(… in ihm brabbelt was… )

Zunächst die „lustige“ Variante der „Deutung“, oder was auch immer, trallala. Bei Google werden einem Azubi die Augen verbunden und er, ja, oder sie, Himmel, zieht ein Los aus einem Wäschekorb, und über die Person, die auf dem Los steht, wird dann ein Doodle kreiert, Alta…

*Hüstel* – Mensch, Opa Ron! ‚Merkt nich‘, dissa eifersüchtig is‘, merkt nich‘, dissa eifersüchtig is‘!‘ – Ja ja, Ihr Budenzauberer, geht kacken, wie der Bluthund immer sagt. Muahaha. Sorry!

Andererseits hat der heute mit einem Doodle geehrte Plateau für seine Forschungen sein Augenlicht geopfert – gibt es so was heute noch? Und was sind die entscheidenden Kriterien – die (Aus-)Bildung, die materielle Ausstattung, in diesem Fall des Wissenschaftlers, usw., oder die Einstellung, die Wahrnehmungsmuster, kurz, der Psycho-Club, sorry?

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(… sie nannten ihn Came-Ron, yeah… äh… – sorry…)

Böser Onkel! Böse! Aber der erste Satz dieses Buches lautet: „Es ist so leicht, Zyniker zu sein.“ – und da musste ich das gar artige Bändchen mitnehmen.

Allein, ich habe es nicht nur mitgenommen, ha, sondern es gestern Nachmittag angefangen zu lesen, und dann habe ich fast am Stück bis kurz vor Mitternacht gelesen, weit bis über die Mitte des Buches hinaus, und dergleichen ist mir bei sozusagen nicht belletristischen Büchern seit meiner Hoch-Zeit im Kinderheim nicht mehr geglückt, und ich bin jetzt sehr misstrauisch, mir gegenüber. – Ich hätte weiter lesen können, bin aber pennen gegangen, denn ich kann nicht anders als Spießer; vergib mir, herbe Dame Welt, und trete mir bitte gelegentlich in den Arsch. Endlich wieder einmal dieses Wahnsinnsgefühl, immer wacher zu werden, und zwar im wörtlichem sowohl als auch im übertragenem Sinne, und das ist aber nicht mein Verdienst, sondern das des Buches bzw. des Autors.

Aber – der Buchtitel lautet: „Hoffnung Mensch. Eine bessere Welt ist möglich.“, und ich habe jetzt schon den Verdacht, dass dieser Titel berechtigt sein könnte.

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… mit meiner inneren Gruppe einen Betriebsausflug gemacht…

Trifonow hat von doppelter Befrachtung von Prosa gesprochen bzw. geschrieben. Das habe ich mit ca. 16 gelesen und mir schien, dass mit dieser These oder diesem Aphorismus, oder wie immer man diese Aussage nennen mag, auch etwa „Der Seewolf“ gewissermaßen gemeint sein könnte. Das Buch ist auf den ersten Blick ein Abenteuerroman, was ich nicht weiter erörtern muss. „Darunter“ oder „dahinter“ aber findet eine Auseinandersetzung zwischen Philosophien statt, und „Philosophien“ hier sowohl im akademischem als auch im lebenspraktischem Sinne. Zudem schien mir, dass die „Ghost“ ebenso wie „Der Zauberberg“ trotz fast nicht ausgeprägter denkbarer Unterschiede der Autoren eine pädagogische Provinz im Sinne Goethes wären, bei deren Durchquerung der Held eine bemerkenswerte innere Entwicklung vollzieht.

Okay, das mit der Philosophie ist nicht ganz auf meinem Mist gewachsen. Ich hatte im Nachwort gelesen, dass Jack London selbst ausdrücklich erklärt hätte, dieses Buch wäre für ihn auch eine Auseinandersetzung mit dem Dualismus oder der Dialektik von Individualismus und Sozialismus. „Sozialismus“ hier nicht im heutigem Sinne, sondern vor allem im eigentlichem Wortsinn, als Gegensatz zum Individualismus. Dieser Gegensatz hat London, was nicht überraschen kann, nicht nur als Schriftsteller umgetrieben, sondern auch als Mensch. Ich war übrigens auch hier, *hüstel*, schon immer im Widerstand, indem ich Londons Selbstmord angezweifelt habe, was jetzt immer mehr Wissenschaftler zu tun scheinen; dies aber wieder nur am Rande und nebenbei.

Die gewissermaßen Doppelbödigkeit, von der Trifonow geschrieben hat, schien mir dann viel später noch deutlicher beim Ansehen bzw. Lesen von „Dreamcatcher“ und „Duddits“ nach bzw. von Meister King.

Ich musste erst 40+ werden, um einzusehen, dass auch King ein Meister ist, obwohl er „nur“ „U“ schreibt, nicht „E“. Es ist mir bekannt, dass allgemein bekannt ist, dass diese Trennung vorzüglich, und immer noch, im deutschem Sprachraum vorgenommen wird, aber ich wollte zeigen, dass auch ich des prekären Sachverhalts gewahr geworden wäre, und hiermit hätte ich gezeigt.

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Nach ca. 2 Stunden depressiven Dämmerns ein kurzes, militärisches Lachen…

Das habe ich von dort, und natürlich ist mir dazu noch eingefallen, dass der Bio-Lehrer meiner Klasse von der Vierten bis zur Zehnten, also der Gruppe, in der ich in meinem Leben am längsten zumindest körperlich anwesend war, diese Geschichte erzählt hat, dass der Erstgenuß von Kartoffeln am preußischem Hofe ein durchschlagender Erfolg gewesen wäre, weil man die oberirdischen tomatenähnlichen Früchte zubereitet und „genossen“ hätte…

Tja, und schon steht etwas da; uralter Trick, auch oder gerade bei melancholisch tippselnden Dilettanten- bzw. Onkeln, und, wie gesagt, lieber das als gar nichts. Ist das ’ne Depression oder ’ne halbwegs angemessene Reaktion auf dieses Leben? – Eine rhetorische Frage, bitte recht sehr; sie hat so etwas… äh… – Literarisches; der Polterproll wäre sooo gern Intellektueller, man kennt das (richtig, dergleichen kam auch bereits, sinngemäß, als Rückmeldung per Mental-Funk).

Er hat ja sogar Kartoffelbefehle erteilt, ha!

Klick ins Pic macht big, wie üblich, und die Ursprungsdatei des Bildes ist, wie üblich, gemeinfrei, tandaradei! – Mir jedoch ist eingefallen, immerhin, dass Kartoffeln ja auch vegan sind, was zur Folge hat, dass ich wieder einmal autoerotisch entgleise, indem ich mein eigenes Bratkartoffelverhältnis bin, ganz unverbindlich. Korrekt – *hüstel*…

Heute nacht aber wurde mir geträumt, dass ich im Haus der ewigen Kindheit war, in der Klinik Menterschwaige, und dort den Chef der Kompanie getroffen habe, in der ich von 1981 bis 1983 gedient habe, und als ich ihn mit Herr X. angesprochen habe, hat sich der Hauptmann nicht etwa über das unvorschriftsmäßige „Herr“ erregt, sondern mich in derselben Weise pikiert, wie ich ihn in der sogenannten Realität häufig erlebt habe, darauf hingewiesen, dass er mit „Frau“ angeredet werden wolle und müsse. War ich im Traum schon einmal sprachlos verblüfft? Heute war ich es. – Aus dieser Szene „resultiert“ sozusagen die ungemein spritzige Formulierung mit dem militärischem Lachen, ha!

Sie kann jedoch auch eine „Vermischung“ von Personen enthalten haben, wie sie in Träumen auftritt, und dann war diese Szene eine Anspielung auf einen ehemaligen Mitklienten, der mittlerweile das Geschlecht gewechselt hat. Und was soll das? Weiß ich nicht… Will ich es wissen? Weiß ich auch nicht…

Dann etwas im Garten, Sommer- oder Erntefest oder dergleichen, und eine Gruppenbegleiterin der letzten WG, in der ich lebte, gibt mir wortlos mimisch zu verstehen, dass ich unerwünscht bin, und ich trolle mich mit dem augenfällig nicht pathologisch verzerrtem Empfinden, mit diesem Abgang adäquat zu handeln und aber vor allem wieder einmal nicht bestanden zu haben.

Tja…

Bla.

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… neulich im Stargate-Center…

„Okay – wir fangen an! Aber bevor ich zum formellen Kram komme – gibt es jetzt schon Vorschläge für neue Expeditionsziele? Merkwürdigkeiten, Anomalien, bedrohliche Veränderungen in materiellen Strukturen, die wir uns aus der Nähe ansehen sollten? Sie wissen schon, das übliche Programm…“

„Ja, Sir, wir haben auf P5X-7776 eine Anomalie entdeckt, die eher… na ja – witzig ist!“

„Das ist der Planet mit diesen Musikfreaks?“

„Korrekt, Sir, sogenannte Sonophagen. Sie beziehen Energie aus Tonstrukturen, die unserer Musik gleichen, sie ernähren sich sozusagen davon. Unsere Sonden haben ermittelt, dass es den Planetenbewohnern gelungen ist, nach einigen tausend Coverversionen eines Songs unbeabsichtigt das Original zu wiederholen…“

„Ja, okay, das ist lustig, aber eigentlich keine Anomalie und schon gar nicht bedrohlich…“

„Korrekt, Sir, aber wir dachten, das könnte einen gewissen Unterhaltungswert haben – der Song ist von der Erde, von so einer wüsten Gruppe aus Bolivien.“

„Okay, ist notiert! Das wäre eventuell was fürs Morgenprogramm im Space-Force-Radio! Weitere Beobachtungen?“

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… das Kind im Opa wird wuschig…

Ja ja, ich gehe ja wieder arbeiten; bisschen Geduld, liebe Halluzinagogen, ich, aua, arbeite dran, zefix; wird nix mit dem „Geniestreich“! Ich habe mir ja das Stichwort selbst gegeben; am liebsten würde ich ständig im Dauerlauf leben, habe ich eingestreut, unlängst, und da gibt es Jobs, diesbezüglich.

Aber könnte man nicht gewisse Politiker ins SGC einladen, und dann, aus Versehen, ein Schubs… – „Ooopa?!!!“

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… und was sagt die Hauptverwaltung Budenzauber…

‚Geh‘ wieder arbeiten!‘, ‚Schreib als Hobby!‘, ‚… Bewerbungen schreibt…‘, ‚Er dichtet doch nich‘!‘… Und so weiter und so fort.

Das Übliche! Ich bringe ja auch die alte Leier; ich sollte wieder springen und richtig dichten, und habe es wieder nicht gepackt, Klappe, die sechshundertvierundsiebzigste…

Allein, man soll sich ja um die Dinge kümmern, die Einen zum Lachen bringen (Dr. B. in Judith Guests „Eine ganz normale Familie“, fast wörtlich), und über so was lacht der Herr K., gefunden natürlich im Frauenmagazin „Pinterest“…*

Aber – wenn es doch so ist, menno… – Im Auge behalten, den Mann!

* Das Bild wurde bei „Pinterest“ gefunden, nicht Herr K. (die nicht vorhandene Redaktion).

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Wird nun auch Herr K. von Ostalgie gebeutelt?

Mitnichten… Natürlich habe auch ich nach der Maueröffnung eine Art Kulturschock erlitten, und zwar konkret am Samstag nach der Öffnung, als ich mit einem Kumpel in der Wohltat’schen Buchhandlung am Bahnhof Zoo war. Es war… – erschütternd. Es gab von jedem Buch, das mir in den Kopf kam, nicht eine Ausgabe, sondern drei, vier und mehr, von verschiedenen Verlagen, in verschiedenen Preislagen und in unterschiedlichen Aufmachungen, und dann gab es noch stapelweise Taschenbücher. Schon am Eingang stand ein Rollcontainer mit einem großem Preisschild „10 DM“, darin fand ich bereits nach kurzem Wühlen etwa „Gesammelte Erzählungen“ zum Beispiel von Stefan Zweig oder Herrmann Hesse usw. Als ich einen Verkäufer darauf angesprochen habe, hat der abgewunken und gesagt, er würde pro Schuber nur 5 DM nehmen. Bekanntlich bin ich selten sprachlos, da war ich es, ohne Ironie oder dgl. gesagt.

Mir ist sofort die rührige Bibliothekarin bei der Fahne eingefallen, die auch einen Buchhandel betrieb; sie hatte übrigens einen typisch ostpreußischen Namen, aber das nun wirklich nebenbei. Sie schaffte es, fast jedes Buch zu organisieren, und wenn es auch Monate dauerte, war doch jeder happy, wenn er das bestellte Buch dann in den Händen hielt. Ich zum Beispiel hatte über ein Jahr lang auf eine fast Pracht-Ausgabe von Hesses „Unterm Rad“ gewartet; in Leinen gebunden, mit Lese-Bändchen und zu einem für DDR-Verhältnisse sehr hohem Preis. Ich glaube, der betrug 16 Mark, und ich trug das Buch begreiflicherweise wie einen Schatz in meine Kampfkemenate in der Kaserne.

Nun stand ich in dieser Buchhandlung wie in einer Art Zauberladen und hatte – ein komisches Gefühl… Natürlich war es Wahnsinn, jetzt auch in diesem Marktsegment immer und überall alles sofort kaufen zu können, aber… Irgend etwas war weg, das eigentlich nicht schlecht war; nein, auch das ist keine Ostalgie.

Die Pointe aber ist, dass ich wenige Wochen später, als die Verramschung und Verklappung der DDR-Literatur begonnen hatte, in einer Zeitung gelesen habe, einer westlichen wohlgemerkt, dass in den USA Germanistik-Studenten über Hans Webers Bücher, siehe oben, Dissertationen schrieben; entweder in Detroit oder in Chikago, genau weiß ich es nicht mehr, und es ist im hier verhandeltem Zusammenhang auch nebensächlich. Ich habe mir damals schon gestattet, dies mindestens merkwürdig zu finden. – Das ist Dialektik, Nossinnunnossen! Sorry.

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„Es ist ein – Kuchen…“

Was war sonst noch wichtig? – OB Reiter hat mit zwei Schlägen den Wiesnanstich getätigt, oder wie man da sagt, und Lena hat ’ne neue Friseur; sieht sogar gut aus, aber das behalte ich für mich…

(… ich bin gern Spießer… – ja, ich bin so was von eifersüchtig… ich auch Star sein wollen… ganz, ganz schlimm, echt… – kam wieder per Mental-Funk, genau… Ihr macht das schon, Ihr Budenzauberer…)

PPS: Ach ja, und Meister King ist heute 72 geworden – möge er sich noch lange graphomanisch entladen, echt… der packt es, Budenzauber „umzudeuten“, ach… jammer, jammer…
PPS: Der freudvolle Verschreiber ist eindeutig! Herr K. sieht sich als Lenas Friseur – alles klar, Frau Dr. Anna Lyse…

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… man w i l l von mir geführt werden (???)…

Heute war ich bei der Tafel, weil am Ende des Geldes wieder so viel Monat übrig ist; ja, das Ding hat ’n Bart, aber wenn es doch zutrifft… Das ist auch deshalb schier dialektisch, weil ich Mühe hatte, das viele Obst und Gemüse zu essen, das ich eingepackt bekam, als ich vor Jahren schon einmal bei einer Tafel war; jetzt, nach Einsetzen meiner veganymedizinischen Eigenbehandlung, ist das natürlich optimal, ha! Ich habe dann trotzdem, weil ich nach der Stunde Warten völlig durch den Wind war, Fleisch und Wurst und dergleichen einpacken lassen; die müssen jetzt mein Nachbar und seine Freundin essen, hähä.

Mordsgaudi! Typischer Charakter in typischer Situation! – Wer hat das gesagt? Goethe? Is‘ egal, is‘ schnuppe! Erst habe ich gefroren wie ’n Schneider, weil ich nur ’n T-Shirt trug und die Lebensmittelausgabe auf einem hain- oder wäldchenähnlichem Terrain erfolgt. Wieso eigentlich „wie ’n Schneider“? Und was ist hain- oder wäldchenähnlich? Egal, is‘ schnuppe!

Dann gab es, natürlich, einen Kunden mit derselben Nummer wie ich; ich hätte mich eher gewundert, wenn dergleichen nicht passiert wäre. Da der Ausgeber, der mir auch die Wartemarke ausgegeben hatte, sich aber natürlich daran erinnern konnte, dass er mir eine Stunde zuvor diese Marke ausgegeben hatte, bin ich trotzdem versorgt worden.

Kurz bevor ich dran war aber, und ich komme jetzt gewissermaßen zum Thema, wir bitten um Verständnis, hat mich eine Frau angesprochen, die schon längere Zeit links von mir gestanden hat; räumlich gesehen, nicht politisch, versteht sich. Allein, sie hat mich nicht nur angesprochen, herbstmilde Erotik im Park usw. – sie hat gar nicht mehr aufgehört! Nach wenigen Minuten war ich endlich wieder einmal sprachlos – das schafft kein Therapeut derart schnell!

Es ging ihr um die Kinder einiger Mitbürgerinnen mit Migrationshintergrund, die herum tobten und auch gelegentlich um Grabsteine und Kunstschmiedearbeiten herum und auf ihnen turnten. Jedenfalls behauptete das die besorgte Bürgerin, wirklich gesehen habe ich dergleichen nicht, dazu war ich viel zu perplex, nachdem ich feststellen musste, dass die Frau mich offenbar wahrgenommen hatte, als vorhanden gesehen usw.

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