Filterblasen. Echokammern. Echofilter. Kammerblasen.* – Und so.

Uns möchte bedünken, und deucht es Uns denn in der Tat**, als gäbe es die schon immer, offline, im richtigem Leben. Nur werden diese Phänomene im Internet deutlicher oder überhaupt sichtbar, weil sie dort in gewissem Sinn auf einer Metaebene und, igitt, abgegrenzt sind.

Viele Menschen scheinen ihr Leben lang immer nur in Gruppen, Freundeskreisen, Milieus usw. zu agieren, die ihre eigenen Muster der Wahrnehmung der Welt bestätigen und bekräftigen. Vor einigen Jahrzehnten, vor dem „Fallen des Vorhangs“ (Thomas Mann), scheint diese Art der Lebensführung die normale gewesen zu sein. Jeder in seiner nicht virtuellen Echokammer Lebende war ganz selbstverständlich überzeugt, es wäre die Welt und das Leben, was er in seiner Weltblase lebte und aus ihr heraus wahrnahm.

Bla.

*PS: Der heutige Klugschiss wurde Ihnen präsentiert von der Firma Ron & Koske, Plotterei en gros, *hüstel*…
PPS: Weitere völlig überflüssige Ausführungen zum Thema „Sprachwelten“ findet meine völlig zu Recht unübersehbare Nichtleserschaft hier.

** Muahaha. – Das sollte keine Anspielung auf den geplagten Mister B. B. sein. Ja ja, das Unbewusste – das grandiose Töchterchen, das dabei entstanden ist. Mensch, Old Ost-Koske, das war doch jetzt echt voll durchsichtig; reiß Dich an‘ Riemen, Alta!
** „Der hält sich für was Besseres!“, könnte jetzt kommen. – Wahrnehmungsmuster von 1912…

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