Wieder ein Wort zum Sonntag. Wieder von Universal-Marginal-Koske (Unimako).

Tja, nun sitze ich wieder da und werde aufs Anregendste gebeutelt von einer Art mentalem Bewegungssturm; es ist nicht zu wenig da, sondern zu viel, wie ich erst ca. fünfzig Mal bemerkt habe, was ich aber immerhin noch mitbekomme, und was zur Folge hat, dass ich das tue, was ich in dieser unwohlbekannten Situation immer tue – nichts…

Har har. – Sehr witzig, in der Tat; so vergehen die Tage, die auf Erden mir gegeben sind, und ich komme nie nich‘ zu Potte, nirgends. Hinzu kommt dann noch das übliche Gewäsch per Mental-Funk, ‚… dichtet doch nich‘, führt Tagebuch…‘, ‚… komm, gib auf, wir nehmen Dich auf als einfacher Arbeiter…‘, ‚… merkt nich‘, dissa schwul is’…‘ usw. usf.; täglich grüßen Großgruppen von Murmeltieren.

Ich würde gern – Überraschungrichtig dichten, heule heule heule, aber ich packe es bestenfalls, die wütenden Monologe gegen Unbekannt in meinem Kopf in Fragmenten aufs Papier bzw. den Monitor zu bringen; wenn es mir besonders gut geht, erledige ich eine Hausaufgabe für meinen Kurs, in dem ich übrigens nach vier Einsen eine Zwei erhalten habe, womit sich das mit dem Musterschüler wieder einmal erledigt hat und ich den Kurs abbrechen werde.

war ’n Witz… – ich habe schließlich die Monatsrate bezahlt, ich finanziell unterbemittelter Unterschichtler, ha… auch will ich versuchen herauszukommen, wie es sich anfühlen könnte, einmal etwas zu Ende gebracht zu haben…

Eben habe ich wieder einige, ohne Ironie gesprochen, vortreffliche Werke der Fantasy und SF geordert, man sagt „geordert“, unter anderem „Trix Solier – Odyssee im Orient“, „Der Monstrumologe“ sowie Bücher über Karl Marx…

*Hüstel*. – Beide erwähnte Romane zeigen ihre Autoren Sergej Lukianenko und Rick Yancey anders, als man sie gewohnt ist nach der Lektüre der zu Recht berühmten “Wächter“-Reihe bzw. der Trilogie um Cassie nach Cassiopeia. „Die fünfte Welle“ habe ich jetzt zum drittem Mal gelesen und war noch mehr aus dem Häuschen bzw. aus dem Pensionszimmerchen als bei den ersten beiden Lektouren.

Natürlich ist das, ich erwähnte es, heftige Apokalypse-Kacke, aber einfach sehr gut geschrieben; zudem geht es eigentlich, ich erwähnte auch das altersbedingt mehrfach, um den Sieg des Menschlichen im Menschen im grandios-grotesken Wortsinn. Das Buch ist, und ich muss zum wiederholtem Male anmerken, dass ich mich wiederhole, um Längen besser als der Film, trotz der im mehrfachem Sinne phantastischen Frau Moretz in der Hauptrolle.

So.

Bla.

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