Polletick und so was da draußen. Bruchstücke eines Gebrochenen.

Dass noch kein Rechter die Europäische Homöopathie-Bibliothek in Köthen gestürmt hat, im Glauben, die hätte was mit Schwulen zu tun…

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Wieder eine, boah, bin ich postmodern, krasse Enthülle über Trump. Und – ändert sich was? Wird der Mann nun endlich Karten-Abreißer in Disneyland? – Das wäre im Sinne eines Abitur-Aufsatzes von Dr. Marx über „Betrachtung eines Jünglings bei der Wahl eines Berufes“, will Uns bedünken und deucht es Uns denn auch in der Tat. Ich vermute seit Längeren, dass Trump von der Stasi lanciert wurde, um den Zusammenbruch des faulenden Kapitalismus zu beschleunigen.

Mit Trump ist die Frühstörung endgültig in der Politik angekommen. Nein, das habe ich nicht witzig gemeint, aber es ist natürlich wieder, igitt, Psycho-Club, pfui bäh!

Wie sagte der vorvorhergehende Vorsteher des Hauses der ewigen Kindheit sinngemäß? Nach ein paar Monaten in der Menterschwaige würde man da draußen nicht mehr dauernd hoch geschossen, man wäre gewissermaßen abgehärtet gegen überall in dieser unserer Postmoderne zu beobachtendes Ausagieren, Impulsdurchbrüche usw. Bla.

Was ich über Trump gesagt und geschrieben finde, kommt mir sehr bekannt vor aus der Klapper und dem Beklopptenverein

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Vorgestern ist Karl Lagerfeld 85 geworden. Wieder einmal aphoristische Perlen, wo ich sie nicht gesucht hätte. „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Vortrefflich, das, ganz vortrefflich! Vielleicht sollte man aber ergänzen „außer beim Joggen“. Oder – „Sexualität ist heute nur noch eine Sportart“. (Quelle)

Hier packt der Künstler das Heute am Kragen – sehr frei nach Humoorbademeister Lothar Kusche. Ja ja, war nich‘ alles schlecht

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Wenn sogar Seehofer jetzt twittert, könnte ich eigentlich auch wieder anfangen. Seehofer ist dem Tod von der Schippe gesprungen. Ich hatte gedacht, dass ihn das sensibilisieren könnte, weicher machen auch oder gerade im Sinne des Beklopptendocs W. Reich. Das is‘ der mit dem Orgasmus-Scheißhäuschen, genau! Die haben doch alle selber ’n Ding an der Glocke, echt! Aber nein, S. fährt weiter die Hardcore-Tour. – Ja ja, sind auch nur Menschen, ach herrje…

„Schwestaaa!“

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Der is‘ so was von arrogant, der Typ! Der war mal Küchenarbeiter – warnichbeidastasi, warnichbeidastasi – und hält sich für’n Schriftsteller, weil er Tagebuch schreibt.

Korrekt – Budenzauber, Mental-Funk. Ich wollte öfter petzen, siehe letztens.

Was soll das nur immer mit dem „Küchenarbeiter“? Ich habe seit 1980 26, 27 oder 28 Jobs gemacht. Ich muss noch einmal gründlich durchzählen. Ohnehin will ich meinen rasenden Narrzissmus, kein Tippfehler, halbwegs adäquat auszuleben versuchen, indem ich in den Blog auch eine bescheidene Seite über MICH!!!, *hüstel*, einpflege.

Unter anderem war ich insgesamt rund sieben Monate Küchenbulle, davon etwa ein halbes Jahr Galeerensklave auf einem „Dampfer“ der damaligen Weißen Flotte in Big B. Es wurde, *hüstel*, fahrgastseitig immer wieder nostalgisch von „Dampfern“ gesprochen, obwohl es sich um Motorschiffe handelte.

Die Jobs, denen ich am längsten ebenso verbissen wie mittelmäßig zu obliegen suchte, waren Zusteller von Printmedien und Schaltwart. Dann müsste es doch heißen „Der war mal Zeitungsjunge…“ oder „Der war mal Strippenzieher…“?! – Nicht einmal die Budenzauberer recherchieren richtig! Bei Profis in den Medien hat man sich ja halbwegs dran gewöhnt…

(… „Küchenarbeiter“ trifft mich halt besonders… van Weyden und so… vorhin habe ich darob wieder gar schmerzlich ins Handtuch gewimmert fürwahr… ich ahne auch, woher das kommt… der Trommelmeister in der N.-Straße… ha…)

Bla.

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