… weitere Beispiele störungsspezifischen Erlebens… (?)

Ich habe Zeichen auf der Stirn. Ich kann sie nicht lesen, aber andere Menschen. Da scheint offenbar zu stehen, sinngemäß: „Bitte hier Projektionen und Übertragungen abladen!“ Das erlebe ich schon seit vielen Jahren und ich erlebe es fast jedes Mal, wenn ich nach draußen gehe, schon nach wenigen Minuten, auch heute wieder. Sie sagte etwas wie: „Lustig!“ und er zischte: „Verräter!“ Das übliche ältere Ehepaar, exemplarische Elternfiguren usw. Womöglich wieder eine Kampfgemeinschaft tschekistischer Veteranen usw.

Das waren natürlich wieder die. Die, die drin sind, dabei, in den Budenzauber integriert, und übrigens ist dieses Phänomen, unabhängig von allen vermeintlichen oder tatsächlichen Verschwörungstheorien und deren eventueller Deutung als psychotisch, bereits vor vielen Jahrhunderten zumindest in Andeutungen beschrieben worden. Mittelkürzlich hatte ich den Spruch erwähnt, den Dr. R. 1984 an die Wandzeitung gepinnt hat. Heraklit, sinngemäß. Die Wachenden hätten eine gemeinsame Welt, nur jeder Schlafende würde sich immer nur an seine eigene wenden. Bla.

Wie schon mehrfach bemerkt, befürchte ich, oder bin mir sogar sicher, dass es mehr desselben gewesen wäre, in Klammern Watzlawick, Austreiben des Teufels mit dem Beelzebub, wenn ich mich bemüht hätte, vor allem durch erfolgreiches Absolvieren hierfür vorgeschriebener Universitätlichkeiten, in den Freudeskreis Anna Lyse als Werktätiger, nicht nur als Klient, aufgenommen zu werden. Das ist mir mehrfach, milde formuliert, empfohlen worden, und es hätte mir ermöglicht, die unfreiwillige Verwendung als Zielobjekt und Container von Projektionen und Übertragungen halbwegs konstruktiv umzudeuten, trallala.

In diesem Sinne – häff fann!

PS: Es ist übrigens erstaunlich, und man muss das doch mal aussprechen dürfen, was alles von diesem Heraklit stammt, auch dieses Bonmot, man könne nicht zweimal in denselben Fluss steigen… Kommt aber alles, schrauben die schon dran, ha!

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