(… die Heilung der inneren Bibliothekarin… quasi…)

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

(… auch dieser Himmel ist kostenlos…)

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

(… Klappern gehört zum Mundwerk… – oder so ähnlich…)

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

Ich halte den Druck der Marktwirtschaft nur schwer aus

Heute zum Beispiel muss ich bis um zehn Uhr gekackt haben; sorry, man muss das doch mal aussprechen dürfen. Der Klempner kommt, wieder einmal, und geht nicht nur in den Keller, um zu lachen.

Seitdem ich hier eingezogen bin, habe ich einige Monde lang mindestens drei Mal in der Woche die Verstopfung beseitigt, die eine Mitmenschin oder ein Mitmensch durch Unmengen feuchter Tücher in einem der Kabinette zur Entsorgung von Stoffwechselprodukten verursacht hat, die sich auf dem Gang der Pension befinden; auf dieser Etage drei, nebst einem keramischem Sitz in einem Bad mit unverbaubarem Grünblick auf den Hof.

Nun bin ich weder Hausmeister noch Klempnergehilfe, aber viel krasser ist, dass womöglich ich, was mich natürlich echt überrascht hat, als der Verursacher des Tuchstaus angesehen wurde.

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… bitte warten, Sie werden brüskiert…

Neues in den Traumsendungen? – Nichts. Nicht bestanden. Eine Szene beinhaltet eine Person des öffentlichen Lebens, deren Namen ich hier nicht nennen will und auch in der Tat nicht nenne; nein, sie ist nicht rothaarig. Es ist wie im richtigem Leben – es sind weitere zwei sehr erfreuliche Vertreterinnen der rezenten Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems anwesend, und ich tue so, als würden die mich interessieren, während ich die eigentliche sozusagen Zielperson meines Interesses ignoriere, was natürlich den Erfolg der Kontaktanbahnung garantiert, aharhar. Ja ja, Zynist.

Der Ost-Koske ändert sich wohl nicht mehr. Soll er? Muss er? Bla.

Wieder ein abenteuerlich vom Mainstream aktueller Beherbergungsgepflogenheiten abweichendes Gebäude, aber heute eher ländlicher Natur, und wieder allerlei Aktivitäten, die gewissermaßen ins Nichts laufen dergestalt, dass ich ignoriert werde insbesondere während meiner Wortmeldungen, aber auch bereits als still nicht teilnehmender Beobachter gar nicht wahrgenommen werde, als wäre ich unsichtbar.

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Die Sorte zum Wonntag. Universalmarginalpersönlich.

Und hier wieder der Stasi mit seinem Bericht! Kommt permanent per Mental-Funk, dass ich die Wende verpennt hätte, es hat was, echt! Ach, könnte ich doch einmal einem Stasi die Fre… – „Ooopa?!!!“ Ich sitze heute den dritten Tag ohne verohropaxte oder bekopfhörerte Ohren am PC und dresche in die Tastatur, es ist ganz erstaunlich, bringt aber nix, weil das antikisch-tragödisch gewissermaßen die Handlung zusammenfassende und kommentierende Gebrabbel und Gemurmel im Hintergrund stetig rieselt. „Wer hat sich das ausgedacht?“, Frau N. Hagen, aber nie werde ich es erfahren.

Der PC war sozusagen leicht geschrottet, aber ich habe schon lange erwartet, dass mir das wiederfahren könnte. Allerdings kommt dergleichen natürlich, „wenn Du schon gar nicht mehr dran denkst“, wie es in diesem Text eines Rocksongs aus der DaDaeR heißt. In besonders paranoiden (?) Momenten glaube ich, dass in derlei Texten der Budenzauber zumindest angedeutet wird. Ich muss auch immer wieder daran denken, dass Stasi-Hasi mit den roten Haaren bis unter den Arsch 1984 in Hirschgarten immer wieder von „Gedankenpolizei“ gemurmelt und gebrabbelt hat. Es scheint, als hätte ich auch da nicht richtig zugehört, was mir die Sicherheitselfe mehrfach in anderen Kontexten unterstellte, andererseits es bezeichnend ist, dass ich mir den Scheiß gemerkt habe, bla.

Nach der Systemwiederherstellung muss ich Open Office nochmal runterladen – schönen Dank auch. Kopie der Installationsdateien auf ’n Stick speichern, alter Ost-Koske, meine Güte! Muss man Dir alles sagen?! Das hat er von seinem Onkel, hätte Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte. Immerhin speichere ich nun regelmäßig die eigenen Dateien stickig; der Fortschritt ist selbst dann nicht aufzuhalten, wenn man senil-konfus ist, wie es in der, gnihi, „Olsenbande“ heißt. Ja ja – war nicht alles schlecht!

Heftige Traumsendungen von der Hauptverwaltung Budenzauber…

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(… weiter voran… äh… – beim rückgängig Machen…)

Wieder habe ich mich beim rückgängig Machen ertappt, denn obwohl ich eigentlich nicht das Geld habe, habe ich Windows 7 geordert und installiert und Windows 10 raus geschmissen, man sagt „geordert“, und ich bin mir jetzt nicht sicher, ob ich das aus dieser marktwirtschaftlichen Transaktion resultierende Gefühl „Befriedigung“ oder „Behagen“ nennen soll; ich traue mir aus triftigen Gründen mitnichten. Immerhin aber, ich soll das Positive zu sehen üben, kann ich jetzt wieder auf den im mehrfachem Sinne phantastischen User-Maps siedeln, man gönnt sich ja sonst nichts; viele davon sind, deshalb „im mehrfachem Sinne phantastisch“, weitaus spannender, komplizierter und aber auch, igitt, schöner als die von den Profis (mit)gelieferten, was mit Sicherheit nicht nur mein Eindruck sein dürfte.

Genug geschleimt – bzw. nun über ’ne Schleimspur auf anderem Wege geschliddert … Rechts im Laden sind Printmedien, in den Regalen links aber stehen hunderte von schnuckligen kleinen Accessoires für Haus und Hof und Kemenate, und um die kleinen Schritte zu üben, *hüstel*, habe ich folgende kunsthandwerklichen Kleinkunstkleinodien mitführen können; leider vermag ich die Wahnidee nicht auszuräumen, in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, noch vor meinem Durchbruch als junger Autor bei Rentenbeginn eine Wohnung zugesprochen zu bekommen, oder wie man da sagt, wenn man politisch korrekt, kulturell integriert und menschlich anständig ist… Is‘ ’n Anfang! Schnurren nich‘ – aber sind Katzen!

(… Sie machen alles rückgängig, Herr Koske…)

Zum Beispiel hat mich mein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre, als ich etwa zehn war, dazu gezwungen, mir jeden Morgen den Oberkörper kalt abzuduschen und mich dann heftig ab zu frottieren. Das positive Ergebnis war, dass ich nach dieser feucht-unfröhlichem Dienstanweisung bis heute nur noch ein einziges Mal wegen Erkältung krank geschrieben war. Das negative Ergebnis war, und ist, dass das größte menschliche Organ, die Haut, gewissermaßen versiegelt wurde. Das dürfte wesentlich dazu beigetragen haben, dass ich den permanenten Mangel an Körperkontakt selten bemerkt habe, ich armes, armes Ich…

Das habe ich nun, *hüstel*, rückgängig gemacht; ich tupfe jetzt besonnen oder sogar versonnen, und wie ich schon mehrfach anmerkte, hält auch das Alter kleine Freuden bereit.

Letztens habe ich nämlich gelesen, in diesem Internet, dass es gar nicht gut wäre für die Haut, wenn man jeden Tag duschen würde, was ohnehin blödsinnig erscheinen muss, weil ich kaum transpiriere, vornehm, wie ich bin, und mir außer im pulsierendem Verkehr der Metropole kaum Verschmutzung droht; äußerlich, denn innerlich bin ich natürlich schwarz, ha, böse Hobbitse…

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Kalliope winkt wieder mit dem Zaunsegment. – Oder so ähnlich.

Ein sozusagen Nebeneffekt, allerdings ein angenehmer, meiner verkrampften bis verbissenen und daher naturgemäß tragikomisch paradoxen Bemühungen im Creative Writing besteht darin, dass der Tutor des Fernkurses, dessen sowohl inhaltliche als auch zeitliche Bewältigung für mich noch sehr fern ist*, in den Anhängen zu seinen Lektionen sehr viele Lesetipps gibt.

Nun habe ich mir, obwohl das eigentlich „U“ ist, nicht „E“, einen Krimi von Elizabeth George besorgt, denn ich sitze ja an der Quelle, hä hä – und bin schwer beeindruckt…

Die, *hüstel*, Kollegin, „Ooopa?!“, schreibt wohl sozusagen durchgeplottet, welches Fachwort ich hiermit eingeführt hätte, d. h., sehr nach Plan, und das ist jedoch gar nicht langweilig, weil gar nicht konstruiert wirkend; im Gegenteil, wie ich nach der Lektüre von 155 Seiten des Inspektor-Lynley-Romans „Wer die Wahrheit sucht“ nicht nur versichern kann, sondern anmerken muss.

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Im Traum habe ich nicht nur  e i n e  Scheibe

Es kommt wohl zu einer Art Versöhnung, aber die Szene, an die ich mich im Traum erinnere, ist auch nur geträumt; vor etlichen Monden. Jedenfalls wirkt mein Vater sehr entspannt und mir freundlich zugewandt. Auch wieder heftige Heulerchen; ich muss das runter machen, das ist mir peinlich; das innere Kind ist wohl wieder einmal am Abkacken, sorry. Es kommt dann auch im Traum die „halluzinierte“ Rückmeldung, mein Vater wäre tot.

Wie behandelt man angeblich psychotische Symptome im Traum? Muss man im Traum Neuroleptika eindrehen? – Ja ja, Zynist

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