… bitte warten, Sie werden brüskiert…

Neues in den Traumsendungen? – Nichts. Nicht bestanden. Eine Szene beinhaltet eine Person des öffentlichen Lebens, deren Namen ich hier nicht nennen will und auch in der Tat nicht nenne; nein, sie ist nicht rothaarig. Es ist wie im richtigem Leben – es sind weitere zwei sehr erfreuliche Vertreterinnen der rezenten Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems anwesend, und ich tue so, als würden die mich interessieren, während ich die eigentliche sozusagen Zielperson meines Interesses ignoriere, was natürlich den Erfolg der Kontaktanbahnung garantiert, aharhar. Ja ja, Zynist.

Der Ost-Koske ändert sich wohl nicht mehr. Soll er? Muss er? Bla.

Wieder ein abenteuerlich vom Mainstream aktueller Beherbergungsgepflogenheiten abweichendes Gebäude, aber heute eher ländlicher Natur, und wieder allerlei Aktivitäten, die gewissermaßen ins Nichts laufen dergestalt, dass ich ignoriert werde insbesondere während meiner Wortmeldungen, aber auch bereits als still nicht teilnehmender Beobachter gar nicht wahrgenommen werde, als wäre ich unsichtbar.

Funksprüche per Mental-Funk? – Gleichfalls das Übliche! ‚Will wieda hierbleiben!‘ – ich sollte wohl wieder irgendwo hin wollen und es hat wieder nicht geklappt. Dann, übliche paradoxe Intervention in der Manier von Koans: ‚Wo willan hin?‘

Dann, natürlich, ‚Will nich‘ arbeiten!‘ – kein Kommentar. Aber ich bin bei meinem derzeitigem Arbeitsversuch, Überraschung, sehr ambivalent, indem ich mich vor allem frage, ob ich mich nicht tatsächlich um einen „richtigen“ Job auf dem erstem Knuff- und Muchelmarkt bemühen sollte. Dann fällt mir aber ein, immerhin, dass ich auf dem Jobmarket One kaum einen Job in einem Buchladen bekommen dürfte; auch ist mir durchaus klar, dass ich nicht bereits in der vierten Woche täglich dreistündigen leibhaftigen Erscheinens ein Urteil über den Arbeitsplatz versuchen sollte, zumal ich noch nicht einmal die auf besagtem erstem Markt übliche Probezeit absolviert habe. Na ja, hin und her, hüh und hott – das Übliche, oder sagte ich das schon?

‚Was willa denn nun noch, was willa denn nun noch?‘, kommt mit penetranter Regelmäßigkeit, sowie ‚Hau hier ab!‘ Ja, schön – wohin? Eben – ‚Wo willan hin?‘

Besonders die „Mitteilungen“ in den Minuten nach dem Aufwachen aber knallen rein; ich glaube, wie ich, was nicht überraschen kann, bereits bemerkt habe, dass ich dieses Phänomen ein bisschen erklären kann als Ausdruck von Hypnagogie; nicht Jung, aber Jünger, aharhar! Mensch – Ooopa?!

(… jedes Mal, wenn ich in Schwung komme mit meiner Schreiberei, was mit dem letztem Satz zu meiner eigenen Überraschung geschah, wird „interveniert“, es kam sofort ‚Kuckuck!‘… ich soll und darf nicht schreiben, sobald ich das auch nur versuche, zieht gewissermaßen jemand an der Leine… wer ist das… die Jugendfreundin aus der Prignitzer Prärie, vermute ich… natürlich versuche ich, dagegen zu halten, obwohl ich ahne, dass es sinnlos ist… bla…)

Heute früh aber habe ich bemerkt, deutlicher als bei bisherigen Gelegenheiten, da ich des prekären Tatbestands gewahr wurde, dass ich selbst schuld bin, jedenfalls ein bisschen. Ich war gegen vier Uhr wach – und einigermaßen „symptomfrei“; bitte Anführungsstriche beachten. Ich sollte wieder etwas wollen, habe aber nichts getan, sondern bin mehrfach wieder eingeschlafen, und jedes Mal bin ich mehr sozusagen ins Übliche gerutscht. Mir fällt dazu natürlich ein, dass ein Schriftsteller anmerkte, jemand wäre zu oft wieder eingeschlafen. Ich glaube, es war Heiner Müller, und das wäre dann alles, was ich von ihm gelesen habe, und das ist womöglich nicht gut.

Dann kam, nach dem endgültigem Aufwachen, nach dem ich meinen müden, welkenden und an einigen Stellen schmerzenden Körper aus dem Bett gehievt habe, etwas wie: ‚Schutzhülle zerstört, hähä – der war sein Leben lang arbeitsscheu!‘ Das ist dann jedes Mal, als ob ich Eine rein geschwenkt bekommen würde und gleich wieder in die Kissen sinken könnte.

(… alles Bauchnabel bohren, natürlich… fürchterlich, dieser egomanische Narrziss – kein Tippfehler… aber – auch ein Gegenstück zum immer nur „da draußen und bei Anderen sein“, dass von einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung praktiziert wird… auch ist mir durchaus klar, denn auch der Gestörteste hat lichte Momente bei seinem wirrem Wandel hienieden, dass das, was ich hier eben betreibe, ein inadäquates Pendant zu Frau Camerons Morgenseiten zu sein scheint, trallala… ungefiltertes in die Tasten tasten dessen, was hoch kommt… sprechen Sie alles aus, was Ihnen durch Herz und Hirn zieht, bla… )

Und so weiter, gar nicht heiter… – So weit jedoch wieder ein paar Zeilen nach dem unwohl bekanntem Motto des weitgehend unbekannten Ost-Koske „Besser als nichts!“ Bla.

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