Dein Abenteuer, Deine Regeln und Pläne… (frei nach Steven Spielbergs „Die Goonies“) 。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆

    …Also ich persönlich stehe nicht auf Martyrium. Es soll ja im Leben doch noch schönere Dinge geben…? Vielleicht ist Dein „jetzt“ ein Übergang von einer Epoche Deines Lebens in eine neue (mein Versuch, den Begriff des Epoché-Menschen zu verstehen)

    … Und möchte ich den Präsenior (cooles Wort von Dir!) darauf aufmerksam machen, dass er zwar hier auf diesem Blog nicht live und in Farbe sichtbar ist, das ist technisch noch nicht möglich…, jedoch sehr wohl wahr-genommen wird.

    PS: Ich hab wirklich noch nie einen Hund mit Löffel essen gesehen! – das ist wieder einer der Internet-Schabernacke!!!,… nackis, …nacku (grade den freien Genitiv-Plural erfunden…)

    。・:*:・゚★,。・:*:・゚☆

    LG

    • Herr Koske sagt:

      … ja, Du bist gerade sehr kreativ, ich aber bin knülle… chch…

      Die „Goonies“ sind nicht von Spielberg, der hatte „nur“ die Idee und hat geskriptet… oder so… aber Frollein Green hatte sehr hübsche Höschen an… „Ooopa?!!!“

      „Schokolaaade!“

      … *hüstel*…

      Ein Epoché-Mensch ist jemand – derart schrecklich vereinfacht gesagt, dass ich unbedingt eine populistische Partei gründen muss -, der sich in den „Scheintod des Geistes“ zurückgezogen hat, dergestalt, dass er nie ganz da ist, wo er ist, sondern immer auch auf einer Meta-Ebene der Betrachtung; lange vor meiner Entdeckung des Begriffs bei Sloterdijk, der sich auf Husserl bezieht, „kannte“ ich das von der „Definition“ des Künstlers durch den frühen Thomas Mann (im „Tonio Kröger“, glaube ich), nach der ein Künstler nur in seinem Werk lebt und ansonsten grau und abgeschminkt wie ein Schauspieler nach dem Auftritt herum läuft, wenn er quasi keinen Text mehr hat. Das hat mir gefallen, schon mit 16 oder so, obgleich es natürlich äußerst untypisch war für unsere sozialistischen Menschen usw. Aber es ist natürlich überhaupt und insgesamt anachronistisch… Zudem löst diese sozusagen Grundeinstellung, da sie ja unbestimmtes Verhalten nach sich zieht, immer und überall Übertragungen aus, was ich, *hüstel*, ein bisschen kenne.

      Bla.

  2. Gisela Schall sagt:

    PS PS… Ich merke erst, wenn ich meine Kommentare abgeschickt habe, dass sie, hahaha, Überlänge haben… Na ja… ich übe. … Es übt…

  3. Gisela Schall sagt:

    Ja, also…, guten Abend,
    ich hab daran gearbeitet, auch sowas wie knülle zu sein… (der Garten rief und ich ging dahin… haha)… Das Buch hab ich nicht gelesen, den Film vor langer Zeit gesehen… …Wenn Du Dich an das Höschen von Frollein Green erinnerst, hast Du womöglich auch den Film gesehen? Mir hat die Philosophie der Story gefallen.

    „…Schokolade mit Pflanzendrink erhitzen, mit einem kleinen Mixer (wenn vorhanden) aufmischen, trinken und „ah“ sagen…“

    …Für hüstelnde Opis (Mehrzahl von Opa…) wäre dann Thymiantee angesagt…

    „…Definition“ des Künstlers durch den frühen Thomas Mann (im „Tonio Kröger“, glaube ich), nach der ein Künstler nur in seinem Werk lebt und ansonsten grau und abgeschminkt wie ein Schauspieler nach dem Auftritt herum läuft, wenn er quasi keinen Text mehr hat.“

    …Wenn ein Künstler quasi keinen Text mehr hat, ist ein Künstler immer noch ein Künstler, vor allem aber – ist und bleibt er Mensch (meine Meinung).

    LG

    • Herr Koske sagt:

      … ich kenne nur den Film… die typische „Spielberg-Atmosphäre“ ist aber drin; etwas „hinter“ den Bildern oder so; lässt sich schwer ausdrücken…

      „Schokolaaade!“ hat „Slottie“ immer gesagt, der Typ im Keller der Fratellis, und jemand hat mich immer mit dem aufgezogen, was… nun – sehr interessant ist…

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