Über die latenten Ressourcen des K. aus E. Ein sinnloser Beitrag.

Heute Nacht wieder voll der Bulgakow-Karneval! „Sprechen Sie nie mit Unbekannten!“ Eben! Zunächst das Übliche, irgendwelche juchzenden aktiven und dynamischen Bürger. Das muss nicht mit mir zu tun gehabt haben, was mir rational auch klar ist; bei Schizotypen ist, ich wiederhole es, im Gegensatz zu Schizophrenen die Realitätsprüfung meist adäquat.

Dann aber wieder Mental-Funksprüche im Paket. Schließlich denke ich etwas wie, da wären womöglich dieselben Leute zugange wie 1986, als von unten auf der Straße kommentiert wurde, was ich eben in meiner Prenzlauerberghütte getan hatte; in diesem Moment kommt heute Nacht von unten vergnügtes Gegacker und ein Auto fährt heftig an. Die Mentalfunksprüche kamen 86 meist beim Anfahren eines Trabis unten vor dem Haus; das könnte etwas mit Ablationshypnose zu tun gehabt haben. – Was Havener macht, ist eigentlich kein Gedankenlesen, er folgert in genialer Weise logisch aus seinen scharfsichtigen Beobachtungen. Nein, ich bin nicht eifersüchtig; bitte keine diesbezüglichen Rückmeldungen, liebste Budenzauberer! Außerdem ist der Mann für mich sehr glaubwürdig und, igitt, seriös, weil er sagt, sinngemäß, so was könne eigentlich jeder.

Höhöhö, bildet sich ein, er wird vonna Stasi hüpposiert, höhöhö! Tehlepatie, hihihi! Ja, ich habe mich über diesbezügliche Andeutungen mehrerer Leute auch lustig gemacht, bevor der Spuk einsetzte, ich verstehe das voll, bla. Das ist ja eine grandiose, ha, Intelligenzwitz, Sicherheits-Vorkehrung, dass mir niemand glaubt. Ich habe etwa 20 Jahre lang diversen Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse die Ohren abgekaut, um denen was zu verklickern, und das hätte ich mir sparen können; das Einwerfen von Fensterscheiben, „Ich will hier rein!“, ist dennoch inadäquat…

Gegen vier Uhr, ich habe auf die Uhr gesehen und sogar das Ohropax rausgepopelt, das ich immer in den Ohren habe, wenn ich keine Kopfhörer drauf habe, damit ich besser lauschen kann, war unten, ha, der Teufel los; Junker Voland beim kunstvollen Dirigieren von etwa zwei Dutzend Menschinnen und Menschen, die heftigst und lautstarkst schnatterten und dröhnten, alle durcheinander und irgendwie… – komisch. War das quasi zu kunstvoll, um echt zu sein? Drauf defäkiert! Kater Behemoth war leider nicht auszumachen, hihi.

Tja. Na ja. – Schließlich ist mir Dr. Höck im Traum erschienen; ja, jetzt ist es so weit, jetzt wird es hell! Er hat mich angeknurrt, ich solle mal hier halten oder hier mit anfassen; es ging um die Öffnung eines riesigen Fensters. Fenster mit einer derartigen Größe der Glasfläche in einer Scheibe dürfte es in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, gar nicht geben. Es geht in der Szene auch ein bisschen um Hand auflegen, Segnen; wie bei dem Klopfen meines Kopfes durch meinen Vater, wuff. Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn…„Ooopa?!!!“ Äh… – 1. Mose 32,27.

Zuletzt wieder eine Szene, bei der ich im Traum lese, was nach Aussagen etlicher Leute, von denen man annehmen kann, dass sie im Stoff stehen, gar nicht geht. Ich sehe jemanden unter einen längeren Text, den ich nicht lesen kann, mit Großbuchstaben „INES“ malen; das ist der Vorname des… äh… Frolleins aus der Prignitzer Prairie, die 86… äh… tätig war. Auch das hätte ich voraussehen müssen, weil ich es -zig Mal erlebt habe; sobald ich auch nur in Ansätzen mit dem Schreiben ernst machen will, wie ich das durch die doch ganz ordentliche „Produktion“ in den letzten Wochen getan habe, wird die unsichtbare Leine angezogen, rrrrr; ich habe auf subtile Weise Schreibverbot.

Wie geht das? Tja, wenn es jetzt selbstverständlich wäre, den Mechanismen im menschlichem Geist sich mit ähnlicher Sorgfalt zuzuwenden wie etwa denen in Kfz.-Motoren oder Raketentriebwerken, dann könnte ich eine Antwort erwarten… Lassen wir das, is‘ Psychoclub, kann weg!

So vergehen die Tage, die auf Erden mir gegeben sind, oder vielmehr die Nächte; ach herrje, herrjemine…

Wenn Du Dich weigerst, ein Mensch der Aktion zu sein und Dich in die friedlichste Einöde zurückziehst, so werden Dich die Wechselfälle des Schicksals innerlich überfallen, und Du wirst Dich in ihnen zu bewähren haben, seiest Du nun ein Narr oder ein Held. Thomas Mann, fast wörtlich im „Bajazzo“, q. e. d.

Opa hat heute wieder Zitatterich…

Dann war K. aus E. wieder einmal joggen. Zuletzt laufen war ich am 2. Mai und davor am 18. Februar. Es geht nicht anders – das nächste Dilemma! Herr Koske, geben Sie doch zu, dass Sie sich ohne (Mehrzahl von „Dilemma“*) nicht wohlfühlen! Ja ja! Ich will laufen, um Gewicht abzuwerfen; vom Laufen bekomme ich jedoch Gelenkschmerzen, weil das Gewicht zu hoch ist.

Nun hat mich Frau Doktor diskret darauf hingewiesen, dass es Fahrräder gäbe, bei denen das Gewicht wesentlich auf den Sattel drücken würde; allein, ich bin ja nicht mehr mit dem Radl da…

Auch das Leben des Prekariers ist voller subtiler Überraschungen fürwahr! Mal sehen, wie das jetzt, ha, Intelligenzwitz, anläuft. Ich habe schon, Überraschung, seit etlichen Tagen das Gefühl, dass ich mal wieder festsitze; ich kriege kaum noch Texte oder Soundpics fertig. Bla.

Und – aktuelle Rückmeldungen der Hauptverwaltung Budenzauber? ‚Willa wieda hierbleim!‘ Was ist das für gequirlte Fäkalie – wo sollte ich denn wieder hin wollen? Das ist diese Koan-Technik, ich hatte das schon mehrfach erwähnt. In Wahrheit habe ich nächste Woche ’n Gespräch – nix Konkretes sagen; magisches Denken, wenn ich es ausspreche, mache ich es kaputt.

Kurzum – nix Neues! Weiter voran auf gar keinem Kurs mehr!

„Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg und er ward nicht mehr gesehen.“ 1. Mose 5, 26. Es geht um einen Bürger Henoch. – ‚Tuta so, als obba die Bibel gelesen hat, höhöhö!‘ Nein, das kam jetzt nicht per Mentalfunk, kommt aber wahrscheinlich noch.

* Dilemmim? – Ja ja, ich bin Antisemit; is‘ jut!

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