… im Tablet ist noch Licht, Herr Koske schlummert nicht…

Es ist rund zwei Uhr morgens. Wie oft ist mir das schon passiert? Ich mache ja nichts, mir geschieht alles, har har… Ich meine, dass ich nachts wach liege, und es rattert in der Birne, und ich warte, bis der Anfall vorüber ist und ich penne ein oder penne wieder ein. Der Pole klaut, der Irre tobt, der Schwarze schnackselt zuviel usw. usf. Der Penner aber pennt, tandaradei!

Das habe ich bestimmt etliche hundert Male erlebt bzw. es ist mir erlebt worden, schon oder gerade in meiner Schulzeit als Aschenputtel mit Schwanz. „Rattert in der Birne“ jedoch ist der klägliche Versuch, zupackend-dynamisch prollig zu poltern. Meist verwende ich hier meine dinosäuerliche Lieblingsfloskel vom motus animi continuus, von dem Thomas Mann geschrieben, dass von Aschenbach daran gedacht, dass Cicero von ihm gesprochen hätte. Nach neuesten Erkenntnissen war das wohl gar nicht Cicero, aber wen interessieren schon neueste Erkenntnisse. Die Menschen da draußen in diesem unserem Lande haben ganz andere Probleme, aber Mutti schmeißt den Laden schon…

Auch ich finde meine Viertelbildung betörend, wir berichteten etwa achtzig Mal. Allein, die Weltöffentlichkeit hat ein Recht, vom eben oben Angedeutetem unterrichtet zu werden, und hiermit wäre sie nun unterrichtet. Ha, wäre ja noch gelachter!

„Ach.“ (Prof. von Bülow)

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