Tja. So sieht es aus… Krass, Alta!

Es ist, wie es in vielen Ehen zu sein scheint, glaubt man insbesondere literarischen Abhandlungen des Themas, die ich für die glaubwürdigsten Erörterungen zum Thema halte. Ich weiß, dass es nicht so weiter geht, aber ich bin zu träge, zu müde, zu resigniert und zu ängstlich, mich um Veränderung zu bemühen, obwohl ich durchaus zumindest Ansätze zu Alternativen sehe. Hier ist „ich“ rhetorisch gemeint, nicht nur als Bezeichnung für meine marginale Person.

Schließlich jedoch kommt der Punkt, an dem es tatsächlich keine Alternativen mehr zu geben scheint. Beispielsweise hat selbst eine Einrichtung, die erklärtermaßen Menschen aufnimmt, die nicht mehr wollen, zum Beispiel auch keine Therapie mehr, auch noch ihre Warteliste wegen zu vieler Anfragen geschlossen. Anfragen bei Immobilienunternehmen werden notorisch nicht beantwortet, obwohl, wieder als Beispiel, noch während des Telefongesprächs versichert wird, man hätte eine Email abgeschickt. Usw. – Eine Verschwörung, ha! Die wollen mich fertig machen! Noch erkläre ich das mit einem ironischem Unterton. Wenn der dann auch noch weg ist, dann wird es kritisch. Achtung, Drohung – im Auge behalten, den Typen!

Und nun wieder zur Symptomatik des Schizos! Beziehungsweise – er spielt den Simulanten. Eine der schärfsten Rückmeldungen fürwahr, die ich je erhalten habe. Die Vox populi in ungewollter und unbemerkter Fast-Genialität! Ich liebe es!

In den letzten Wochen kam jedes Mal, wenn ich angefangen habe, am Desktop-PC zu tippen, irgendwo von oben: ‚Huhu?!‘ bzw. „Huhu?!“ Wenn ich auf der virtuellen Tastatur auf dem Tablet tippe, die übrigens sinnigerweise „Hacker’s Keyboard“ heißt, hihi, bin ich ja nicht nur unsichtbar, sondern auch unhörbar.

Eben, als ich diese Niederschrift bzw. Niedertippe begonnen habe, habe ich von irgendwo nebenan dieses raunende Brabbeln gehört, das zu beschreiben ich mich schon -zig Male bemüht habe, und zwar des Inhalts, ich würde wieder meinen Bericht schreiben. Genau – Stasi! Inzwischen bin ich soweit zu glauben, dass Leute tatsächlich so dämlich sind, mich für einen Stasi, einen Schlucki, einen Knacki usw. zu halten. Allerdings scheint es so, als wäre Stasi gerade „durch“, momentan scheine ich eher wieder schwul zu sein. Das Übliche halt!

„Knacki“ könnte ich noch verstehen – diese permanente Ausstrahlung von Schuldgefühlen. Ich hatte bereits mittelkürzlich auf die gleichfalls tragikomische Tatsache verwiesen, dass leider sogar von Polizisten diese Ausstrahlung gewissermaßen „eins zu eins“ genommen wird, d. h., als Ergebnis und Ausdruck einer tatsächlichen Gesetzesübertretung, nicht als Ausdruck der Überschreitung oder auch nur drohenden Überschreitung lebensgeschichtlich erfolgter bescheuerter Verbote. Zum Beispiel: „Du sollst nicht aus der Spur kommen!“

Aharharhar – unser Rotkäpperich! Fast jedes Mal, wenn ich auch nur im konkretem, wörtlichem Sinne vom Weg abweiche, indem ich etwa durch Stadtviertel streiche, in denen ich noch nicht leibhaftig erschienen bin, glotzen Bullen, sorry, Kameraden Volksschützer, Zitat Fühmann, als wolle ich gerade ’n Bruch machen oder ’ne Bombe legen.

Wie gesagt sollten alle Polizisten und Kinderpfleger und Altenpfleger und Heimerzieher und Lehrer usw., alle, die was mit Menschen machen, intensive Selbsterfahrung in ihrer Ausbildung haben, in der sie gründliche Kenntnisse und Einsichten erwerben über ihre psychischen Konditionierungen und vor allem die psychischen Skotome, über Gruppendynamik, über das Unbewusste, das immer stärker ist als das Bewusstsein, auch oder gerade, wenn man es leugnet oder sich darüber lustig macht. Usw.

Höhö, willa wieda die Welt retten, höhöhö!

So weit wieder das übliche Gejammer der frustrierten Hausfrau mit Schwanz vom unterem Rand der Gesellschaft…

Übrigens ist auch mir aufgefallen, immerhin, dass bei meinen Klangbildern stimmungsmäßig oft was sehr Anderes rüber kommen dürfte als in meinen Niederschriften bzw. Niedertippen. Ost-Koske hat noch Ressourcen!

Das wäre die quasi optimistische Deutung… Hochschulisch oder gar universitätlich diplomierte Fachtanten dagegen erklären, der Klient würde sich in Scheinwelten zurückziehen. Alles ist eine Frage des Standpunktes, ach!

PPS: Freudvolle Fehlleistung des Tages: „huchschulisch“. Es ist albern, aber ich ziehe mich zum geflissentlichem Ausleben genüsslich-verstohlener Erheiterung zurück!
PPS: Was kommt jetzt per Mental-Funk? – Korrekt, ‚Er dichtet doch nich‘!‘ – Komische „Halluzinationen“, oder hatte ich das schon erwähnt? Ich bin gespannt, wie lange das noch geht; ‚Wir begleiten Dich ein Leben lang!‘, kam bereits 1986 per Mental-Funk. Des Weiteren frage ich mich immer wieder, ob ich je erfahren werde, wer da wie und warum zugange ist. Bla.

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