(… im Internet reagiert die Weltgeistin recht schnell…)*

Des Öfteren habe ich mich schon gefragt, denn ich richte überaus gern das Wort an mich, ob und wie stark die Zusendung von Werbe-Mails an mich repräsentative Marginal-Person von meinen Aktivitäten im Netz beeinflusst wird wie z. B. bzw. vor allem durch meine von therapeutisch schwer erreichbarem Geltungsdrang generierten Blog-Postings. – Dies sind doch in der Tat die Fragen, die sogenannte weite Kreise der Bevölkerung völlig zu Recht überhaupt nicht interessieren!

Nun, vorgestern habe ich den infantil-neurotischen Wunsch nach einer Play-Station geäußert und heute habe ich nun Angebote zur Teilnahme an Gewinnspielen in meiner elektrischen Post, bei denen eine PS 4 glücklich unverdient als „Gratis-Geschenk“ erlost werden kann.

„Gratis-Geschenk“? Dieses Neuwort hatte ich schon des Öfteren in besagter E-Post. Allein, zeichnet sich ein Geschenk nicht gerade dadurch aus, dass es gratis ist? „Lieber glücklicher Gewinner! Wir bitten Sie, den auf der Rechnung im Anhang ausgewiesenen Betrag für die zugesandten Festtags-Gratifikationen zu überweisen!“ Höhö. Ja ja, ich bin ein verbitterter Alter, der als Professor-Unrat-Verschnitt für die Unterschicht mit dem Rotstift im Internet wütet! Im Anschluss an diese Niederschrift bzw. Niedertippe werde ich mein tägliches Pensum Schluchzen und Wimmern ins Handtuch quasi absolvieren, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt!

Ein gläserner Mensch scheine ich jedoch noch nicht zu sein, denn ich erhalte dauernd Angebote, meine Immobilien zu verkaufen… gnihi…

In, *hüstel*, meiner ersten Immobilie war die nicht beheizbare Küche in meiner Prenzlauerberghütte wie folgt abgebildet möbliert. Ohne die Blumentöppe! In den Schüsseln habe ich mein Geschirr und meine Wäsche und mich gewaschen, aber keineswegs gleichzeitig. Ja ja, war nich‘ alles schlecht!

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… und Ellie kommt auch nicht so bald wieder…

Aber es war abzusehen, dass das Release von „The Last Of Us 2“ verschoben werden würde. Das Spiel mit und von der Pandemie wird wegen der Pandemie verschoben; das ist entweder dialektisch oder paradox oder beides und jedenfalls krass. Wie gesagt – es hat Dutzende solcher „Planspiele“ in den letzten Jahrzehnten gegeben, das ist „nur“ wieder ausgeschlossene Wirklichkeit…

Ich versuche jetzt, das Geschehen konstruktiv umzudeuten – vielleicht habe ich bis denne ’ne Playstation, ha!

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Im Übrigen kann die Strategie, erst recht zu laufen, wenn es wo zwickt, durchaus erfolgreich sein; dennoch bin ich 58 und nicht 28, uäääh. Ausgerechnet auf Höhe der Bundeswehrverwaltung hatte ich ’ne Blockierung im linken Unterbein; nun wird es wohl auch nichts mit dem spätem Erfolg als Buchhaltungsfeldwebel, *hüstel*.

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Mit der Telefonisierung dauert es auch noch. Ich muss mich zur Freischaltung der SIM-Card erst postidenten oder wie das heißt, und dazu muss ich einen Coupon ausdrucken, und ich habe zwar Druck, aber keinen Drucker, ach. Aber spätestens zu Ostern werde ich ganz neuartig kommunizierlich auftreten, ha!

Aber doch noch was Konstruktives – trotz allem wird es Frühling! Und hier noch was Possierliches aus dieser zauberhaften tschechischen Werkstatt, zur Erbauung auch für die reifere Jugend…

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Und, was macht der Budenzauber? – ‚Geh‘ wieder arbeiten!‘, ‚Willa wieda zum Studium!‘, ‚Wo willa denn noch hin?‘ Usw. usw. usf.

So weit einige weitere Notizen aus dem banalem Leben einer Marginal-Person…

In diesem Sinne – ’n Abend!

(… ach ja – ‚Jetz willa wieda Game-Designer wer’n!‘… auch bin ich nach wie vor und erst recht ganz, ganz dolle neidisch und eifersüchtig; wie konnte ich das vergessen… natürlich ist kleiner Arsch schnell geleckt, aber Ihr könnt mich mal, liebe Budenzauberer…)

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Mit großen Tasten für Väterchen Frust…

Ich habe ein Zeichen auf der Stirn! Alle können es sehen, nur ich nicht! Eben hat mir der Postbote ein Päckchen mit dem Schächtelchen mit dem oben abgebildetem Gerätchen* gebracht und hält denn meine Verblüffung noch an. Sämtliche Online-Shops weisen darauf hin, dass man unbedingt notwendige Waren zuerst versenden würde. Mein veganes Fresschen, das ich allmonatlich ordere, ist noch nicht eingetroffen, sehr wohl aber das mobile Fernsprechgerät, obwohl ich alle Bestellungen an einem Tag kurz hintereinander getätigt habe.

„Herr Koske, könnte es sein, dass für Sie gerade in der gegenwärtigen Situation Kommunikation notwendiger sein könnte als ihre Proteine auf Pflanzenbasis?!“

Ha, Frau Dr. Anna Lyse, Sie haben wieder einmal in Vollzug eines Bestandteils der sogenannten therapeutischen Trias‘ emotionalen Inhalt aufs nachhaltig Wirksamste reflektiert und verbalisiert! Ich erwäge, zeitnah Rührung zu entwickeln.

Jedenfalls hat auch der Bote diese unausgesprochene Mitteilung getätigt – mit dem, also mir, stimmt was nicht. Vielleicht bewirken ja meine chronischen Schuldgefühle diese Mitteilungen hinter und zwischen den Worten, ich weiß es nicht. Die Wachenden haben eine gemeinsame Welt, jeder Schlafende wendet sich nur an seine eigene. Sinngemäß Heraklit. Den Spruch hat Dr. R., der Teilzeit-Chassid, 1984 an die Wandzeitung im Hirschkindergarten gepinnt. Ich vermute, dass er sich etwas dabei gedacht hat…

Aber bevor ich wieder ins Tüchlein schluchze – freue ich mich… Ha! Der Anhedoniker, ts ts ts! Okay, ich freue mich ein bisschen, *hüstel*. Ganz vielleicht wird mein Sein und Wirken hienieden ein bisschen kommunikatiefsinniger! Mal kieken mitte Oogen im Kopp bzw. horchen mitte Ohren ans Jerät!

Hat nur 14.99 Euronen gekostet und ich spare in diesem Monat die 30 Euro für die Monatskarte der MVV, weil ich vorzüglich oder gar ausschließlich als Knick-, Senk- und Spreiz-Fußgänger unterwegs zu sein beabsichtige. Bla.

* Um immer einmal wieder das im Ostpreußischem überaus gebräuchliche Suffix „-chen“ zu strapazieren. Hier aber nochmals der Hinweis, dass „Suffix“ nix mit Alkoholabusus zu tun hat. Thx!

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(… nix Neues in Koskanien…) … (… das  m u s s  überraschen…)

Ganz tief drin habe ich auch das gewusst… Meine „Dauerläufe“ werden trotz täglichen Richtungswechsels nach Dr. Erickson schon wieder zu Ritualen. Im Traum nun aber spurte ich geradezu los, und zwar – in Köpenick. Gnihi. Auf für Träume typische Weise „ist“ diese Straße allerdings auch noch eine andere, die ich weder im Traum noch im sogenanntem Wachzustand identifizieren kann. Aber wie meist in Traumprüfungen ist die Szenerie farbiger, lebendiger, leuchtkräftiger, atmosphärisch intensiver oder wie immer man den Sachverhalt kläglich zu umschreiben man sich bemühen möge als (fast) alles in der sogenannten Realität Erlebte.

Dann ein Kontakt bzw. „Kontakt“. Jemand spricht gegenüber einem anderem Traummenschen über mich in der dritten Person. Das verstehe ich sehr gut! Sinngemäß äußert er etwa: „Ich hatte erst gedacht, den kenne ich, aber dann habe ich die Mutter gesehen, und die sah gar nicht gut aus!“

Har. Har. – Was hat das nun zu bedeuten, im Unbewusstem?

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Herr K. läuft offenbar gern auf Trümmerberge…

… und was hat das nun zu bedeuten, im Unbewusstem? Ich war fast in der Borstei, zu der und in die zu joggen ich mir schon vorgestern vorgenommen hatte, bin aber vorher in den Olympiapark abgebogen.

Auch dort – ein künstlicher Berg aus Trümmern! Da ich mittlerweile ca. ein Dutzend Mal auf den Luitpoldhügel gekeucht bin, sollte ich nun quasi das nächste Level angehen und den Olympiaberg hinauf tappen. Der ist 60 Meter hoch, Poldis Hill nur 37. Herr Dr. Milton Erickson wird in der ewigen Großgruppe beifällig schmunzeln, deucht mich, *hüstel*…

Sehr wahrscheinlich hatte die Weltgeistin vorgesehen, dass ich gleich heute hoch schnaufen sollte und ich habe die Prüfung nicht bestanden. Egal! Mein Lebenslauf ist und bleibt eine Asymptome und ich werde auf meinen Grabstein meißeln lassen: „Er war immer dichter dran!“ – Seit etwa einer Stunde kommt per Mental-Funk ‚Führ‘ Tagebuch!‘ – Was werde ich demnach tun? Nicht Tagebuch führen, logo. Böse Hobbitse, hä hä… Aber hier noch einige bedenkenswerte Fremdbeiträge, quasi…

***

Ihr Wort in Gottes Ohr, Herr Großmeister!!! Dieses Plakat war an einer Litfaßsäule und ich hoffe, dass bis zum 30.08. einigermaßen Schluss ist mit Koronieren, bla… – Gehen Sie doch sowieso nich‘ hin, Herr K.!

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Ja, wo läufta denn hin? (sehr frei nach Prof. von Bülow)…

Ich habe sie nicht mehr alle. – Das muss überraschen! – Ich merke auch nichts. – Das überrascht denn in der Tat! – Eigentlich wollte ich zur Borstei laufen, und natürlich zurück. Aber dann… – Es ist schon ein bisschen hinterfötzig! Jetzt, wo Straßen, Läden, Lokale und weitere, yeah, locations leer coroniert sind, erkundet das alte Kind M., Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren.

Mal ein bisschen zum Englischem Garten und ein bisschen durch den Englischen Garten. – Die Braut war ein bisschen schwanger, aharhar. – An der Uni vorbei, in der nicht gelehrt wird, weil sie geleert wurde.

Schließlich bin ich schier plötzlich in der Biedersteiner Straße und bilde mir ein, zu meiner Zustellstrecke laufen zu müssen. – Wann war ich da noch mal Zusteller? – Alles versunken im betongrauem Depri-Nebel… Laufen wirkt antidepressiv, korrekt! Alles Hirnbiochemie!

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(… sie sind unter uns… uaaah…)

Nicht schlecht! Wurde mir da gar ein Plot gesendet? Nichts Genaues weiß man nicht… Ich stehe, igitt, in einer Gruppe an einer Straßenkreuzung. Vor mir öffnet sich der Erdboden, und das verstehe ich sehr gut, *hüstel*. Eine Pflanze wächst im Zeitraffer bis zur Höhe von etwa 1.50 Metern aus dem schaurigem Schlund hervor.

Es stellt sich schnell heraus, dass es sich um eine außerirdische Pflanze handelt, die Jahrmillionen im Boden „geschlafen“ hat. Okay, das mit dem quasi im Stand-by-Modus Verharren ist nichts Neues; das hat man etwa mit diesen dreibeinigen Kampfmaschinen in „Krieg der Welten“.

Aber – Pflanzen? Das ist neu. Äh… – das könnte neu sein. Ohnehin gibt es ja seit Jahrhunderten einen Grundbestand an Plots, die „nur“ immer wieder gecovert und variiert werden. Ich erwähne das, um neuerlich nachzuweisen, dass ich zumindest zuweilen durchaus im Bilde zu sein scheine.

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[… is(s) nich‘ (nur) witzich… wie ich schon vor einigen Monden sagte, ist selbst veganymedizinische Selbstbehandlung ’ne halbe Sache, denn Pflanzen sind ebenso Lebewesen wie das liebe Vieh… angesagt wäre synthetische Nahrung… allein, ich ziehe das jetzt durch, um das bisschen, das ich tun kann, zu tun… Gottchen nee, wie rührend…. und mir bekommt es sogar gut… demnächst im Erst-Selbstversuch – Seitan, ha… – die nächste Feuerwehr ist nicht weit von hier – … aber das am Rande von einer Marginal-Person…]

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(… Stuhlgang heute einigermaßen…)

Erst habe ich… nee… so formuliert man das nicht! – Erst bin ich auf die Website „Der Postillion“ gesurft (besser, Old Ron!), dann auf ein anderes, „normales“, „seriöses“ usw. Portal. – Und nun konnte ich Satire und sogenannte Realität überhaupt nicht mehr auseinander halten! – „Überhaupt nicht mehr“, weil ja ohnehin seit Langem Grenzen immer mehr verwischt werden oder gar verschwinden, etwa die zwischen Werbung und redaktionellen Beiträgen, die zwischen Politik und Entertainment usw. usf.

Aber manchmal haut es auch einen, O-Ton vox populi, Zynisten wie mich um. Da stellt sich einer hin, öffentlich, auch vor Mama Kamera, und erklärt, es gäbe keinen Virus, das wäre eine Psychose und man solle Wodka trinken, aharhar!

Das heißt, Wahrnehmungsmuster, die man ohne unzulässige Psychologisierung als wahnhaft verzerrt bezeichnen könnte, werden, wieder einmal, projiziert und die „Psychose“ ist „da draußen“. – Korrekt, das ist Psycho-Club und kann weg!

Aber dieser Mann ist eben nicht nur eine emsig verstohlen tippselnde Marginal-Person wie der hier postende Old Ron, sondern das Staatsoberhaupt eines europäischen Landes mit sehr knapp 10 Millionen Insassen…

Wo ist hier das Problem? – Das Problem ist hier, dass man eigentlich angesichts dieser sogenannten Realität, die man sich postmodernder Weise bieten lassen muss, den ganzen Tag lang schreiend durch die Gegend rennen müsste. Das macht aber keiner, denn so was macht man nicht. Auch kommen dann die Jungs in den weißen Kitteln mit den Kanülen sedierenden Inhalts… – Ja, auch die Mädchen; ist ja gut, liebste Feministinnen!

Bla.

PS: Bin nach wie vor im Widerstand! Ha! Heute „dm“ – ein ganzes Regal voller Toilettenpapier!!! Mittags gegen high noon! Und ich habe nicht eine Rolle gekauft! Ha! Scheiß drauf!

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(… Gott ist tot – es lebe die Göttin…) … (… oder so…)

Manchmal merke ich, was geht, Alta… Ich hatte beim Posten des letzten Postings den Gedanken, dass das mit dem Atelier ein Tagesrest sein dürfte. Vor einigen Tagen bin ich, *hüstel*, zufällig am Kreativ-Quartier vorbei und teilweise durch es hindurch gejoggt und habe daraufhin mehrfach bewusst und absichtsvoll das Gelände verstohlen exploriert oder wie man da sagt. Bezeichnend ist auch hier wieder, dass ich dergleichen Auskundungen unternehme, während das Quartier fast menschenleer ist.

„Fast“, weil es, man glaubt es nicht, außer mir noch weitere Jogger gibt. Auch wurde ich letztens von einem etwa vier Käse hohem Söhnchen einer, jetzt nur nichts falsch machen, farbigen Mitbürgerin mit Migrationshintergrund geradezu enthusiastisch hallot. Ich habe in entzückter Überraschung zurück hallot. – Nein, ich durfte ihn nicht behalten! – Gnihi.

Aaaber…

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(… Spießerchens aktuelle Bauchnabel-Bohrungen…)

„Faszinierend!“, hätte Mr. Spock gesagt, und zwar völlig zu Recht. Ich war im Traum schon mehrfach in diesem Quartier. Die Straße im Traum „enthält“ auf für Träume typische Weise mehrere Straßen aus der sogenannten Realität. Es ist die Straße, in der ich im Berliner Samariterviertel etliche Monde lang Parterre links im Seitenflügel rechts kampierte. Gleichzeitig ist es gewissermaßen atmosphärisch eine Straße in Stralsund, die an einem Torbogen neben der Jugendherberge beginnt, in der ich während einer Klassenfahrt voll breit ankam. (Offenbar die Jugendherberge am Kütertor). Schließlich ist „enthalten“ eine Prager Gasse, die ich auf einem altem Foto oder gar einem Gemälde gesehen habe.

Einer der Plots, die ich seit Jahrzehnten vor mir her schiebe – im nächsten Leben geht es anders lang! Korrekt, der Golem als Hochintelligenter und Hochbegabter, aber ohne eigenen Antrieb usw. Ich hatte natürlich sowohl historisch als auch histrionisch relevante Gässchen im träumendem Hinterkopf. Ähnlich sieht die Gasse hinter dem eben oben erwähntem Kütertor aus. Da „war“ wieder was, dieses schwer zu beschreibende Atmosphärische usw., bla.

Quelle: Pinterest bzw.

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