(… K. übt, sich kurz zu fassen…)

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„…’n guter Zuschauer is‘ besser als ’n schlechter Arbeiter…“

Hat der Mann der Schwester seiner Stiefmutter einmal zu K. gesagt, worauf K. für kurze Zeit in den bei ihm sehr selten zu erlebenden Zustand der Sprachlosigkeit geraten ist. Ein Arbeiter im mehrfachem und bestem Sinne des Wortes, dieser Mann! War nich‘ alles schlecht!

‚Wie nennt man einen solchen Mann?‘, denkt es in K. ‚Vermutlich doch Stiefonkel?!‘

Egal, jedenfalls hat K. jetzt diesen Kanal abonniert. K.’s, boah, Affinität zu Kanälen rührt möglicherweise auch daher, dass seine Heimatstadt an einem solchem gelegen ist, *hüstel*…

Hammer, die „Häuschen“! Hut ab! – Allein, wie ist das da mit der Postzustellung? Egal! Hauptsache frische Luft!

PS: Wie gesagt, K. ist gelandet worden, als einfacher Arbeiter, aber ein bisschen macht er noch rum als launiger und offenbar oft übellauniger Autor-Darsteller, ach…

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Es gibt so viel Cooles in der Welt, K. muss sich ’n bisschen hinlegen…

Frauen sind härter… – Das war ja nun wieder sehr durchsichtig, Herr K.! Aber so was von! K. ertappt sich immer wieder dabei, und immerhin ertappt er sich (er soll und will üben, das Positive zu sehen; wir bitten um Unverständnis), scheiß machistisch und sexistisch zu agieren, und jetzt stellt er sich im Netz, wo ihn keiner nie nich‘ sehen tut, als Progressivling und Fortschrittler dar, ha! K. hat sich wieder einmal durchschaut; Intervention von Dr. Anna Freudlos, geboren Lyse, scheint nicht vonnöten.

K. nimmt durchaus wahr, dass „Progressivling“ und „Fortschrittler“ irgendwie dasselbe sein könnte, aber er lässt das jetzt stehen, weil er vermeiden möchte, wir berichteten bereits, an Marketing-Seminaren zum Thema „Wir üben Authentizität“ teilnehmen zu sollen gezwungen zu sein. Oder so ähnlich.

Dergleichen boomt! „Zurück in die Höhle/da hinten ist Licht!“ (Meister Gundermann)*???

Man, und sicherlich man, nicht nur K., entspannt beim Ansehen einer solchen Werkschau fast wie beim Autogenem Training. Das ist wieder Angeberei, denn K. ist bei mehrfach unternommenen Versuchen, autogen zu trainieren, milde formuliert, nicht weit gekommen, was seine zu Recht zahlreichen Nichtleser überraschen muss. Allein, Männer müssen angeben, steht im Internet, und da ist er bereits wieder, der kleine innere Macho!

Diese Wirkung scheint keineswegs nur auf die träumerisch-melancholische Hintergrundmusik den träumerisch-melancholischen Background-Sound zurückzuführen, denn etwa hier ist keine Musik nie nich‘ und der Effekt leibseelischer Entspannung, oder so ähnlich, stellt sich trotzdem ein.

K. muss daran denken, bzw. es denkt in ihm, wie er für den Trägerverein, in dessen WGs er mehrfach leibhaftig erschienen ist und zugange war, ein neues Haus gesucht hat. Er hat, in diesem Kontext am Rande bemerkt, auch eines gefunden, in dem jetzt eine WG gemeinschaftend wohnt oder so ähnlich. An eines der Angebote, das er beim Surfen im Netz gefunden hat, denkt K. immer wieder nicht ohne eine gewisse situationsund persönlichkeitsspezifische Erregung (vgl. Höck und König 1979).

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(… im Vollzug störungsspezifischen Größenwahns korrigiert K. das Internet…)

Quelle.

Dieses Aphonbongramm hat K. bereits 1979 erstellt, es stand nachher in der Abi-Zeitung. War nicht alles schlecht, ach. Hätte K. ein eigenes Kraftfahrzeug, würde er wahrscheinlich auf dieses einen Aufkleber aufkleben: „Abi 1980“, he he.

(… bitte keine Rückmeldung mit „neidisch“ und „eifersüchtig“ und so… thx…)

(… schier schnurstracks ein Feedback – ‚Durchschnitt!‘… thx, liebste Budenzauberer… gute Arbeit… was muss K. tun, um Mitgliederinnen und Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse zu verklickern, dass er nicht simuliert oder spinnt oder ein bisschen psychotisch ist usw… gültige Antwort: nichts… die wollen und/oder können es nicht schnallen… oh, schöner Schmerz… das ist allerdings menschlich verständlich… würden sie akzeptieren, dass da wer auch immer Therapie in vivo macht, im Alltag in der sogenannten Realität, wäre ihre Arbeit quasi in vitro, in Praxen, Instituten, Kliniken usw., sehr in Frage gestellt… bla…)

(… auch Meister Yoda hat seinen Sloterdijk gelesen, ha…)

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K. kann die Entwicklung von Erheiterung nicht vermeiden. Oder so ähnlich.

K. vermeidet es durchaus, diese Übersetzung zu bewerten; das Segnen der Diener und Frauen aber findet er voll stark, *hüstel*…

Herr K. ist wieder sehr leicht zu durchschauen. Alle durchschauen ihn, nur er selbst sich nicht, süüüß! So was gehört doch in eine Einrichtung! Ein weiterer Grund, Vereinzelung als angemessene oder überhaupt einzig möglich erscheinende Form der Abgrenzung zu praktizieren, womit der übliche sich selbst verstärkende neurotische Regelkreis perfekt ist, bla. Zu Deutsch: circulus vitiosus.

K. sucht, im Unbewusstem, den reichen Onkel in Amerika, hö hö. Aber im Ernst – das hat was… Ausnahmslos erfolgreiche Menschen, Kabarettistinnen in Chicago, Manager in Afrika, leitende Walker in T. W. D. usw., weswegen sich Schlemihl Luftmensch-K. lieber zurück hält mit Kontaktversuchen.

„Koske rückwärts ist ‚Eksok'“, chch. In der Tat hat K. diese Buchstabenverdrehung im ESP-Unterricht praktiziert, als der Lehrer die Schülernamen abfragte. Schier schnurstracks hatte er den Nicknamen „Socke“ oder eben „Sokke“ weg und man war fortan immer wieder überzeugt, er hätte Käsefüße und dgl. Allein, K. hat auch dies tiefe Martyrium auf sich genommen fürwahr!

Mit ESP aber, liebste Wessis, ist nicht „extrasensory perception“ gemeint, sondern „Einführung in die sozialistische Produktion“. K. hält es immer wieder allen Ernstes für witzig anzumerken, dass zwischen beiden Kategorien ein Zusammenhang bestehen könnte.

PS: Quelle.

PPS: Manchmal ist es ein bisschen merkwürdig, oder so. Dem sieht K. recht ähnlich, ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit ihm verwandt. Es kam da einmal eine nicht per Mental-Funk gesendete Rückmeldung auf offener Straße, die K. sehr stutzen machte. Er ist dergleichen ja gewöhnt und erwägt immer wieder, das Berufsbild „Beweglicher öffentlicher Container für Übertragungen“ rechtlich schützen zu lassen, he he. Oh, schöner Schmerz! Letztens erst haben ihn beim Joggen wieder welche angeglotzt, als wäre er aus dem Sicherheitsbereich des Exoten-Zoos ausgebrochen, was K. sehr verwundert hat, da er die Rückstände der von ihm gegrillten Witwen, die Schenkel schön kross, immer ökologisch einwandfrei entsorgt.

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„Semiotische Guerilla“…

(Künstlerische Umrahmung, die auch hier nur indirekt mit dem Thema zu tun hat)

Umberto Eco hat diesen Begriff geprägt, aber er scheint zutreffend über den Zusammenhang hinaus, in dem er kreiert wurde, weshalb K. ihn hier least.

K. hatte bereits überaus oft das Empfinden, dass Phänomene, die als psychopathologisch wahrnehmen zu sollen ihm diplomierte Fachleutinnen und Fachleute nahegelegt haben, gewissermaßen umgedeutet wurden und genutzt zu dieser Art geistigen Erziehung, die vor allen diesen Fachleutinnen und Fachleuten darzustellen sich K. ebenso oft wie lange wie ergebnislos bemüht hat.

Ein aktuelles Beispiel. Beim Surfen im Net nimmt K. die, bereits ironisch gemeinte, Formulierung: „Schweres Schicksal!“ wahr. Die Wahrnehmung erfolgt jedoch in der Weise, als wäre unter unzähligen Informationen diese eine hervor gehoben. Diesen Effekt hat K. auch bereits erlebt, indem er im Traum einen Text zu lesen gezwungen wurde und bestimmte Abschnitte buchstäblich aufleuchteten. Dass man jedoch im Traum eigentlich gar nicht lesen kann, was beweisen könnte, dass es sich eben nicht um Träume handelt, hat K. gleichfalls des Öfteren erwähnt.

Bla.

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(…K. arbeitet nach wie vor an einem Algorithmus für Kreativität…)

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

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(… da war wohl ganz vorhin so ’ne Art Demo draußen…)

So ’n Quatsch – drin is‘ ja wohl keine Demo, höhö… Manchmal aber denkt K., oder es denkt in ihm, dass diese „Anti-Maskierungs-Kämpfer“ usw. jedenfalls lebendiger sind als er. Das Böse ist das Unlebendige, wie ein antiker Philosoph gesagt hat. K. hat sich immer noch nicht bemüht zu ermitteln, wer das war, denn er will seine Viertel-Bildung als solche nicht gefährden.

Wie aber geht es nun weiter? Nun, K. macht noch ’ne Weile den Schriftstellerdarsteller oder ewigen Künstlerlehrling, gewissermaßen dem Trägheitsgesetz folgend. Ganz tief drin weiß er doch, dass das unreifer Blödsinn ist. Möglicherweise ist „unreifer Blödsinn“ eine Tautologie, aber K. will das nicht ausbessern; jetzt muss er wenigstens kein Marketing-Seminar zum Thema „Wir üben Authentizität“ besuchen. Ja ja, ein Zynist.

K. ist 86 gelandet bzw. gelandet worden; man hat dem Bindungsunfähigen eine Bindung verpasst, mein lieber Scholli! Immer wieder würde K. den Hut ziehen, wenn er denn einen hätte. Gute Arbeit, von wem auch immer, wird K. nicht müde zu wiederholen! ‚Einfacher Arbeiter!‘ Aber ein bisschen macht K. noch, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt (Ja ja, ‚Verräter!‘; nun ist ja wieder mal gut!)…

Diese „Spaltung“! Es ist völlig Wurscht, was in der sogenannten Realität passiert. K. war eben wieder beim Vorstoß wagen, in Richtung Hagen; die Budenzauberer in dieser Art alternativen Realität interessiert das überhaupt nicht. ‚Tut nur so, als wenn er ’ne Bewerbung schreibt!‘ usw. usw. usf.

Nun ja, weiter voran auf verkehrtem Kurs! – Gott ist tot, es lebe die Göttin!

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(… Träumen ist ja nicht verboten… [denkt es in K.]…)

Morgen in elf Monaten ist Weihnachten, und K. denkt darüber nach, bzw. es denkt in ihm, warum gerade jetzt der Budenzauber wieder hochfährt. Müßige Überlegungen, gewiss, aber K. kann nun einmal sein Gehirn nicht abstellen, wie er völlig zu Recht erst ca. 50 Mal anmerken zu müssen überzeugt zu sein schien.

Bla.

(… zwei neue Texte, hier und dorterste Entwürfe… überflüssiges Gepinsel… ‚Einfacher Arbeiter!‘‚Sie sind völlig unschöpferisch!‘… usw. usw. usf…. gute Arbeit – macht man weiter, liebe Kämpfer an der unsichtbaren Front… K. macht auch weiter…)

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(… und hier noch der heutige Klugschiss to go…)

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