„Er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich‘!‘

Das kam nicht jetzt als Rückmeldung per Mental-Funk, aber es kam des Öfteren in der jüngeren Vergangenheit und kommt bestimmt wieder. Auch wurde in den letzten Tagen immer wieder etwas des Inhalts gesendet, ich wolle mit Tagebuch Schreiben berühmt werden. Okay, hier also meine „Tagebuchnotizen“ bzw. eigentlich Nächte-Buch-Einträge, denn es war wieder krass mit den Träumen bzw. „Träumen“.

In gewissem Sinn und Maß passende Lektüre. Bla.*

Völlig neben der Spur; ich falle nicht wie in tausenden Träumen aus der Situation heraus, sondern komme gar nicht erst hinein. Eine Art „emotionale Verblödung“, die mich nicht begreifen lässt, was da zwischen den Leuten abgeht.

Dergleichen habe ich in der sogenannten Realität vor allem während der Abiturstufe erlebt. Die Jungmänner haben sich in den großen Pausen im Kreis aufgestellt und sich gewissermaßen die Bälle zugespielt. Geplänkel mit Wortgruppen, die man sich geradezu genüsslich zugeworfen hat. Ich habe mit blödem Grienen dabei gestanden und kein Wort verstanden. Das war schlimmer als verdroschen Werden. Zu meinem leisem Erstaunen bin ich in der Schule nie verdroschen worden, aber ich kannte diesen intensiven Körperkontakt aus dem Elternhaus.

Aber da war auch immer geradezu schmerzhafte Hoffnung! Dieser Blick die Straße entlang, zu einem Horizont! Gegenüber war das sogenannte Mittelganghaus, das für mich eine Art Weltläufigkeit oder dergleichen hatte, was nicht zuletzt deshalb nicht völlig schräg war, weil dort Leute aus -zig Nationen wohnten.** Da war atmosphärisch etwas von lichter Weite oder dergleichen; irgendwann würde ich trotz allem ins Freie kommen. Hähä – war ja wohl nix…

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„Und aus welchem Anlass?“ *

Quelle. – Heute ehrt Google die Dichterin wunderbarerweise ohne Anlass mit einem Doodle, aber man muss vorsichtig sein beim Posten Ihrer Gedichte, wie ich jetzt schon mehrfach im Net angedeutet fand, wegen des Copyrights. – Oder wegen dem Copyright? Ich werde nie Diplom-Autor, heule heule! – Das finde ich mindestens merkwürdig, denn man kann nicht nur meiner unmaßgeblichen Meinung nach** diese Schriftstellerin gar nicht genug propagieren…

** Titelbild des „Eulenspiegel“ etliche Monde vor der Wende. Auf einem Plakat über einem gewaltigem Schlagloch einer Landstraße hängt ein Transparent mit der Aufschrift „Hier entsteht ein zugeschüttetes Loch!“ Kommt ein Wanderer des Wegs und fragt: „Und aus welchem Anlass?“ – Ja ja, war nich‘ alles schlecht, ach ach ach…
** Hier sieht sich der Klient im Unbewussten als Kritikerpäpstchen; bitte verständigen Sie niemanden!

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„Alt gewordener Gymnasiast“ („Selbstkritik“ Fallada)* hat wieder Heimweh?

(… „Faszinierend!“, wie Mr. Spock völlig zu Recht sagen würde – der Kanal, auf dem ich dieses audiovisuelle Kommunikat betrachten zu können das anhaltende Vergnügen habe, heißt „Anstaltsmitbewohner“… gnihi… lasst Old Ron doch das bisschen Spaß, er hat doch sonst nichts und tut auch meist nie niemandem nix…)

(Quelle.)

* Kein Größenwahn, es geht ums Prinzip… Bla.

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(… m a n c h m a l funzt das…)

(… ich wollte schon lange einmal das Wort „funzt“ anbringen, weil das… äh… recht sehr locker klingt, und hiermit hätte ich nun angebracht; aber das am Rande…)

Das Wiederfinden von Szenen, Personen, Landschaften aus den Prüfungsträumen in der sogenannten Realität erlebe ich ganz selten innerhalb weniger Tage. Jetzt habe ich es wieder einmal erlebt, ha! Ich glaube, wenige Tage nach seiner Sendung heraus gefunden zu haben, was und wer mit dem Traum vom 07.09. gemeint sein könnte.

Die Frage „Für wen steht Dr. G.?“ scheint beantwortet. Ein möglicher Ansprechpartner für eine Idee, ein Projekt, ein Vorhaben, einen Traum, einen Vorschlag, die/das/der schon etliche Zeit in mir unruht, könnte gefunden sein. Soll ich? Eine Art,*hüstel*, Konzeptpapier habe ich fertig, bla.

Ich habe nichts zu verlieren; man hält mich da eh‘ für einen Schlucki oder Knacki oder Bekloppten usw. Das mit dem „Knacki“ scheint, wie gesagt, mit der immensen Ausstrahlung von neurotischen Schuldgefühlen zu tun zu haben, die nicht bei oder nach Verletzung von Gesetzen in der sogenannten Realität auftreten, sondern bei oder nach Verstößen gegen lebensgeschichtlich fixierte Verbote wie „Du sollst keinen Spaß am Leben haben!“ oder „Du sollst Dich nicht an kreativen Tätigkeiten versuchen!“ usw. Ottilie Normalverbraucherin schnallt das jedoch nicht; bewusste Vertreter der Arbeiterklasse haben kein Unbewusstes, wie ja schon der Name sagt.

Aharhar, lustich! – Es ist mindestens merkwürdig! Ich habe nichts zu verlieren und dennoch und erst recht werde ich von morgens bis abends und noch dazu nachts in Träumen bzw. „Träumen“ von -zig Ängsten, Zweifeln, Schuldgefühlen, Zwängen und nach offizieller Lesart psychopathologisch relevanten Phänomen gepeinigt. „Dicht daneben ist auch vorbei/mein Reisepass macht mich nicht frei!“ („Silly“).

Bla.

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(… ist das tatsächlich 19 Jahre her…)

Heute vor 19 Jahren, fast genau zu dem Zeitpunkt, an dem ich das hier Gepostete tippe, fand ich mich im Kellerraum des Hauses der ewigen Kindheit wieder, in dem damals zwei PCs für die Klienten standen. Nicht nur ich konnte nicht fassen, was ich gerade gehört hatte, und nun habe ich die Mitschnitte der einstürzenden Türme gesehen, musste feststellen, dass die keine bösartigen Fakes waren und habe zu meinem eigener Verblüffung angefangen zu heulen.

(… ich muss ein paar große Löffel Zynis-Mus löffeln – dergleichen ist jetzt in… Mann drückt vor laufender Kamera ein paar Tränchen ab, weil das angesagt ist, als Mann Gefühle zeigen, boah… Thema des heutigen Marketing-Seminars: „Wir üben Authentizität!“…)

Ich habe mich selbst nicht verstanden, oder noch weniger als sonst; ich bin ja ständig auf Rückmeldungen angewiesen, weil ich sonst gar keinen Zugang zu meinen Gefühlen habe. Furchtbar, der Mensch, echt!

Kam da etwas hoch und raus, was sich ganz woanders angestaut hatte und ganz woanders hin gehörte? Hatte das etwas mit überpersönlicher Symbolik zu tun? Auch und gerade New York als Zielpunkt uneingestandener Sehnsucht hat sich nun als nicht sicher, verletzlich, ja, angreifbar und zerstörbar erwiesen? Es gibt keine Sicherheit hienieden, auch nicht oder schon gar nicht mit Staatssicherheit?* Es ist was dran an dem sinngemäßem Bonmot, wer seinen Sehnsuchtsort nicht in sich hätte, würde ihn da draußen auch nicht finden.

Bla.

* Das ist natürlich die Projektion ganz früh im Lebenslauf gewissermaßen unerledigt gebliebener psychischer Grundbedürfnisse; ich weiß das. Und? – Psychogedöns

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(… noch immer macht sich niemand Gedanken über Sex  n a c h  der Ehe…)

„Ich arbeite nicht, ich bin Künstlerin!“ (4:12)… Ich bin selten sprachlos, aber an der Stelle war ich es. – Nicht zu früh freuen – nicht lange! – Habe ich ja immer befürchtet, dergleichen ist doch keine Arbeit (?), vergleiche hierzu auch die Ausführungen von „Wir sind Helden“ oder den ersten Absatz von H. Kants „Aula“. – Natürlich bin ich neidisch und eifersüchtig, denn ich wollte auch einmal Künstlerin werden, aber irgend was ist immer, *hüstel*…

Noch eine Mascha Kaléko! – Ja ja, ich bin Antisemit, is jut! – Noch eine wohlsituiert integrierte und schöne Frau – ja ja, ich bin Sexist! -, die einen starken Roman über die ganz unten schreibt. Es ist aber alles noch etwas stärker als bei der „Geschichte von Blue“.

Ich habe mir „Kukolka“ gestern aus der Bibliothek geholt und in zwei großen „Portionen“ gelesen, fast in einem Rutsch, was mir auch schon wieder viel zu lange nicht mehr gelungen ist. Vor allem aber bin ich durch diese manische Lektüre seit noch mehr Monden zum erstem Mal nicht im Grunde sinnlos, weil aus Scheingründen, draußen herum gerannt, habe nicht im Grunde ausagiert und war nicht im Grunde auf der Flucht.

Kunst bewirkt was, und das habe ich jetzt ganz ohne Ironie usw. gemeint. Das Buch ist noch zu nah, als dass ich viel dazu sagen könnte; ich bin schier erschlagen und damit zumindest wieder einmal in einer Gruppe. Ich sage trotzdem etwas dazu, weil ich meinen Geltungsdrang und meinen Narzissmus noch immer nicht in den Griff bekommen habe, weswegen ich mich nun nicht ganz ohne Behagen wieder in meine Depression zurückziehe.

Bla.

PS: Zu den, alsowissensefraufitzner, Monstertrucks, muaha, habe ich noch Einen, ha! Ostwitz von damals; war nich‘ alles schlecht, ja ja. Hektik in Langley, der verantwortliche assistant director telefoniert mit dem Weißen Haus: „Die Sowjets streichen den Mond rot an!“ Jemand antwortet ganz gelassen: „Abwarten, bis sie fertig sie sind! Rakete mit weißer Farbe unterwegs; schreibt ‚Coca Cola‘ drauf!“ Das aber nur wieder ganz nebenbei und zur Verspannung! Auch zeigt sich hier, dass gute Witze immer einen Bezug zur sogenannten Realität haben, denn im übertragenem, metaphorischem Sinne ist es so gekommen. Bevor wieder eine Sicherheitskräftin auf mich aufmerksam wird – ich liebe den Kapitalismus! Allerdings ist auch das wieder nur einseitig, heule heule…

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(… linke Dinger, Alter…)

Diese hochwertige Aufnahme ist eine selbst gefertigte solche. – Oder so ähnlich…

Heute wurde mir Dr. Gysi im Traum erschienen. Muaha. Jetzt wird es hell! Ich neige dazu zu denken, dass so was kommen musste. Ich „zitiere“ ja dauernd dieses „Wir sind kein Psycho-Club!“* – Hier sieht sich der Klient neuerlich, im Unbewussten, als Vorsitzender der Partei der extremen Ultra-Mitte (PEXUMI); wir bitten um Unverständnis! – Dennoch und erst recht bleibe ich dabei, dass der Realsoz daran gescheitert ist, dass er kein Psycho-Club war. Man hat mit der Befreiung von Unterdrückung da aufgehört, wo man hätte anfangen müssen, nämlich auf der eigentlich menschlichen Ebene, der psychischen, bla. – Willa willa die Welt retten, höhöhö! Spielta wieda Lenin, höhö! – Alles gut! Der Klient ist hinreichend integriert!

Ich werde mit sanfter Gewalt in ein Auto geladen. Womöglich ein Tagesrest; ich ziehe mir eben „Blindspot“ rein, Alter. Serienjunkie, wir berichteten! Beim FBI werden ja dauernd Leutinnen und Leute ein- und ausgeladen sowie verladen, jedenfalls in TV-Serien, *hüstel*.

Dieses „Traue keinem, nichts ist sicher!“ aber scheint eine Grundhaltung, die weit verbreitet sein dürfte, unabhängig von Fernsehdiensten und Geheimserien. Trotzdem nochmals der Hinweis, dass Leutinnen und Leute, die vorgeben, nach der Maxime „Traue keinem!“ zu handeln, sehr oft, wenn nicht meistens, beim Befolgen dieses Vorsatzes die wichtigste Person vergessen, sich selbst.

(… sie agieren – deshalb ja Agenten… hoho…)

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(… j e t z t  dreht  K.  v ö l l i g ab…)

Vor einigen Monden habe ich mich im für mich typischem und auch deswegen fast täglich praktiziertem Akt voraus eilenden Gehorsams über meiner Erfahrung nach zu erwartende Rückmeldungen lustig zu machen versucht, bevor sie geäußert wurden. Ich habe quasi, *hüstel*, persifliert, dass ich, im Unbewussten, an der Spitze einer Horde zerlumpter Irrer den Reichstag stürmen wolle. Die Stelle finde ich nicht auf die Schnelle, zumal ich durch meine Ausführungen auch selbst verwirrt werde.

Nun, dergleichen ist nun tatsächlich passiert, wenngleich es sich nicht um Zerlumpte handelte usw…. Boah ejh, jetzt – siehe Überschrift Headline!

Es kommt noch dicker… 1998 oder 1999 hatte ich lichte Momente und habe angefangen zu malen, was natürlich durch den Kontakt mit einer Personifizierung der Anima nach C. G. Jung initiiert worden war. Das ist immer sehr lustig; man unterstellt mir, ich wolle, O-Ton vox populi, die Alte mal knallen, in Wahrheit geht es gewissermaßen um mentale Lüste. Zumindest habe ich ein hysterisch-ätherisch-poetisch-zartes Küsschen auf ihre Wange gehaucht, ach! Aber dazu ganz vielleicht ein anderes Mal, herbe Dame Welt! Frau Courths-Mahler, übernehmen Sie hier bitte wieder!

Bzw. ich habe angefangen zu „malen“. Es ging auch bei dieser Gelegenheit nicht um künstlerische Meisterschaft oder berühmt werden wollen oder dergleichen, sondern darum, überhaupt einmal und wenn auch nur in Ansätzen sich an was Kreativem wenigstens zu versuchen. Da ist kurz was aufgeblitzt, und kein Höschen von VEB Malimo, aharhar, und dann war es wieder weg und der womöglich lebenslang in seinen frühen Prägungen inhaftierte K. hat wieder und weiterhin seine dumpfen Pflichtrunden absolviert.

Ein Bild bzw. „Bild“ halte ich heute noch zumindest für eine Art brauchbaren sozusagen visualisierten Plot für eine längere Fantasy-Story, „Audienz bei der Elfenkönigin“.

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… wieder die „ausgeschlossene Wirklichkeit“…

Donnerwetter, heute.

Aber sollte es nicht heißen: „… die Mathematik unberechenbare…“? – Der sich hier manifestierende Größenwahn des K. ist störungsspezifisch und kann daher in diesem Kontext vernachlässigt werden.

(… ich hatte diesbezüglich ja bereits vor vielen Monden eine Geschäftsidee – Pharma-Werbung, bei deren gewahr Werden der Konsument die passenden Beschwerden entwickelt… man muss zugeben, dass ich in der Marktwirtschaft ankomme… „Kommen Sie doch erstmal an!“, *hüstel*… [… Ihr meint es ja gut, aber das wird in diesem Leben bei mir nix mehr, heule heule…]… auch halte ich es nicht für ausgeschlossen, dass schon längst wo wer dran schraubt… ich hatte zum Beispiel nicht wirklich gewagt, über, yeah, Brain-Computer-Interfaces bloggendermaßen postenderweise zu phantasieren; wieder die übliche Angst des Kleinbürgers vor tiefen Gedanken und starken Gefühlen, vergleiche etwa Kuczynski… vor einigen Tagen habe ich dann das gefunden, Alter… ja, das ist Neuland, aber Old Ron kommt nicht mehr mit… allein, was soll ich im Seniorenheim – das ist viel zu lebendig und dynamisch für mich… wohin mit dem Fossil, ach ach… )

Luther hat angeblich ein Tintenfass nach dem Deibel geworfen, wobei ich dieses „angeblich“ insofern anfechte, als ich die Legende für eine Anekdote halte, d. h., für authentisch. Herr Luther scheint sich jedoch mitnichten für psychotisch gehalten zu haben, ha! – Der sich hier manifestierende Größenwahn… äh… – habe ich schon gesagt!

Häff fann… Bla.

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(… die Späßchen der Weltgeistin… Folge x+1…)

Keen Zaster nich‘ uff’n Konto, wa?! Inzwischen hat sich das geklärt; ich habe angerufen im Amt und es hätten schon etwelche Bedürftige fernmündlich Mangel an derzeit gebräuchlichen Zahlungsmitteln angemeldet, und da sie alle bei derselben Bank* waren und die Marginalpersonenversorgungsraten amtlicherseits überwiesen wurden… – alles klar, Herr Kommissar! Natürlich ist das die Bank, bei der auch ich mein, *hüstel*, Vermögen deponiere und reguliere; auch oder erst recht klar!

Nun heißt es abtrinken und Kaffee warten, ach…

Übrigens ein weiteres kleines Experiment! Schnittfestes Kokos-Mus in Kaffeepulver und Zucker raspeln, mit kochendem Wasser übergießen, das Gebräu eine Weile ziehen lassen und dann durchsieben. Hat was! Eine typische Mitti-Kreation, aus Mangel entstanden.

– Eben kam ‚Kuckuck?!‘ per Mental-Funk; wie meist, wenn ich in die Tasten zu dreschen anhebe. Gute Arbeit, von wem auch immer! Besonders gut professionellen Züchoteerapeuten zu vermitteln, aharhar. Ein subtiles Schreibverbot der Sonderklasse! Ich werde natürlich trotzdem und erst recht weiterschreiben… –

Denn ich hatte ja keine Penunsen, um Soja-Drink Vanille zu kaufen, der mir deutlich besser schmeckt als Kondensmilch. Das am Rande bemerkt, aber auch deshalb, weil die Weltöffentlichkeit ein Recht hat, über den dargestellten Sachverhalt in Kenntnis gesetzt zu werden.

Aber was da im zerebralen Bereich der Universal-Marginal-Person K. abging, Wahnsinn! Wachphantasien vom Unfeinsten, von faustschlägerisch entgleisten Jobcentristen-Gesichtszügen bis zu demolierten Einsatzfahrzeugen der Kameraden Volksschützer (Franz Fühmann)!

Leben bzw. „Leben“ in ständiger Erwartung der Sanktionierung existentieller Grundlagen, weil Einem dergleichen vielleicht auch „nur“ auf einer metaphorischen, geistigen, emotionalen Ebene andauernd widerfahren ist. Es könnte ständig alles über Einen herein brechen, sagt sinngemäß ausgerechnet Francis in „Felidae“.

Das ist die Unterdrückung und die Armut usw., nicht die nur bzw. „nur“ 364 Euro und paar Zerquetschten im Monat usw. (es wird was für die edle Unterbringung abgezogen). Das scheint schwer zu vermitteln. Da ich aber ein bisschen weiß, dass so was mit Psycho-Club zu tun hat und nicht mit etwas da draußen, Corona oder Flüchtlinge oder Lügenpresse usw. usw. usf., kann ich bei mir bleiben und muss nicht demonstrieren bzw. „demonstrieren“. Es kann bei Wachphantasien bleiben und muss nicht zum Ausagieren kommen, bla.

So weit der Klugschiss zum Tage aus der Unterschicht…

Gott ist totes lebe die Göttin!

* Freudvolle Fehlleistung des Tages – „von derselben Band“, hihi. Der Klient sieht sich, im Unbewussten, nach wie vor als Rockmusiker, he he.

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