(… dabei hat die „vox populi“ Züchogedöns längst wahrgenommen…)

Nehmen wir als Beispiel den von Freud beobachteten und beschriebenen „Ödipus-Komplex“; steht alles im Internet. So ein Blödsinn, nicht wahr? Die Psychos haben doch alle selbst einen an der Waffel, oder? Usw.

K. findet, natürlich, die Site nicht mehr, auf der er die Reproduktion einer Karikatur aus einer Zeitung oder Zeitschrift des 19. Jahrhunderts gesehen hat. K. ist sich nicht sicher, aber das Blatt könnte gar von 1848 gewesen sein; wieder einmal Revolution und danach geht wieder alles von vorn los usw.

(… man sagt „das Blatt“, denn das ist literarisch, intellektuell und – überhaupt…)

Zwei typische Berliner sitzen in einer typischen Berliner Kneipe, und einer bemerkt anerkennend über das Essen: „Wie bei Muttern!“ Mit „Muttern“ ist aber die mehr oder wenige holde Ehegattin gemeint.

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(… „geistig“ hat viele Gesichter…)

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PS (ca. 105 Minuten nach dem Posten des Postings): Ist das ’ne freudvolle Freudvolle Fehlleistung! „Spritualität!“ Jetzt fängt auch K. an zu glauben, dass es ein Unbewusstes gibt… Allein, Lachen ist gesund; lange nicht so gelacht!

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(… K. notiert für alle Fälle noch eine Art Plot…)

„Sie sind nicht sichtbar geworden, kommen Sie in die Tanztherapie!“ (Quelle)

Eine extragalaktische Expedition, andromedavernebelt oder dergleichen, kehrt zurück, mit verbeultem Fluggerät, aber happy, weil überaus erfolgreich.

Die Aufgabe, einen erdähnlichen Planeten zu finden, der nicht menschengemacht runter gewirtschaftet ist, wurde nicht nur erfüllt, vielmehr man eine Art Paradies gefunden hat, in dem zudem ein Mehrfaches der derzeitigen Weltbevölkerung komfortabel untergebracht werden könnte.

Inzwischen ist jedoch auf der Erde etwas geschehen, was kaum jemand für möglich gehalten hätte. Es ist zum Beispiel gelungen, auf demokratischem Wege zu vermeiden, dass Psychopathen, Narzissten, Sadisten, Ego- und Megalomanen, pathologische Lügner usw., wie es Jahrtausende lang zu erleben gewesen ist, in diverse Führungsfunktionen aufsteigen und in wüstem Ausagieren das produzieren, was man als „Geschichte“ zu akzeptieren gezwungen ist.

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(… das Leben der Anderen…)

Quelle.

„Ausgeschlossene Wirklichkeit“; eine Formulierung, von der K. immer noch nicht überprüft hat, ob sie von Lyotard ist, dem Vordenker der Postmoderne. K. hält es jedoch für angezeigt, an dieser Stelle zu wiederholen, dass er sich mit der Postmoderne recht gut auskennt, weil er etliche Monate lang auch als Briefträger im Doppelsinn zugange war.

Die ausgeschlossene Wirklichkeit, mit der nicht ganz das gemeint sein dürfte, was C. G. Jung als „Schatten“ bezeichnet hat, die aber mit dem Jungschen Konstrukt zu tun haben könnte, scheint die häufig unangenehme Eigenart zu haben, immer wieder gegen die Grenzen oder Wände oder Mauern der eigenen Filterblase zu drängen und möglicherweise irgendwann durchzubrechen.

Darum geht es in dem Film mit dem in der Headline erwähnten Titel; der Filmheld als eina vonna Stasi ist „nur“ ein besonders deutliches, eindrucksvolles, starkes, für manche schauerliches usw. Beispiel für das Phänomen.

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PS: Weil heute Neujahr 5783 quasi „endet“…

Batsch! – „Fester! Fester, aaaaah!“ – Sorry. Muaha. (Quelle)

K. freut sich immer, und er gönnt sich ja sonst nichts, wenn er weiß, warum er Schuldgefühle hat, und gern, und leider auch häufig, bezichtigt er sich dabei in einer Art persönlichkeits- sowohl als auch störungsspezifischem vorauseilenden Gehorsam selbst des Öfteren etwa, siehe letztes Posting, des latenten Antisemitismus und was dergleichen automasochistische Übungen der Mentalgymnastik mehr sind.

K. möchte in diesem Kontext noch einen Gedanken äußern, der ihm, neben unzähligen anderen, seit Längerem durch die Gehirngänge irrlichtert, und er möchte das nicht nur, sondern versucht es im Folgenden auch, was er hinwiederum anmerkt, um zu zeigen, dass seine Wahrnehmung zumindest zuweilen adäquat scheint.

Ist dieser, Klischee-Alarm, jüdische Selbsthass wirklich Selbsthass, oder ist er nicht vielmehr der, wie man zugeben muss, in gewissem Sinn und Maß durchaus berechtigte, weil zutiefst menschliche Hass auf die Tatsache, dass man nie ganz Geist sein kann, nie völlig auf einer geistigen Ebene (was man auch als bei IHM sein wahrnehmen kann), weil man immer auch Materie und Körper ist, immer das Säugetierische mit schleppt usw.?

(… rein rhetorische Frage, nun schon zur Tradition geworden…)

(… ja ja, der Klient projiziert… im Auge behalten…)

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(… warum Kishon auch oder gerade in der DDR derart beliebt war…)

Quelle. Übrigens ist K. seit dem Auszug aus dem
Elternhaus nicht mehr in den Urlaub gefahren
Drauf defäkiert, Alter; er fliegt zum Mars, basta!*

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Diese Frage geht schon lange in K. um, nicht erst seit einigen Tagen, weil er vor einigen Tagen zwei Bücher des Meisters entnommen hat aus einem der coolen öffentlichen Bücherschränke in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren.

Nein, „Meister“ und „cool“ sind nicht ironisch oder sarkastisch gemeint, sondern im vollen Ernst; K. bedankt sich allerdings, nun schon zur Tradition geworden, im Voraus für die durchschnittlich zu erwartenden Rückmeldungen in dieser Richtung. Auch sei hier aus gar nicht gegebenem Anlass neuerlich angemerkt, dass „im Ernst“ nicht heißt, dass ein Mann mit dem Namen „Ernst“ penetriert wird; aber das wieder am Rande von einer Marginalperson.

Nein, K. ist nicht neidisch und eifersüchtig, nicht bei dieser Literatour, vielmehr er, sooo süüüß, immer noch davon träumt, Fantasy-Sagas auf den Markt zu werfen. Damit wird es womöglich in diesem Leben nichts mehr; allein, es ist uns nicht gegeben, das Werk zu vollenden, aber es ist uns auferlegt, nicht davon abzulassen, wie laut Dr. Feuchtwanger sinngemäß Prof. T. al-Mud gesagt hat.**

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(… kleine Schritte… kein großer Sprung… ach ja…)

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(… neue, äh… eindringliche, äh… Erkundungen von Innenräumen…)

K.’s entfernte Verwandte laufen auch…

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Liebe völlig zu Recht zahlreiche Nichtleser! Da wir Gelegenheit hatten, mit der stattlich unerkannten Verdauungs-Künstlerin Dr. Vega N. zu sprechen, bekannt unter anderem durch exzessiv postkonstruktivistische Verfremdung der Bilder Ihrer Darmspiegelungen, siehe etwa das mit dem „Goldenen Einlauf“ ausgezeichnete „Ein Peristal-Tic“, haben wir diese Gelegenheit genutzt, mit ihr alberner, überflüssiger und eskapistischer Weise über den zum Glück nicht bekannten, in kleinen Kreisen jedoch erst recht zum Glück berüchtigten K. zu labern; Zynist, misogyn-misanthropischer Miesepeter (MIMIMI) und „überall fremd“, wie ein führender Vertreter einer führenden WG einer führenden Therapieschule schier schalkhaft anzumerken wusste.

(Die Fragenstellwerkerin wird im Folgenden „F“ genannt; Frau Vega N., und man beachte die sich hier zeigende furiose Kreativität, „V“)

F: Frau N., wieder einmal hat K. gegen sich selbst auferlegte Regeln verstoßen und möchte dafür wahrscheinlich einerseits noch bemitleidet werden, andererseits aber in Vollzug seines mentalen Auto-Masochismus (MAMA) auch bestraft…

V: Mahlzeit! (Rülpst kraftvoll-dynamisch-demetrisch.) Und Sie können mich übrigens „Veggy“ nennen! (Kichert bezaubernd mädchenhaft.) – Worum geht es?

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(… paradoxe Intervention von unten…)

Das is‘ mal ’ne klare Ansage, oder; aktiv-dynamisch, männlich-herb, Alter…

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Wie gesagt, K. hat sich über sich selbst lustig gemacht, was bekanntlich sein liebstes Hobby ist, indem er erklärt hat, er hätte mitnichten die Wende verpennt, sondern würde die Abdankung unseres herrlichen Kaisers verarbeiten. Ein paar Wochen später hat er nicht schlecht jekiekt mitte Oogen im Kopp, als er dieses Buch entdeckt hat.

(… hohoho, ein Prophet… ein Seher, hohoho… ein Held, man muss die „Erotika“ spielen, wie Frau Stöhr gesagt hätte, die K. in seiner Viertelbildung natürlich sympathisch sein muss… *hüstel*…)

Möglicherweise gilt die sozusagen Formel „Erinnern, wiederholen, durcharbeiten“, obwohl etwas in K. denkt, diese Überlegung könnte als unzulässiges Psychologisieren gesehen werden, nicht nur für Einzelpersonen, und wenn man nicht durcharbeitet, wiederholt man, und wiederholt, und wiederholt, und wiederholt.

Was das alte Kind mit Brille damit sagen will? Nun, jetzt begibt sich auch noch Italien auf den rechten Weg fürwahr… Soll man sich melden für die Marsmission ohne Rückfahr-Ticket (roter Planet, im Auge behalten!)? Aber, ach, da geht doch auch wieder alles von vorne los, wie in der DaDaeR, weil man nur die Technik entwickelt hat.

PS: Wird K. noch aus seinem Zauberberg heraus kommen? Wird er noch in diesem Leben wirklich sichtbar werden und gesehen werden, der goldlockige Jüngling? – Wir bleiben dran, wir berichten ganz kurz

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(… „dissoziiert“, nicht „schizo“… Klappe, die x+1….)

Allein, wenn selbst ein weltbekanntes Psychiatrie-Institut von „Platzangst“ (Agoraphobie) spricht, d. h., schreibt, wenn doch von „Raumangst“ (Klaustrophobie) die Rede, d. h., Schrift sein müsste, dann dürfte es gestattet sein, die Frage zuzulassen, was man von Ottilie Normalverbraucherin erwarten kann, wenn es um „Züchogedöns“ geht.

Abgesehen aber davon, dass K. natürlich ganz, ganz tief drin, im Unbewussten, „Wir arbeiten hier mit dem Unbewussten!“, ganz, ganz doll gern Institutsdirektor wäre, vielen Dank im Voraus für die durchschnittlich zu erwartende tiefe Interpretation, abgesehen davon geht es nicht um Wortklauberei und Klugschiss to go von unten.

Vielmehr wird K. nicht müde, was ihn allerdings, was jedermann überraschen muss, selbst überrascht, auf die Diskrepanz zu verweisen zwischen Sorgfalt, Fleiß, Kreativität, Beharrlichkeit usw., die man etwa auf Motoren oder Raketen verwendet, und Sorgfalt, Fleiß, Kreativität, Beharrlichkeit usw., die man im Alltag und außerhalb von „Klapsmühlen“ und „Beklopptenvereinen“ auf „Züchogedöns“ verwendet.

Immer wieder hat K. im Ausagieren seiner störungsspezifischen Egalomanie, sorry, Megalomanie, den Gedanken, dass „Ende der Geschichte“ eine Verdrehung ins Gegenteil sein könnte. Er hat das am Beispiel der Ernährung der rezenten Hominiden auf dem dritten Planeten des Systems seiner völlig zu Recht unübersehbaren Nichtleserschaft bereits zu verklickern versucht, um wieder einmal volkstümliche Ausdrucksweise vorzutäuschen.

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