(… zwischendurch mal wieder was Schönes…)

K.’s therapeutisch schwer zu erreichender Geltungsdrang zwingt ihn, neuerlich ein kleines Häufchen Klugschiss abzulassen; K. glaubt wahrnehmen zu müssen, dass man begabte MusikerInnen auch daran erkennt, dass ihre Coverversionen besser sind als das Original, und hier ist, wie K. meint, ein prägnantes Beispiel dafür. – Der Herr im Vordergrund ist ja auch der Oberhammer, um wieder einmal massennahe Formulierungen vorzutäuschen. „Lange Haare kann der Junge ja haben, aber gepflegt müssen sie sein!“, hätte Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte, *hüstel*…

PS: K. zeigte bereits als Vierkäsebreit abweichendes Verhalten auch insofern, als er den Bürger Genossen Walter Ulbricht eigentlich cool fand, weil der ihn immer wieder ans Sandmännchen erinnert hat.

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(… hat er das jetzt  w i r k l i c h  gesagt…)

Ab 24:12…

… das ist im Übrigen ja überwiegend gar nich‘ ’n Problem materieller Not… sondern, ich hör das immer so, diese Armutsstatistiken… ich hab da auch meine Zweifel… es geht den… materiell geht’s den meisten Menschen viel besser als es vergleichbaren Menschen früher oder in anderen Teilen der Welt geht… aber das Gefühl, in dieser Gesellschaft nicht dazu zu gehör’n, ausgegrenzt zu sein oder nicht teilhaben zu können, das ist das große Problem…“

Herr K. war sprachlos, und das ist jetzt ohne jede Ironie gemeint. Es passiert K. ja des Öfteren, dass er Wahrnehmungen und Gedanken gar nicht äußert, weil sie ihm selbst von vornherein nicht geheuer sind, aber dass er hier einen Gedanken bestätigt findet, hätte er nun wirklich nicht vermutet.

K. muss in diesem Kontext auch immer wieder an Gottfried Kellers „Fähnlein der sieben Aufrechten“ denken. Einer der sozusagen Titel gebenden Sieben sagt zum jugendlichem Helden sinngemäß, der solle froh sein über solche Erlebnisse der Übereinstimmung, denn sie würden zeigen, dass er, der junge Mann, gewissermaßen im Strom der Zeit wäre. Wie gesagt – sinngemäß.

(… nein, Herr K. möchte nicht Bundestagspräsident werden, auch nicht im Unbewusstenthx… )

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(… „Endlich wird der Junge erwachsen!“…)*

Quelle.

„Denk an die Elektrolyte!“, hätte Karl, der beste Freund von Herrn Lehmann, völlig zu Recht angemerkt.

Heute Nacht aber hat K., worüber die Weltöffentlichkeit ein Recht hat, informiert zu werden, Stephen Kings „Das Institut“ bis um 3.48 Uhr ausgelesen und ist dann doch wieder, weil er ein Spießer ist, pennen gegangen.

Ohnehin ist K. gestern heftig abgestürzt, es ging wieder voll los mit Feedbacks wie: ‚Hat die Wende verpennt, höhöhö!‘ usw; und ewig murmelt das Murmeltier. K. ändert sich wohl nicht mehr, siehe letztes Posting; Freud Euch des Lebens, denkt an die Libido, ach ach…

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(… hat er wohl wieder mal recht…)

Quelle.

(… aber es gibt Schlimmeres…)

PS: Mangelhafte Kommasetzung; was hat das, im Unbewussten, zu bedeuten…

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(… unsere Schulweisheit lässt sich nichts davon träumen…)*

Heute früh hat K. per Mental-Funk empfangen: ‚Bleib zu Hause!‘ K. hat gedacht, denn er pflegt gelegentlich zu denken, wir berichteten mehrfach, und ist es denn ein Gräuel fürwahr, dass das nicht gehen würde, denn er hätte zwei wichtige Termine.

Der erste Termin war in einem der Bürgerbüros in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, wo K. einen Nachweis einholen wollte, weil musste, dass es ihn gibt, eine sogenannte Identitätsbestätigung. K. beabsichtigt neuerlich, einen Blick in die Niederschriften bzw. Niedertippen der Genossen Tschekisten zu werfen; nichts für ungut, war alles für den Weltfrieden, schon klar; und dafür benötigt er einen derartigen amtlichen Nachweis seiner Existenz. Könnte ja jeder kommen, höhö!

Der Bürgerbürotürsteher (BÜBÜTÜST) hat K. gar nicht erst durch die Tür gelassen, weil K. keine Nummer angeben konnte, mit der er angemeldet war. Man kann dergleichen Termine erfreulicherweise, und das ohne jede Ironie usw. gesagt, jetzt online buchen. Als K. dann wieder in seinem klischeemäßig klassischem Dichte-, Denk- und Darbe-Dachstübchen (KLIKLADIDEDADA) eingetroffen ist, konnte er feststellen, dass ihm die Nummer per Erinnerungsmail zugesandt worden war, gnihi. – Herr K. hat Angst vor Alzheimer, aber er vergisst das immer wieder; wir berichteten mehrfach.

Dann hatte K. einen Termin bei dem ihm jobzentristisch zugeordnetem Coach, den dieser ihm handschriftlich notiert hatte; der Coach war nicht da…

Wenn Einem dergleichen nicht ein Mal oder drei Mal, sondern viele Dutzend Male widerfährt in einigen Jahrzehnten, was macht man dann; abgesehen immer von dem, was man gegessen hat, versteht sich? – Rein rhetorische Frage; K. erwartet schon lange keine Antworten mehr.

(… chchch… der wieder mit seinem Eso-Scheiß… K. ist überzeugt, dass ihm, wenn er denn einmal das Rote Buch von C. G. Jung lesen, vieles bekannt vorkommen würde… ja ja – störungsspezifischer Größenwahn… bla…)

In diesem Sinne wünscht K. allseits guten Stuhlgang!

* Korrekt – sehr frei nach „Hamlet“. Für die Freunde von RTLZWEI: von diesem großbritischen Getränkegroßhändler, Shakes & Beers. Aharhar.

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(… [Halb-]Wachphantasien eines alten weißen Mannes… f u r c h t b a r…)

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(… fragwürdige fragile Fragmente, ach*…)

Da K. hin und wieder und ein wenig still missvergnügt vor sich hin und von sich weg zu philosophieren pflegt (und sogar hin und wieder was aufschreibt), ist ihm heute neuerlich klar geworden, dass er schon 1984 gar nicht nur in die Klapse wollte, sondern raus aus der Spur, wobei er volles Verständnis dafür hat, dass Leute der Meinung zu sein scheinen, dass jemand, der in die Klapse geht, um aus der Spur zu kommen, in die Klapse gehört. – Das ist Dialektik, Alter!

(… soll lieber arbeiten gehen, der Penner… ist doch wahr… halbes Jahr Tiefbau, denn is‘ Schluss mit Fühlosophie, hähähä… allein, K. kann das nicht abstellen… er hat es ja Dutzende Male versucht, beim runter Reißen von Hilfs-Arbeiten zwecks milder Sedierung des Neocortex usw…. aber das ist alles bloß Probe – im nächstem Leben geht es anders lang, ha…)

Vor allem aber ging es um „Epochenverschleppung“ nach Gregor von Rezzori. K. wollte in eine untergegangene Welt eintauchen oder dergleichen; er kann sich nicht gut ausdrücken, denn er kommt aus dem Osten und die hatten da, wie mehrfach berichtet, zu wenig Buchstaben.

Zu derlei mentaler Akrobatik laden aber die Gebäude von Irrenhäusern geradezu ein, da sie oft aus der Zeit vor dem, und das muss jetzt kommen, Fallen des Vorhangs, Thomas Mann, stammen, und häufig gar an gründerzeitliche Industriepaläste und Gewerbeschlösschen erinnern.

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(… an- und abschwellendes tägliches Murmeltiermurmeln…)

Quelle der kulturellen Umrahmung.

Und wieder geht es los; es kann gar nicht anders sein! – ‚Geh‘ wieder arbeiten!‘, ‚Er dichtet doch nich‘!‘ usw. usw. usf. Die alte Leier, immer wieder geleiert.

Seit einigen Stunden drischt K. wieder einmal in die Tasten und – dichtet in der Tat nicht. Komische „Hallus“, oder hatte K. das schon angedeutet? Aharhar, lustich (?) Was meint Ihr dazu, liebste diplomierte und promovierte Fachleutinnen und Fachleute? Nicht schon wieder so drängeln!

K. schreibt weiter an seinen gewissermaßen Reportagen aus seinem Leben, die er vorsichtshalber gleich gar nicht als Geschichten bezeichnet, weil sie eben berichtet sind und nicht gedichtet. Aber K. ist froh, dass er endlich wieder einmal einen Text angeht, nachdem wochenlang nur Geblödel zustande gekommen ist.

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(… im Auge behalten, den K….)

(… korrekt – das Wort zum Sonntag aus der Unterschicht…)

PS: K. soll üben, sich kurz zu fassen – er übt, *hüstel*…

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(… Mini-Häufchen Klugschiss zum Wochenende…)

Menschen scheinen nicht zu verstehen, dass es Menschen gibt, die sich nicht wirklich für Menschen zu interessieren scheinen; da muss was dahinter stecken, und das muss ermittelt werden… Oh, schöner Schmerz!

***

Hier liest jemand Beiträge des K., ha! Die beiden Postings, die als gestern aufgerufen vermerkt sind in der Statistikseite, die K. natürlich mindestens zwanzig Mal am Tag aufruft, aharhar, wurden gestern mit Sicherheit nicht von Herrn K. aufgerufen, auch nicht mit Staatssicherheit, aharhar.

Soll K. sich jetzt freuen oder das Bloghäuschen einreißen rückbauen? – Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran… – Das im Folgende folgende Bild aber dient, nun schon zur Tradition geworden, nur der kulturellen Umrahmung, nicht der Illustration oder Verstärkung der Aussage, falls eine solche als vorhanden wahrzunehmen möglich erscheint. Bla.

Quelle.

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