(… Neuland…) … (… zum Tag der Erde…)

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(… bei Vierbeinern ist Frontalunterricht bedenkenlos möglich…)

Was ist passiert? Hat K. wieder Schnupfen im Cortex? – Er hustet heftig und schmerzhaft, besonders nachts auf seinem Lotterlager lagernd, aber heute morgen hat er heftig geschwitzt. Das ist gut – es geht voran!

Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, dann… äh… Dings, Beleuchtung. Zwei Jahre lang hatte K. den Fernkurs Kreatives Schreiben unterbrochen. Logisch – es wurde verbindlich!

Die Aufgabe 6 war die Erstellung eines gründlichen Planes für eine längere Arbeit; da konnte K. nicht mal eben so genialisch was hinfetzen und sich immer wieder, nicht „witzig“ gemeint, über die positiven Feedbacks wundern. Nun hat K., um die Latte wieder besonders hoch zu legen, damit er dann jammern kann, dass er nicht drüber kommt, von den drei vorgeschlagenen „Planungstechniken“ die schwierigste oder jedenfalls aufwendigste gewählt, nämlich die Snowflake-Methode.

K. wollte vor allem eines – nur endlich über diese Hürde drüber, egal, wie, die er Monat um Monat vor sich her geschoben hat. Er hat den Kurs komplett bezahlt und es wäre blöd, ihn dann nicht weiterzumachen, zumal bis nächstes Jahr kostenlose Verlängerung der Betreuung möglich ist.

Nun wurde die Einsendung mit 1 bewertet und der Tutor hat diskret empfohlen, einen Roman draus zu machen… Hm. Höhö. – Gibta wieda an, gibta wieda an!

Sind das nicht die Geschichten, die die Welt braucht und will, nicht Selbstdarstellung als Opfer, Herr K. – Oder? – K. fände es furchtbar, wenn er einmal in wesentlichen Dingen nicht von Ambivalenz gebeutelt würde…

(… der Junge erinnert sehr an den Helden von Spielbergs „A. I.“… nicht, dass sich K. einbilden würde, das wäre niemandem aufgefallen; er wollte nur kundtun, dass es ihm auch aufgefallen wäre…)

In diesem Sinne – weiter voran auf bewährtem Kurs!!!

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(… Intanett bülldütt…)

PS: Das geht sicher auch beim veganem Kochen…

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(… Herr K. ist an der Kante…)

Quelle.

Er kennt das. Er hatte das schon des Öfteren. Natürlich ist ihm klar, wie auch in dem verlinktem Text angedeutet, dass Vireninfektionen nicht psychosomatisch ausgelöst werden, aber, wie gleichfalls in besagtem Text erörtert, scheint sich das System Körper-Psyche-Energiefeld, wenn die Kacke am Dampfen ist, einen Weg zu suchen zur quasi schwächsten Stelle des Systems. Wir bitten auch hier wieder die Ausdrucksweise des K. zu entschuldigen; er kommt aus dem Osten und die hatten da zu wenig Buchstaben.

Erst hat sich K. lustig darüber gemacht, dass er nach Impfungen fast immer die Krankheit bekommen hat, vor der die Impfung schützen sollte, was womöglich auch bei der coronierten Nadelung seines linken Oberarms passieren könnte.

Nun ist ihm das Lachen ein bisschen vergangen…

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(… „Ich sperre Sie so lange ein, bis Sie den Spaten gefunden haben!“…)*

Korrekt – die Musik im unterem Video ist cool, *hüstel*… – Die (din)ostalgischen Attacken des K. werden beängstigend; er kommt derzeit überhaupt nicht weiter mit dem größerem Schreibprojekt, das er jetzt, yeah, durchgeplottet hat (sie nannten ihn „Harry Plotter“), und… ähm… – nochmals *hüstel*, er sichtet das Material.

Das obere Video zeigt das Gelände der ehemaligen Unteroffiziersschule 1 der NVA bei Weißkeißel in der Oberlausitz, an der sich K. von November 1980 bis Oktober 1981 einer richtfunkvermittlungstechnischen Ausbildung unterziehen musste; der untere Clip zeigt die ehemalige Kaserne des Richtfunkregiments 2 in Ludwigsfelde bei Berlin, ach…

In diesen damals längst nicht so schön grün überwucherten und natürlich erst recht nicht mit Brunnen versehenen Gebäudekomplexen hat K. die, courths gemahlert gesagt, schönsten Jahre der Jugend verbracht, ach, und dabei natürlich Komplexe bekommen, aber es war alles für den Weltfrieden.

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(… Heimspiel mit Radtour…)

Ganz großes Ding, dieses Gehirn! Wie schon mehrere Male angemerkt (denn man wiederholt sich im Alter, wie ich bereits wiederholt angemerkt habe), sind meine Wahrnehmungen in diesen Träumen, bzw. „Träumen“, weitaus stärker, lebendiger, farbiger usw., als ich es in einigen Jahrzehnten in dem Bereich erlebt habe, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre. Aber das sagt eigentlich gar nichts; dieser Effekt scheint mit Worten nicht völlig zu erfassen.

Ich radle die Poststraße in Iron Hut City entlang; in Richtung Norden, bis zur Kreuzung Straße der Republik. Das Gefühl dabei, und es ist ein angenehmes Gefühl, hatte ich nur annähernd ein paar Male in der sogenannten Realität, wenn ich nach stundenlangem Radeln den Hügel im Westen hinab in die Stadt gerollt bin. Bla.

Zwischendurch ist es stockdunkel, dennoch hält das angenehme Gefühl beim Radeln an, da ich die Straße, was für ein Wortwitz, wie im Schlaf kenne. An der Kreuzung, an der sich in der sogenannten Realität das große Gebäude mit dem Rathaus und einer Postfiliale befindet, ist in meinem Traum eine Gleisanlage zum Rangieren, auf der eine große Diesellok steht. Eine Gruppe von Männern diskutiert heftig; jemand spult sich regelrecht hoch (‚Huhu?! Huhu?!‘, kam eben; ganz großes Kino, liebste Budenzauberer) über die von der Lok versperrte Durchfahrt.

Sehr realistisch ist, dass jemand mich sinngemäß darauf aufmerksam macht, dass ich mich wieder einmal für Gott und die Welt verantwortlich fühlen würde, denn ich beziehe die Schimpfkanonaden auf mich oder versuche zumindest, den Wutbürger zu beschwichtigen. Dabei ist für alle offensichtlich, dass der bellende Hund nicht beißen wird; der Mann entlädt sich in Ermangelung eines Flüchtlingsheims oder einer Reichstagstreppe oder dergleichen…

Nicht einmal das Wechseln von Wortgruppen gelingt mir, ich falle völlig aus der Situation heraus, bin wieder irgendwie unsichtbar – das Übliche… Nicht bestanden, was sonst!

Das geht mein ganzes Leben lang so weiter; manchmal bin ich mir dessen sicher. Und? – Es gibt Schlimmeres!

Wenn jemand im Knast sitzt, und ich wiederhole mich auch damit, kann er sich noch in seinen seelischen Innenraum zurückziehen; ich nicht. Das kam heute früh auch wieder, dieses aufgeschreckt Werden beim wohl jedermann bekanntem Abgleiten vom Halbschlaf in eigene Traumbilder; wieder dieses Pfeifen, als wenn man einem Hund pfeift.

Auch das nochmals – gute Arbeit, von wem auch immer!

Bla.

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(… paradoxe Intervention der dritten Art…)

Dergleichen hat K. schon mehrfach erlebt. „Erinnern, wiederholen, durcharbeiten!“, und wer nicht durcharbeitet, wiederholt und wiederholt und wiederholt. Aber das am Rande – der wieder mit sei’m Psychogedöns!

K. schleppt ein Buch geradezu mit, sieht immer wieder einmal hinein, spürt durchaus unklar, dass es ihn irgendwie angeht und kommt nicht rein. Am schärfsten war das mit Isaac Bashevis Singer, dessen in der DaDaeR erschienene Lizenzausgabe eines Kurzgeschichtenbandes K. fast 20 Jahre lang als City-Hopper und Flat-Jumper mitgeführt hat, um es dann endlich mit zunehmendem Behagen zu lesen. Seitdem ist Singer für K. einer der Obermeister der Kurzprosa. Bezeichnend ist in diesem Kontext zudem, dass K. erst wieder einige Jahre nach diesem erfreulichem Erstkontakt festzustellen vermochte, dass Singer erstens Vegetarier war und zweitens ein gewissermaßen Privatforscher der Mystik. So kommt man zu nix, Herr K.!

Martin Walsers Roman „Die Verteidigung der Kindheit“ hat K. „nur“ einige Monde mit sich herum geschleppt; er hat überhaupt von Walser gar nichts gelesen, was möglicherweise peinlich erscheinen könnte, was K. aber schnurz und schnuppe ist.

Nun musste K. beim Ansehen dieses eben oben geposteten Zufallsfunds feststellen, dass an dem Klischee was dran ist, dass an den meisten Klischees was dran wäre. Es wird bereits wenige Minuten nach Beginn des Gesprächs verbalisiert, worum es K. hier zu tun ist. Indem Reich-Ranicki einen Autor verreißen, würde er die Verkaufszahlen des besprochenen Buches in die Höhe treiben. „Wenn Sie noch fünf Minuten schimpfen, Herr Reich-Ranicki, werden’s noch zehntausend Bücher!“ Muaha. Sorry!

Mit anderen Worten – jetzt wird K. Walsers Buch lesen, gnihi. Siehe auch die Überschrift Headline!

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(… K. übt heimlich Popping Dance…)

Er will einfach nicht akzeptieren, dass er in diesem Leben keine Jugend mehr erleben wird; furchtbar, der Mann! Wobei ihm ja, was die Angelegenheit verkompliziert, durchaus klar ist, dass er sich mit seiner in der pubertären Pickelkrise (PUPIKRI) begonnenen Verweigerung, halb selbst auferlegtes matzerathloses Wachstumsverbot, halb bereits Symptom einer Störung des schizoformen Spektrums, voll selbst ein Ding gemacht hat.

„Irgendwann werden Sie einen Verantwortlichen suchen!“, bemerkte der Genosse Tschekist, als K., gnihi, kurz vor Toresschluss (als aber immer noch keiner auch nur ahnte, was kommen würde) einen Ausreiseantrag gestellt hat.

Da hat der Kämpfer an der unsichtbaren Front K. allerdings unterschätzt. Dennoch war nich‘ alles schlecht, nich‘ wahr, Nossinnunnossn?!

PS: Äh… – K. ist durchaus klar, dass das nich‘ wirklich Popping is‘, *hüstel*…

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Götterdämmerung oder Götzendämmerung?

K. hat das Problem letztens schon angedeutet und drei Beispiele dafür angebracht; Alice Miller, Hermann Hesse und Erwin Strittmatter. Alle drei waren in verschiedener Weise, aber in ähnlich starker Ausprägung, gewissermaßen Erforscher des Kindlich-Poetisch-Kreativen usw.; als Theoretiker, während sie praktisch Rabeneltern waren, ihre Kinder ins Heim steckten oder regelrecht fertig machten usf.

Nun hat K. es getan und sich Erwin Berners „Erinnerungen an Schulzenhof“ ausgeliehen.* Äh… – und gelesen! Die Lektüre wurde dabei immer intensiver; fast die Hälfte des Buches hat K. heute in einem Rutsch gelesen, was für das Buch spricht, nicht für Herrn K.

K.’s vorläufiges Fazit ist ähnlich dem nach seiner Lektüre von Nele Pollatschek – bucklige Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen und man entkommt ihr wahrscheinlich nicht, sinngemäß.

Und – gibt es glückliche Familien und glückliche Kindheiten? Wovon ist das abhängig, von der materiellen Basis oder von Wahrnehmungs- und Verhaltensmustern, sprich, sorry, von Psycho-Club? – Fragen eines langzeitarbeitslosen Bekloppten, nicht direkt nach Brecht…

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(… „Wir bleiben im Gespräch!“…)

(Quelle. – Zwischendurch immer einmal wieder ganz unverbindlich Katzencontent; als Zeichen zunehmender Altersmilde und so… *hüstel*…)

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