Fehlsche Leistfreudungen… äh… Leistsche Fehlfreudungen… – Dingens!

Zum Beispiel habe ich im letzten, yeah, Posting als, yeah, Headline getippt „Was bin heute wieder kein Schelm…“, und es sagt auch keiner nie nichts; ich meine, manchmal scheint hier wer zu lesen. Aber dergleichen häuft sich in letzter Zeit – alles geht einem Ende zu, wie es scheint, ach.

Scheint geholfen zu haben, die arbeitnehmerische Absenz unter pharmazeutischer Bedröhnung, oder so ähnlich, denn vom Schließen meiner Augen, der Fensterlein, oder so ähnlich, bis zum „richtigem“ Erwachen gegen sechs Uhr habe ich nicht einmal gehustet; ich soll ja üben, das Positive zu sehen!

*Hüstel*… – Dieses „*Hüstel*“ allerdings ist ja bereits in gewissem Sinn und Maß eine Lösung zweiter Ordnung, das ist nicht mehr Ausagieren

„Ooopa?!“

Natürlich bin ich wieder weg geratzt; „… zu oft wieder eingeschlafen…“, sagte Heiner Müller.

Aber einen Gedanken will ich noch äußern, der mir, wie poetisch, im Zwielicht eines neuen Morgens kam; ich darf das, ich bin schizotyp, und ich hatte den Gedanken schon öfter.

Es könnte sein, dass der, sagen wir: inadäquate Umgang mit Rentnern, der sich derzeit immer wieder, wie poetisch, in Schlagzeilen niederschlägt, eine unbewusste Retourkutsche für die seelische Ausbeutung ist, die Kriegs- und Nachkriegskinder, die ja gerade „dran sind“ mit Ruhestand, mit ihren Kindern praktiziert haben, worüber es immerhin schon Bücher gibt; ein Phänomen, das sich zudem bereits in der Pop-Kultur niederschlägt mit der Omnipräsenz des Sinnbilds „Vampir“… Wenn etwas in der Pop-Kultur in ist, dann ist es gerade dran; das scheint eine Art Axiom, trallala.

Aber das ist Psycho-Club und kann vernachlässigt werden… höhöhö… willa wieda die Welt retten… höhöhö…

Wie könnte eine Welt aussehen, in der man, auch „man“ sind immer die Anderen, mit derselben genialen Handwerks- und Ingenieurskunst, mit demselben Engagement, mit demselben Fleiß usw. usf., mit der „man“ Automotoren, Handys oder Waffensysteme entwickelt und produziert, sich mit dem seelischem Innenleben von Menschen „beschäftigt“, und eben nicht nur in Klapsmühlen und Beklopptenvereinen… Das kann man sich gar nicht vorstellen, eben!

So weit das Wort zum Sonntag; der Klient kommt aus dem Osten und hat Planvorsprung, wir bitten um Verständnis.

Allein, ich bin Theoretiker, wie schon Stasi-Hasi mit den roten Haaren bis unter das Gesäß 1984 bemerkte, zutreffenderweise; was ausgesprochen ist, ist erledigt, Tonio Kröger. Ich konstatiere etwas und bin völlig unfähig, diese Einsicht im Alltag umzusetzen – aber dieser Mechanismus, oder wie immer man das nennen will, scheint nicht nur Universalmarginalpersonen wie mich zu betreffen; in den letzten Jahren häufen sich Versuche, Leute vom Sockel zu holen im eben angedeutetem Kontext.

Von Alice Miller, einer der PionierInnen der Kindheitsforschung usw., wurde bekannt, dass sie ihren Sohn geradezu psychisch gequält hat; über Erwin Strittmatter, einem der poetischen Entdecker und Beschreiber von Menschenkindheit, berichten Leute, die es wissen müssen, dass die Kindheit seiner Kinder eine Kleinhölle war, und über Hesse, der sich lebenslang an der literarischen Darstellung des Kindlich-Schöpferischen abgemüht hat, habe ich unlängst gelesen, dass er seinen Sohn ins Heim gesteckt hat.

Hat das alles, und noch viel mehr, mit der Reanimation des Epoché-Menschen zu tun, von der Sloterdijk schreibt, nicht nur meiner unmaßgeblichen Meinung nach einer der hellsten Köpfe, die derzeit auf dem drittem Planeten des Systems wandeln?

Nichts Genaues weiß man nicht…

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