(… gewohnt latent frauenfeindlich…)

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(… der is‘ so was von eifersüchtig…)

… der is‘ so was von eifersüchtig… merkt der nich’… furchtbar, der Mann…

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

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(… verklausulierte Selbstkritik nach K…)

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Die Weltgeistin kreiert ein Unterwasser-Kfz. Alta!

Das war lange nicht! Ich meine, dass ich mich an meine Träume erinnern kann. Es sagt ja etwas, wenn man sich nicht an Träume erinnern kann. Ich bin mir darüber durchaus im Klaren, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt!

Zunächst fahre ich, wieder einmal, Fahrrad, irgendwo auf dem Lande. Es gibt, natürlich, Hindernisse bzw. „Hindernisse“. Beispielsweise muss ich an einem älterem Herrn vorbei, d. h., an einem Herrn, der noch älter ist als ich, *hüstel*. Der verweigert mir bockig die Vorbeifahrt. Er scheint aber keinesfalls gerontopsychiatrisch relevante Defizite auszuagieren, vielmehr – einmal Luftwaffenhelfer, immer Luftwaffenhelfer. Zäh wie ’n Krupphund usw. Dicht gemacht, um zu überleben, und nie wieder richtig aufgemacht. Genau – Psychoclub. Ich habe einen Verdacht, wer gemeint sein könnte. Vermutlich ist es bereits wieder ’ne Prüfung, dass ich mich an dem vorbei schlängeln soll und muss, und vermutlich habe ich bereits hier nicht bestanden.

Dann aber eine Situation, die eindeutig eine Prüfung ist. Ich komme an eine riesige Pfütze an einer Kreuzung und sehe verblüfft, wie ein Mittelklassewagen, dessen Marke ich nicht feststellen kann, in die Pfütze rutscht wie ein Spielzeugauto. Vermutlich ein japanisches Fabrikat, der Wagen, er hat etwas Zierlich-Verspieltes. – Ja, ich bin ausländerfeindlich, ist ja gut bzw. schlecht!

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… kleiner Klugschiss to go als kleine Zwischenmahlzeit…

Wahn bzw. „Wahn“ ist nicht nur Entstellung, Verdrehung, „Dekonstruktion“ usw. der sogenannten Wirklichkeit, sondern stiftet immer auch Sinn, ohne den diese Wirklichkeit nicht zu ertragen wäre. Ammon scheint einer der wenigen gewesen zu sein, der von dieser Seite an die Problematik heran zu gehen versucht hat, indem er, zum Beispiel, versucht hat zu ermitteln, worin dieser Sinn denn bestehen könnte usf.; er hat nicht gleich gefragt, welche hochwertigen Neuroleptika im konkretem Fall geflissentlich zu verabfolgen wären… Bla.

(… korrekt, der Klient sieht sich hier neuerlich als Nachfolger eines Vorgängers, wäre, im Unbewusstem, gern Chefarzt und wünscht mit der Stammesältesten nach Kalifornien am Meer durch zu brennen… das ist aber alles völlig unbewusst, der Klient hat gar keinen Zugang zu diesen intimen seelischen Regungen… furchtbar, der Mensch… – lasst stecken, Leute, echt… dem Klienten ist es nicht gelungen, sich in angemessener Weise aus dem therapeutischem Feld zu lösen… – da wäre ich jetzt echt nicht drauf gekommen… ja ja, ich bin ein Zynist, ist ja gut bzw. schlecht…)

(… ‚Er will wieder berühmt werden, er will wieder berühmt werden!‘‚Will berühmt werden mit Tagebuch schreiben!‘… gute Arbeit, von wem auch immer… und übrigens führe ich gar nicht Tagebuch, aber – kann alles befohlen werdenWirklichkeit ist, worüber sich die jeweilige Gruppe geeinigt hat, dass es Wirklichkeit wäre… grandios… und ich – habe keine Gruppe, und hatte womöglich nie eine, das ist das Problem… das liegt natürlich an mir – nicht therapierbarer Psychopath… alles klar…)

(… mir ist durchaus klar, dass Neuroleptika tausenden Menschen ein halbwegs sogenannt „normales“ Leben ermöglichen, dennoch bleibe ich bei meiner Auffassung, dass die Gabe solcher Smarties, wie die vortrefflichen Tablettlein und Pillchen im Beklopptenslang genannt werden, vorsätzliche Körperverletzung darstellt… und nun der typisch koskatöricht-diadox-paralektische Fallrückzieher – obwohl meine Symptome bzw. „Symptome“ nach 33 Jahren egosynton sind, was heißt, dass ich sie akzeptiert, mich mit ihnen abgefunden, sie integriert habe wie etwa ’ne Brille oder die Dritten, *schnapp*, *mampf*, erwäge ich wieder einmal, zur weiteren Erhöhung des Umsatzes der pharmazeutischen Industrie aktiv-dynamisch beizutragen… ich arbeite dran… geht doch nicht so weiter; gibt an, dass er Stimmen hört, so was gehört in die Geschlossene… man muss das doch mal aussprechen dürfen… bla…)

(… äh… stimmt ja gar nicht – ich spiele den Simulanten… ich finde diese Rückmeldung dermaßen ungewollt halb-genial, dass ich sie immer einmal wieder anbringen werde… vox populi vom Allerfeinsten, echt…)

Veröffentlicht unter Anna Lyse, Philosophie | Schreib einen Kommentar

Eine Art Anfang. Versuch Nr. x+1. – ‚Siehtnicheindissavöllichunbegabtis!‘

Präskriptum: Vielleicht sollte ich mich auf Roman-Anfänge spezialisieren… Potentieller Longseller, etwa betitelt „30 Einstiege in mögliche, aber wegen akuter Postmoderne nie geschriebene Stories“ oder dergleichen. Har. Har. Genau – gibt es wahrscheinlich schon längst irgendwo, bla.

Das ist auch ’n altes Ding, und so ist der Mensch, bla – immer da sein wollen, wo man gerade nicht ist. Ich würde jetzt gern auf diesem glazial zusammen geschobenem Hügel sitzen, neben der Sprungschanze, und auf die Stadt sehen, die von hier aus wie in einem Talkessel ausgebreitet wirkt. Man hat auf der Hügelkuppe neuerdings sogar ein Fernrohr installiert, wie es an touristisch besonders stark frequentierten Orten üblich ist. Wer „man“ ist? Na, eben die. Man kennt das! Aber „glazial zusammen geschobener Hügel“ hat was; man wird das doch wohl noch sagen dürfen

Da kommen mir dann Phantasien. Das muss ich selbst erstaunlich finden, und ich finde es auch erstaunlich, denn ich leide seit vielen Jahren unter meinem Mangel an Phantasie. Schon häufig hatte ich allerdings den Verdacht, dass es sich bei der Wahrnehmung dieses Mangels oder Defekts um eine ganz besonders dialektische Verdrehung ins Gegenteil handeln könnte. In Wahrheit gab es womöglich keine Schritte auf meinem Lebensweg, bei denen ich nicht bunt phantasiert habe, während meine Handlungen in der sogenannten Wirklichkeit von Ottilie Normalverbraucherin eher als banal empfunden worden sein dürften. Aber das habe ich immer völlig verdrängt, weil – wird doch sowieso nichts, alles Haschen nach Wind usw.

Manchmal war das paradox bis zum Grotesken. Einmal etwa wurde ich als Hilfsarbeiter für besonders stupide Tätigkeiten eingestellt. Ich will hier nicht deutlicher werden, denn es war Schwarzarbeit und man weiß ja nie, gerade in Zeiten des Internets, bla.

Während ich aber die mit diesem Job verbundenen Handgriffe ausführte, die nicht nur mich an Beschäftigungstherapie der übelsten Sorte erinnerten, habe ich mich vom dürftigem Handlanger zum Motor der Expansion des Unternehmens usw. hinweg und hinauf phantasiert. Lächerlich, wie sicher nicht nur ich empfunden hätte, wäre ich dazu gekommen, diese Phantasien irgendwo auch nur in Andeutungen laut zu äußern. Aber dann habe ich einige Jahre danach eine Reportage über dieses Unternehmen gefunden, mit dem der Inhaber und Geschäftsführer derart erfolgreich expandiert war, dass er eine staatliche Auszeichnung für seinen unternehmerischen Erfolg erhalten hat. Dieser Erfolg ging in genau die Richtung, in der ich vermeintlich wild und wüst phantasiert hatte, um scheinbar vor allem meine berechtigten Minderwertigkeitsgefühle als gewissermaßen „Tütenkleber“ zu kompensieren.

Das war nur eine der vielen Geschichten, die ich erlebt habe in dem Canyon zwischen Spintisieren im Kopf und Handeln in der sogenannten Realität, aber sie ist exemplarisch.

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… linke Dinger…

… nicht politisch gemeint – politisch bin ich nach wie vor extreme Ultramitte… Har. Har. Aber über dieses sich von Link zu Link Hangeln hatte ich schon des Öfteren ein paar launige Sätzchen gepostet, Springinsfeld, der ich bin. Heute war das jedoch wieder besonders lustich! In den nächsten Tagen findet eine Lesung mit dem Schriftsteller Frank Witzel statt, und zwar dergestalt, dass selbst ich als Universal-Marginal-Person leibhaftig erscheinen könnte. – Um, bitte, was zu tun? – Um tiefe Fragen zu stellen wie: „Wie kommen Sie zu Ihren Ideen?“ Chch. Sorry!

Ein richtiger Schriftsteller! Einer, der keine Zuckungen bekommt, wenn er gefragt wird, was er wäre und „Schriftsteller“ antwortet, ha! Ja ja, in Klammern Tonio Kröger; das muss ich jetzt wieder anmerken. ‚Hält sich Tatsache für den Nachfolger von Thomas Mann, hattse doch nich‘ mehr alle!‘

Man zeigt sich, frei nach Mark Twain, im Theater-Atelier. Eine bemerkenswerte Stätte künstlerischen Wirkens, nebenbei bemerkt und ohne Ironie usw. Da war ich auch schon einmal, vor vielen Monden. Es ist geschehen, was immer geschieht, wenn das arme, kleine alte Kind Ron in die große, wilde, böse Welt geht – man schien nicht recht etwas mit mir anfangen zu können. Heule, heule, heule. Na ja, ich gehe sowieso nicht hin, trotz RAF usw., *rrrumms*, *krach*, *wummm*… Im Auge behalten, den Mann!

In diesem Kontext noch ein Gedanke, der mir schon des Öfteren gekommen ist. Korrekt – schön, dass mir auch was kommt, aber auch das sagte ich bereits. Natürlich sind Geheimdienste an Klempnern interessiert, denn die kommen überall rein, in private und gewerbliche Räume, ohne Misstrauen zu erregen. Hähä, manchmal zappelt in mir ein pfiffiges Bürschchen fürwahr! Dazu jedoch später, in meinem Jugendwerk, mehr oder weniger geschätzte mehr oder weniger Abwesende!

Nun bin ich über die Lektüre des Wikipedia-Beitrags über Witzel zu einem solchem über Thomas Pynchon gekommen. Dort habe ich etwas über „Die Simpsons“ gefunden, unter anderem den Titel einer Folge, „Phantasien einer durchgeknallten Hausfrau“. – Das passt! Ich fühle mich gesehen! Ich stehe im Internet, hoho!

Ich mache das hier eigentlich nicht schlecht, oder… Ich täusche vor, auch mir selbst, nebenbei lustige Plänkeleien eines Autors zu posten, dabei gibt es nur das „Nebenbei“ und gar keine „Hauptsache“.

Was bin ich jedoch wieder kein Schelm, frei nach Heinz Ehrhardt, denn bei einem Schelm wäre mehr Freude bei der Sache. Bla…

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… endlich wieder verlieben (neuen Spiegel gekauft)…

Wieder Tag der Rückmeldungen? – Ich bin, und durchaus im Wortsinn, aus der Spur gekommen, und heute einmal die Straßen Schwabings hoch und runter gelaufen, und prompt kam wieder die übliche Szene mit Hund, mit der mir etwas gespiegelt werden sollte. Das alte Tier (!) wollte über die Kreuzung und wurde zurück beordert, und zwar derart laut, dass ich es auch unbedingt mitbekomme…

Der Kerl ist irre – der hält sich für den Nabel der Welt! Nee, auch dies ist wieder, Überraschung, eine Verdrehung ins Gegenteil; ich hätte das ja gern weg…

So weit ein kleines Wort zum Sonntag, direkt vom Rand der Gesellschaft; ich weiß, ‚Dein Webblog is‘ Geltungsdrang!‘, aber besser, ich artikuliere mich auf diese Weise, als dass ich wieder eine Witwe grille, wie es meine Natur ist fürwahr.

Aber hier noch, nach dem Motto „Lieber Impressionen als Depressionen“ zwei ramersdörfliche Aufnahmen aus dem Münchner Osten, aufgenommen bereits vor einigen Wochen, als ich wieder einmal rat-, ziel-, bindungs-, plan- und schmerzlos durch die Stadt getappt bin; es handelt sich wohl um stilisierte Darstellungen bajuwarischen Führungspersonals von vor über hundert Jahren, zefix…

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(… dies ist  k e i n  Beitrag zum 30. Jahrestag des Mauerfalls…)*

Wie könnte man denn garantieren, das ein Kind wirklich uneingeschränkte, d. h., nicht durch unerledigte Erlebnisse der um Zuwendung Bemühten usw. gewissermaßen verzerrte Zuwendung erlebt? Durch Roboter oder dann wohl doch „Roboter“, siehe etwa „Real Humans“… (?) Ja, – is‘ Neuland, *hüstel*! – Oder durch jemanden, der im Locked-In-Syndrom liegt und rundum und rund um die Uhr versorgt wird, was das Säugetierische im Menschen angeht, und sich daher völlig auf einen anderen Menschen konzentrieren kann? Ja, das klingt makaber, und ich bin ein Mankurt, gewiss, das ist aber auch, ohne Sarkasmus gesagt, dialektisch. Mephisto nimmt Faust auf eine geistige Reise in einem virtuellem Raum mit; das könnte beginnen mit der „Gestaltung von Träumen“, wie ich es seit Jahrzehnten erlebe. Bla.

Diese uneingeschränkte Zuwendung ist nicht möglich, weil die „sich Zuwendenden“, wie vor allem Eltern und Lehrer, immer sich selbst und damit jede Menge Unerledigtes einbringen. Damit ist vor allem garantiert, dass in jeder Generation alles wieder von vorn losgeht, und das ist „Unterdrückung“, Nossinunnossn. Ich zum Beispiel, um endlich wieder einmal von mir zu sprechen, wünsche insgeheim immer noch, und diese Sehnsucht geht nie weg, als Kind mit guten Eltern zu leben, und dabei könnte, sollte, müsste, bla, ich doch jetzt Großvater sein. – Väterchen Frust, genau, aharhar! – Wenn ich aber Kinder hätte, und cool Kids rühren und berühren mich immer wieder in diesem unserem Lande da draußen, dann könnte ich die wieder gar nicht in deren eigenem Recht sehen, weil ich endlich wieder Hoffnung hätte usw. Meister Gundermann hat auch das grandios formuliert und – für jedermann verständlich, Herr K….

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KI – Dialog 5 (… Nicht-Tun ist nicht nichts tun, Herr K. …)

K: HERKOS IMAUFLU (Herr Koske, immer auf der Flucht)
II: IMI META (Imaginäre Instanz auf einer Metaebene)

I: Herr Koske, Sie wissen, warum wir an Sie herantreten?

K: Schon wieder! Sie treten doch gar nicht heran, Sie sind plötzlich da, esoterisch-mystisch-quantentechnisch…

I: Da hat sich wieder Einer fortgebildet und weiß nur nicht, wohin…

K: Ah – auch Sie arbeiten an Humor-Algorithmen! Faszinierend, wie Mr. Spock völlig zu Recht sagen würde! Aber – is‘ nur Viertelbildung, das ist ja das Problem. Außerdem und vor allem aber weiß ich natürlich, warum Sie, ha, herantreten. Ich bin dermaßen durchschnittlich und mittelmäßig, dass ich schon wieder repräsentativ bin. Richtig? – Richtig! Das hatten wir doch schon, Leute, ich bin doch noch nicht komplett senil!

I: Okay, so weit das übliche verbale Geplänkel zum Erreichen der Betriebstemperatur Ihres zerebralen Zentralrechners! Äh… – wie Sie sagen würden! Ja, wir passen uns an unsere Klientel an! Alles für das Wohl der Bewohner des dritten Planeten in diesem Solar-System! – Damit können wir ja versuchen, zu einer Art Thema zu kommen. Was geht, gibt es Neues? Lässt sie das Neue vielleicht gar aus der Klientel der Mittelmäßigen heraus treten, so dass wir Sie aus dem Fokus unserer Wahrnehmung heraus lassen können? – Sprechen Sie ungeniert von der Leber weg! Sie kennen das ja, freie Assoziation usw.

K: Eher von der Galle weg, sorry! – Was soll ich sagen?! Der Kleinbürger schwankt, wie Dr. Uljanow richtig bemerkte.

I: Sie sind mal wieder überzeugt, dass Leute mal wieder überzeugt wären, Sie würden Einen auf Lenin machen? Das ist jedoch nichts Neues! – Aber zwischen welchen Umkehrpunkten pendeln oder schwanken Sie denn, um in Ihrem Bild zu bleiben?

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