Ottilie Normalverbraucherins Klischee vom Künstler…

Gleich fängt er an zu toben! Ich bin auf diesen Komponisten gekommen durch die Lektüre eines Buches seiner Frau, „Der Quantengott“. – Nein, ich sehe mich nicht als klein Amadeus, auch nicht im Unbewusstem, thx!

Lotte Ingrisch hat noch ganz anderen Budenzauber erlebt als ich und die war deswegen auch nicht in der Klapse oder im Beklopptenverein, O-Ton vox populi. Alles eine Frage des Standpunkt des Betrachters, wie erst letztens von Ost-Koske angemerkt!

Hier muss ich zum wiederholtem Male feststellen, dass ich auch als Bekloppter – nur Durchschnitt bin. Eine tiefe narzisstische Kränkung für Old Ron, in der Tat! Das habe ich besonders eindrucksvoll erlebt, als ich in Big B ein bisschen bei der Gründung des Netzwerks Stimmenhörer dabei war. Vor der Initiatorin Hannelore Klafki ziehe ich den Hut, ohne Ironie usw. Nein, ich wollte nichts von ihr, auch nicht im Unbewusstem, thx!

Da hatte Einer ’n Hefter mit, in denen er „Beiträge“ von, wenn ich mich recht entsinne, 48 im Laufe von Jahren gehörten Stimmen protokolliert hat. Der war zwar in der Klapse, aber nicht wegen der Stimmen, sondern wegen psychischer Dekompensation nach Partner- und Arbeitsplatzverlust. Der verwöhnte Durchschnittsneurotiker, der in D auf gewohnt hohem Niveau jammert, kann sich gar nicht vorstellen, was es für eine Lebensleistung ist, trotz dieser ungewöhnlichen Wahrnehmungsmuster normalen Alltag zu bewältigen.

Genau, mit Jammern kenne ich mich aus! „Grandiose“ Formulierung„…anstelle von tiefem seelischen Schmerz – klagende Weinerlichkeit im eingerichteten eigenen Elend…“.

Kurzum – bla.

PS: Ich kann übrigens neuerlich nachweisen, dass ich fit für die Marktwirtschaft bin. Ich habe festgestellt, dass man den Briefwechsel zwischen C. G. Jung und Wolfgang Pauli nicht unbedingt kaufen muss. Ich habe das Buch ausgeliehen und traue mich nicht, es zu lesen, weil ich Schiss habe, ohne Ironie. Übrigens halten viele auch oder gerade heute die Anekdoten über den Pauli-Effekt für eine Art urban legends. Ich glaube jedes Wort. – Nein, ich sehe mich nicht als Nachfolger von Pauli, auch nicht im Unbewussten, thx! Wir arbeiten hier mit dem Unbewussten, dreimal täglich ein Esslöffel!

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