2600 plus/minus x Wörter, tandaradei!

Ohnehin korrigiere ich fast ständig an meinen Texten herum und zufrieden bin ich sowieso nicht. Aber, wie schon mehrfach angedeutet, hat Jack London als einer der produktivsten Autoren der Weltliteratur in seiner Phase als gewissermaßen etablierter Schriftsteller täglich 1000 Wörter geschrieben. – Es ist jedoch keine Arbeit, jedenfalls nicht bei mir.

Künstler scheinen es zu lieben und zu brauchen, Ottilie Normalverbraucherin vermitteln zu wollen, dass auch und erst recht so was Arbeit wäre. Ich entsinne mich etwa an Bonustracks einer aus einer Bibliothek ausgeliehenen DVD, deren Rezeption mich in den seltenen Zustand der Sprachlosigkeit versetzte. Man sah Elvis Presley bei über dreißig Versuchen, eine winzige Szene zu proben, bis die Regie zufrieden war. Der Mann zickte nicht, kokettierte nicht, entwickelte keine Star-Allüren, obwohl er bereits als „Der King“ ein Weltstar war. Er latschte immer wieder diese dämliche Treppe in den Kulissen hoch usw. – Seht her, das ist Arbeit! Das kann sogar zur richtigen Schinderei ausarten!

So tief sitzen die über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende in die Hirne gedroschenen voll idiotischen Kack-Klischees über Kunst und Künstler… Leckt mich! – Ich weiß, kleiner Arsch ist schnell geleckt, schon gut!

Jedenfalls geht es hier weiter, zefix!

PS einige Stunden nach dem Posten dieses Postings: Es ist natürlich bezeichnend, dass ich eine Frau der Gruppe „vergessen“ habe. Item 3876: „Manchmal habe ich die Befürchtung, über ein Unbewusstes zu verfügen.“ Ich liebe es!

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