(… es brabbelt ein wenig… es kann nicht anders…)

Typische Scheinbewegungen des Histrionischen zum Ausweichen vor wirklicher Veränderung! Das Koske eröffnet einen Nebenschauplatz, hier Nahrungsumstellung, und macht da voll los. Verdächtig ist vor allem, wie leicht ihm die Umstellung fällt! – So weit wieder der Psychoblabla des Therapie-Neurotikers…

Gestern ein Highlight des Budenzaubers! Ich hatte mich ein bisschen hingelegt, weil ich mich zwar in dreiunddreißig Jahren daran gewöhnt habe, jede Nacht mehrfach hellwach zu werden, aber in den letzten Nächten jeweils etwa ein Dutzend Mal aus Interventionen der Hauptverwaltung Budenzauber aufgeschreckt bin. Aber ich muss ja morgens nicht frisch sein, weil ich als asozialer Psychopath eh‘ nicht arbeiten gehe. Abgesehen davon, dass ich ohnehin nie wieder morgens frisch aufwache, sondern, als hätte ich nachts Holz gehackt, wegen der Leukämie.

Das ist übrigens auch wieder so ’n Ding – Ottilie Normalverbraucherin wäre längst zum Doc gerannt und hätte sich Einschlafsmarties verschreiben lassen. Auch hier wieder mein Zuruf: „Fresst Euer Zeugs selbst! – An Guadn!“ Übrigens ist der pharmazeutische einer derjenigen Industriezweige, die seit dem letztem großem Krieg heftig schwarze Zahlen schreiben. Was mag das zu bedeuten haben, im Unbewusstem… – Fragen Sie Dr. Anna Lyse!

Kaum war ich weggedöst, kam ‚Kuckuck!‘, und zwar derart laut, dass ich dachte, da stünde wer an der Tür und hätte geklopft, was, natürlich, nicht der Fall war. Okay, das könnte das sein, wie bereits mehrfach vermutet, aber – trotzdem! Es sind die W… – es sind die entzückenden weiblichen Hominiden auf dem dritten Planeten des Systems, die da mental vernetzt sind, das ist mir schon lange klar, aber eben nicht alle. Nichts Genaues weiß man nicht…

Warum ich das jetzt aufschreibe? – Weil ich den irrsinnigen Glauben nicht aufgebe, dass ich aus dem Budenzauber aussteigen könne… Hihi. Dass irgendwer das ernst nimmt, diplomierter- oder promovierterweise, und mir raus hilft. Süüüüüß!

Heute nacht wieder eine Traumprüfung vom Allerfeinsten. Ich stehe im großen Parterreraum des Wohnheims, in dem ich bis vor fast einem Jahr lebte, und halte eine glühende Ansprache an ein paar Teamis, insbesondere aber an die Bürgerin Marginalpersonenbegleitungsbeauftragte, der es inniges Vergnügen bereitete, mich nach misslungenem Milchtütenabwurf vor die Tür setzen zu lassen. Es geht in meinem Monolog – um das Unbewusste. Ich habe zwar das Gefühl, alles raus gelassen zu haben, alles ausgesprochen, was ich sagen will, aber was die Gruppensituation angeht, die Forderung des Tages oder wie auch immer, die in der Situation enthalten ist – null Punkte, nicht bestanden, wie sonst, bla…

Das könnte sich jedoch auf meine derzeitigen Bemühungen um Aufnahme in eine Einrichtung beziehen, womit sich diese womöglich erledigt haben. Nein, keine Weh-Geh und kein Heim oder so was; es gibt in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, ganz spezielle Angebote für Universal-Marginalpersonen wie mich. Keine Namen – ich entwickle hier bewusst magisches Denken, ph!

Ich war da unlängst zum Gespräch und habe eine halbe Stunde lang eine SozPäd zugetextet, um dann nach der halben Stunde nach ihrem Namen zu fragen, muaha. „Man zeigte sich.“ (Mark Twain, „…Tom Sawyer.“) Wie alle guten Schriftsteller ist Twain ein ausgezeichneter Psychologe; genau, das kenne ich von mir. Aber die Frau hat ganz cool reagiert und mir ’ne Visitenkarte in die Hand gedrückt – es war die Chefin, hihihi. Ach, Herr Koske, das wird nix mehr mit Ihnen! – Nein, sie ist nicht rothaarig, aber voll nett, Alter!

Ich weigere mich nach wie vor, ich kann gar nicht anders, den Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, als primär anzusehen, sondern versuche immer noch, obwohl das seit 86 nicht mehr funktioniert, „Immer wieder montags, dübbedübbedübbdübb!“, mich in einen mentalen Kokon zurückzuziehen, und auf den prasseln seit 86 diese Hallus ein…

Ein Epoché-Mensch nach Sloterdijk nach Husserl, der sich, nicht typisch für unsere sozialistischen Menschen, mitten im realen Sozialismus entwickelt hat, als Überbleibsel der alten Gesellschaft, das wir gesetzmäßig überwinden werden, *schüttel*, *würg*, *Transportrichtung-der-Speiseröhrenperistaltik-ruckartig-umkehr*…

Bla.

(… so… – es hat sich ein wenig entladen… besser als nix…)

(… ‚Betätigt sich als Schriftsteller, höhö!‘, ‚Hält sich für ’n Intellektuellen!‘, ‚Geh‘ wieder arbeiten!‘, ‚ Mach‘ Deine Hausaufgaben!‘ [bezieht sich auf den Fernkurs], ‚Schreib‘ als Hobby!‘… kurzum – auch nix Neues…)

PS: Es hat eine Liste mit Erlebnissen angelegt, die in der Materialsammlung „notiert“ werden könnten – es sind bereits 25 noch zu bearbeitende Items, und das ist noch lange nicht alles… Es droht Bindung zu entstehen – ich muss weg…

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