Wo ist das Problem? – Alta, kriegst ’ne Rastung!*

Das Problem ist, dass man überzeugt ist, und zwar derart selbstverständlich, dass man beinahe von Axiomen sprechen könnte, ein Altersheim wäre vorzüglich für Alte gedacht, ein „Behinderten“-Heim für „Behinderte“, ein Männerheim für Männer, eine therapeutische WG für ihre Bewohner usw. usf.

Dies trifft nicht zu, jedenfalls nicht mit der Selbstverständlichkeit, mit der man das annimmt. Alle diese Einrichtungen, Häuser usw. sind zuallererst Lebens-, weil Arbeitswelten für die darin Werktätigen.

Hähä. – Da geht es schon los, denn sehr viele Menschen scheinen gar nicht zu realisieren, und auch nicht realisieren zu wollen, dass Arbeitszeit Lebenszeit ist.

Wenn man sich etwa Beiträge bei Pinterest ansieht, was ich immer einmal wieder zu tun pflege, weil ich schon immer dieses verdächtige Faible für Frauenmagazine hatte, dann gewinnt man den Eindruck, eine Solidarisierung unter Arbeitnehmern fände vor allem statt bei der beeindruckenden Produktion -zig gequälter Witze über den Montag als ersten Wochenarbeitstag und ebenso vieler launiger Jokes über den Freitag als letzten Wochenarbeitstag.

Man könnte sich jedoch die Frage stellen, ob und wie man dazu beitragen könnte, mit positiver Spannung auf Arbeit zu gehen. – Der wieder mit sein‘ Züchoscheiß, höhöhö! Dass ich theoretisiere in der Weise, dass ich es selbst nicht packe, ändert nichts am Inhalt meiner Wahrnehmung!

Auch sollte man annehmen, dass in den oben aufgeführten Einrichtungen Leute arbeiten, die sich, vereinfacht formuliert, im Vergleich etwa zu Arbeitnehmern in Industrie-, Handels- und Handwerksunternehmen besonders gut auskennen mit dem, was in und zwischen Menschen abgeht auf der Ebene, die den Menschen als solchen ausmacht, nämlich der Ebene, igitt, psychischen Erlebens; dies scheint jedoch nicht zuzutreffen, sondern das Gegenteil.

(… Ausnahmen, besonders dynamische, bestätigen wie immer die Regel, auch habe ich gerade erst angefangen, hähä… mal sehen, was passiert, wenn ich nicht mehr das brave Mädchen gebe und mit eingeklemmtem Schwanz davon schleiche… okay, Mädchen haben keinen Schwanz, wie ich aus dem Internet weiß, aber ich lasse das jetzt stehen, Authentizität und so, ist bekannt… unser Ronny-Pony, ts ts ts**… böse Hobbitse, böse Hobbitse…)

Die heutige, muaha, rektale Disharmonie* wurde Ihnen angeboten von Ost-Koske aus der Versenkung.

** Hier biedert sich der Klient neuerlich bei der Jugend an, weil er, im Unbewusstem, gern mit einer rothaarigen Gymnasiastin Schach spielen möchte… – Alles klar!
** Das war ja mal wieder ’ne Rückmeldung, liebe Budenzauberer, ich war schier sprachlos. Äh… – für paar Sekunden!

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