(… Greisengemurmel, nicht nach von Rezzori…)

Manchmal entwickle ich sozusagen hinter meinem Rücken eine gewisse Kreativität mit allerdings, was nicht überraschen kann, tragikomischen Zügen. Zum Beispiel hätte mir klar sein müssen, was nach meinem letztem Eintrag und den darin angemerkten Anmerkungen über meine Mutter kommen würde. Es kam! Schön, dass mir auch mal was kommt, jaharharhar! ‚Der macht tatsächlich Hitler nach!‘, lautete eine Rückmeldung per Mental-Funk heute morgen.

Das ist merkwürdig, und damit habe ich mich schier zärtlich ausgedrückt wie lange nicht mehr. Vor wenigen Wochen hieß es nämlich noch, ich würde Einen auf Lenin machen. Dazu habe ich auch schon einmal was getippselt. 1986 hatte ich diese Thesen geschrieben und sie, was ich für witzig hielt, dem Geburtstag von Dr. Uljanow „gewidmet“, chch.*

Überaus geistreicher und witziger Kopf übrigens, was man uns in der Schule nicht vermittelt hat in den lehrplanmäßigen Irrgärten der tonnenschweren Monumente, die alles Lebendige erdrücken mussten. Wenn der Deutsche Revolution machen, würde er mit dem Zug hinfahren und ordnungsgemäß ein Bahnsteigticket lösen, muahaha. So was haben wir nicht behandelt… – Wie gesagt, gab es damals diese Titelseite des „Eulenspiegels“ mit dem Schild an einer Baustelle „Hier entsteht ein zugeschüttetes Loch!“, und es kommt ein Wanderer des Weges und fragt: „Und aus welchem Anlass?“ Ja ja, war nicht alles schlecht, *hüstel*.

An dieser Stelle nochmals die Anmerkung, dass ich den Kerngedanken dieser Thesen auch oder gerade heute noch für mindestens erwägenswert halte. Dieser Gedanke lautete sinngemäß, Überraschung, dass nach der Befreiung von Unterdrückung durch Umbau der materiellen Basis, Volkseigentum an Produktionsmitteln usw., diese Befreiung auch oder erst recht auf der den Menschen als Menschen ausmachenden Ebene erfolgen müsste, nämlich auf der psychischen Ebene, der von Kontakt, Beziehung, Bindung. Usw. Bla. Wahrscheinlich ist es Dialektik, dass unsere kapitalistischen Menschen, immer aktiv und dynamisch, genau in dieser Richtung aktiv und dynamisch zugange sind, siehe zum Beispiel die entzückende Frau Dr. Tempel. Ja ja – Sexist, Schwanz ab!

Ihr müsst Euch jedoch einmal einig werden, herzliebste Budenzauberer! „Welches Schweinderl hättens denn gern?“ W. I. L. und A. H. geht nicht! Das packe nicht einmal ich mit meiner schweren chronischen Chamäleonose (morbus zelig). Huhu?!

(… der arme Kerl, der ist so einsam und verzweifelt, dass er jetzt schon mit seinen imaginären Feinden im Blog parliert… armer einsamer alter Mann, ach Gott, ach Gott… „Du sollst den Namen Deines Herrn nicht unnütz…“ – ist ja gut, ist ja gut, ich bin halt Antisemit… ich bin überhaupt alles, was Ihr wollt, wenn Ihr nur endlich aufhört, mich als mobilen Container für Übertragungen und Projektionen zu nutzen… dafür gibt es Leute mit Uni-Diplom, die kriegen 110 Euro aufwärts die Stunde oder so… thx… „Herr Koske, dann studieren Sie doch Psychologie, wir brauchen männliche Therapeuten!“… nee, mache ich nicht… das wäre mehr desselben, in Klammern Watzlawick et. al., Teufel mit dem Beelzebub austreiben… bla… wann wird man endlich kapieren, dass diese „Einsamkeit“ meiner frühen Prägung und Konditionierung entspricht, die ich mir nicht ausgesucht habe, für die ich nichts kann und der ich als Vorschulkind noch weniger ausweichen konnte als „normale“ Kinder… Himmel, Arsch und Zwirn… nein, Kloster ist Quatsch – das ist Gruppe…)

So. – Das waren jetzt gewissermaßen sehr verspätete Morgenseiten nach Julia Cameron… Aber, wie in der letzten Zeit oft erklärt – besser so was als gar nichts schreiben. Bla.

(… übrigens sehr interessant, diese Formulierung von Frau Thormann, sie hätte schnell den Dreh raus gehabt und „wie in Trance gearbeitet“… genau das meine ich – das habe ich Jahrzehnte lang gemacht… Lebenszeit runter schrubben… gibt es noch was Anderes… bla…)

* Ja ja – cherchez la femme. Alles für dieses Trinchen aus der Prignitzer Prärie! Süüüß, der Ost-Koske! Gehört doch in ’ne Einrichtung, so was!

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.