(… der Hirsch ist erleuchtet – gleich röhrt er…)

„Ooopa?!“ – Das habe ich in der Borstei aufgenommen, und da war ich, weil in der Nähe ein Gebrauchtwarenkaufhaus ist, wo ich kucken wollte wegen großer Plastikschüsseln. Natürlich habe ich alles Mögliche gefunden, nur keine Schüssel, aber als ich dann in meiner kargen zwar, aber doch auch behaglichen Klause eintraf, musste ich feststellen, und habe ich denn auch festgestellt, dass ich über eine solche Schüssel durchaus verfüge, was mir nur entfallen war, weil ich da immer Brot und Semmeln drin aufbewahre… Das Alter ist nicht einfach – oder hatte ich das erwähnt?

Meine Güte, was ein Wortspiel – jetzt habe ich den Salat, buuuh… Auch verfüge ich womöglich mitnichten über Güte – das ist nur wieder so ’ne Redewendung.

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Mittlerweile gibt es sozusagen Depression als Kunstform…

… wie ich just itzt erfahren durfte durch den Tip eines Leid-, Zeit- und Streitgenossen, zu dem ich aus sicherer Entfernung in einer Art Kontakt bin.

Was ich auch schon lange sagen wollte, und zwar nicht, obwohl, sondern weil es niemanden interessiert – der Umgang mit Depressiven scheint mir auf vertrackte Weise gewissermaßen paradox-dialektisch. Unzählige Male kann man erleben, und selbst ich, der ich am Rande der Gesellschaft unangemessen ungerührt entlang surfe, habe es des Öfteren erlebt, dass Depressive konfrontiert werden mit durchaus gut gemeinten Sprüchen wie „Wird schon wieder!“ und „Man muss sich doch zusammen reißen!“ usw. usw. usf. Jeder kennt diese, mit Verlaub, dämlichen Ermunterungsversuche.

Hier wirkt jedoch das Unbewusste – ob man will oder nicht und ob man es wahrhaben will oder nicht.

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(… es war keine AK 47…)

Siehe letztes Posting. Gestern bin ich dort vorbei geeilt mit einem Zeit-, Streit- und Leidgenossen; ich hatte mittelkürzlich vom Mittelnahen nur den Holzkolben gesehen, weshalb mich dünken wollte, und dann leider auch deuchte, es handele sich um ein Exemplar des greulich grandiosen Meisterstücks dieses Leutnants des Generals, was jedoch nicht zutrifft.

So. – Ansonsten sollte ich wieder irgendwo hin wollen; war aber wohl wieder nix… Des Weiteren wurde von den Mental-Funkern neuerlich rückgemeldet, dass ich so was von eifersüchtig wäre, und nun knobele ich, gleichfalls zum ohngefähr fünfzigstem Male, auf wen ich oder was ich denn nun wieder eifersüchtig wäre; ich habe auch überhaupt keinen Zugang zu meinem Unbewusstem, es ist ganz, ganz furchtbar, so was gehört in die Einrichtung.

Mit anderen Worten – nix Neues…

Wenn ich mit einem Satz sagen sollte, was Kapitalismus ist…

… würde ich sagen, es gibt parfümierte Mülltüten… Im Auge behalten, den Mann – plant den Umsturz!

Was das angeht, so könnte der Mechanismus der sich selbst erfüllenden Prophezeiung zu wirken begonnen haben. Mittelkürzlich bin ich an einer Waffenhandlung am Ostbahnhof vorbei gehastet, und ich habe verblüfft feststellen müssen, und habe das dann in der Tat auch festgestellt, dass dort eine AK 47 im Schaufenster stand, hihi. Ein paar Minuten und etliche Dutzend Meter weiter rauschte ein Wagen mit, Zitat Fühmann, „Kameraden Volksschützern“ an mir vorbei, deren Insassen sich gar nicht die Mühe machten, so zu tun, als würden sie mich nicht beglotzen. Es gibt nun, oder gab, diese polizeitaktische Maßnahme, deren amtlich korrekte Bezeichnung ich vergessen habe, bei der der Beobachtete merken soll, dass er beobachtet wird; aber womöglich haben sich die kleidsam gewandeten Herren einfach gesagt, dass sie sich bei dem Penner und Loser K. grundsätzlich keine Mühe nie nich‘ machen müssten.

ich würde mich beobachten lassen… Lieber überwacht werden als gar nicht gesehen! Nein, das ist nicht nur lustich! Viele Menschen haben sich als Kind schon damit abgefunden, und dies dann in typischer Weise zur Stärke umgedeutet, dass sie nicht gesehen werden, nicht im eigenem Recht wahrgenommen usw., und dann ist da plötzlich ein ganzes Ministerium von Beobachtern; natürlich sind die dann irgendwann im Fokus der Wut. Ja ja, Nossinunnossn – alles Psycho-Club, kann weg. Ich frage mich übrigens in der letzten Zeit immer wieder, ob mittelfristig die deutsche Regierung geschlossen wird – und ob das dann jemand merkt… Chch.

Was wollte ich sagen? – Ach ja! Mitnichten tippsele ich nichts; vielmehr habe ich das hier umgeschrieben*, und ich bin, Überraschung, nicht zufrieden…

Bla. – Aber hier noch ein Bild zum Text; die Ursprungsdatei ist, nun schon zur Tradition geworden, gemeinfrei.

* Greulich grandiose freudvolle Fehlleistung wieder, „ungeschrieben“

1089 Wörter. – Ich bin nicht zufrieden…

Es ist alles halb ausgegorenes Zeug! ‚Er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich‘!‘ Auch habe ich die Geschichte schon einmal gepostet; den damaligen Text habe ich allerdings mit vielen anderen in ein schwarzes Loch im virtuellem All saugen lassen, aber immerhin habe ich den Sachverhalt doch jetzt poetisch ausgedrückt, nicht wahr? – Guckst du hier, nämlich…

***

Der Bereich, über den sich die überwiegende Mehrheit geeinigt zu haben scheint, dass er die Wirklichkeit wäre, zählt offenbar nicht; der Budenzauber ist stärker.

Gestern war ich wieder bei einer Art Coaching, zu der ich etwa alle vier Wochen gehe, und fühlte mich dazu ermuntert, etwas zu versuchen, was ich vor etlichen Jahren schon einmal im Hinterkopf hatte und was eigentlich auch naheliegt. Es handelt sich um eine Möglichkeit, mein täglich Brot und hinreichend Aufstrich dazu zu verdienen jenseits des sich Abnutzens in Hilfsarbeiten. Keine Namen – magisches Denken; was ausgesprochen ist, ist erledigt usw.

Kaum hatte ich mich, tatsächlich ein wenig beschwingt, vom Ort des Gesprächs einige Dutzend Meter entfernt, musste ich bemerken, dass die Hauptverwaltung Budenzauber mich im Blick hatte; von einem Motorrad kamen „Kommentare“, die sich eindeutig auf das eben stattgefunden habende Gespräch zu beziehen schienen. Es gibt für mich keinen sicheren Ort, wie das Phänomen auch oder gerade in der Traumatherapie genannt wird; wie mehrfach erwähnt, werde ich auch jedes Mal aufgeschreckt, wenn ich im Halbschlaf in meine inneren Bilder zu gleiten „drohe“.

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(… muss ich mit meiner inneren Gruppe drüber arbeiten…)

Irgendwo in M., Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren. Auch habe ich einen gestern geposteten Text zumindest inhaltlich zu Ende getextet, hier. Sind aber nur 646 Wörter, war ja klar; Ronald erhält kein Lob.

Es packte ihn, Komma, und er spürte es, Punkt…

Heute morgen wurde von der Hauptverwaltung Budenzauber, und ich muss petzen, ich kann nicht anders, etwas ganz Neues gesendet; ich wurde, als die Gefahr drohte, dass ich in meine eigenen Traumbilder gleiten könnte, durch das Klingeln eines Handys geweckt, das sehr untypisch war für Klingeltöne, denn es hörte sich an wie ein Haarschneidemaschine. Ja, ich muss zum Friseur, ich weiß; übrigens stand ich, als ich aufgeweckt wurde, im Traum vor dem Spiegel, und war verblüfft über meinen kunstvoll gepflegten Bart. Was hat das, im Unbewussten, zu bedeuten, Frau Dr. Anna Lyse? – Drauf defäkiert, geflissentlich!

Ich bete zum Großen Energiefeld, dass meine graphomanische, ha, Strähne noch ’ne Weile die Dauerwelle hält!!! Wie schon irgendwo erwähnt, man verliert im Alter leicht den Überblick, habe ich meine „Materialsammlung“, von der ich immer noch nicht weiß, was daraus werden soll, ein bisschen umgeordnet.

Das ist natürlich histrionische Scheinbewegung zum Ausweichen vor wirklicher Veränderung, aber ich habe auch etliche Korrekturen getätigt und Erweiterungen angefügt, vor allem aber zwei neue Texte; vor einigen Tagen diesen und heute den. Letzterer ist noch lange nicht fertig, aber ich habe heute insgesamt, über diesen Text hinaus, Jack Londons Pflichtpensum von 1000 Worten täglich mit 200,8 % erfüllt, ha! Ha!!!

Häff fann!

(… ‚Er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich!‘… nee, macht er nicht, liebe Top-Agenten der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit [DAUKOVIDI], aber er schreibt trotzdem weiter… hoffentlich… siehe eben oben…)

PS: Bla.

(… auch der spießige Psychopath plätschert zuweilen im Mainstream…)

„Spießiger Psychopath?“ Geht das zusammen? – Egal, is‘ Dialektik! Ich meine, gerade den sogenannten Wessis in meiner zu Recht zahlreichen Nichtleserschaft muss man das erklären, denn sie hatten kein FDJ-Studienjahr.

Seit Längerem finde ich, ohne Ironie, Sarkasmus usw., aber auch ohne Adelsspleen und dergleichen Gelbgepresstes*, dass die Queen eine echt starke Persönlichkeit ist, unabhängig von ihrer Führungsfunktion; der Schnullifax interessiert mich ohnehin nicht, denn ich bin klein und mein Herz ist rein.

Es sind jedoch die unerwarteten Entdeckungen, die rein knallen; ich bitte meine Ausdrucksweise zu entschuldigen, ich komme aus dem Osten, und wir hatten zu wenig Buchstaben, wir berichteten mehrfach. Heute nämlich, steht im Internet, wird Prinz Philip 98, und das Portal web.de, bei dem ich meine Elektropost lagere, hat etliche seiner Sprüche aufgelistet, nebst heiteren Familienfotos zur Erbauung, Erhebung und Erheiterung der mehr oder weniger geschätzten Untertanen, und die Sprüche sind angeblich fies… (???)

Ich habe erst gedacht, dass ich nicht richtig lese, und dann, dass es mich reißt; betreffs meiner Ausdrucksweise siehe die oben angemerkte Anmerkung, und dass ich gelegentlich zu denken pflege, hatte ich gleichfalls bereits mehrfach verstohlen eingestreut.

Gibt es einen Oscar-Wilde-Preis? Ich hoffe, überzeugt sein zu dürfen, dass der Mann ihn mehrfach erhalten hat! Im Folgenden nun einige Kostproben, gnihi; die Zahlen beziehen sich natürlich auf die eben oben verlinkte Galerie von und bei web.de.

5. Den Journalisten Simon Kelner, Chefredakteur der britischen Zeitung „The Independent“, fragte Philip bei einem Empfang im Windsor Castle, was dieser dort zu suchen hätte. Kelner antwortete: „Ich wurde eingeladen, Sir“, woraufhin der Prinz entgegnete: „Nun, Sie hätten aber nicht kommen müssen.“

20. „Wenn ein Mann einer Frau die Autotür öffnet, kann das zweierlei bedeuten“, erklärte der Royal im Jahr 2004. „Entweder ist es eine neue Frau oder ein neues Auto.“

22. Als er im Mai 2002 einen Blinden im Rollstuhl in Begleitung seines Blindenhundes traf, fragte er: „Wissen Sie, dass es jetzt Hunde gibt, die für Magersüchtige das Essen übernehmen?“

PS: Da ich gerade bei Hofberichterstattung bin, erlaube ich mir noch anzumerken, dass mir trotz meines rapiden zerebralen Abbaus endlich eingefallen ist, wo ich Meghan Markle schon gesehen habe, in „Fringe“; sie spielt da sehr gut eine FBI-Agentin, die Lunte riecht, was diesen ominösen Sonderverband Fringe Division angeht. – Übrigens gibt es auch heute noch Hofberichterstatter, wie ich letztens bei nur flüchtigem Überfliegen, denn es flimmerte vor meinen Augen, einer Illustrierten entnehmen konnte und denn auch in der Tat entnommen habe… Ich meine – man muss das doch mal aussprechen dürfen!

* Das soll eine Anspielung auf „Yellow Press“ sein – es geistreichelt zuweilen fürwahr auch in Koskanien, in der Tat…

„Komm, wir starten Opa!“ – Neue Gedanken zu neuem Neuland.

Da ich als Psychopath naturgemäß arbeitsscheu bin, was sich unter anderem darin zeigt, dass ich in den letzten 20 Jahren mehrfach völlig erschöpft war*, habe ich mir zum wiederholtem Male, natürlich habe ich nicht mitgezählt, „Real Humans“ rein gezogen. Mein Geltungsdrang zwingt mich nun dazu, einige hoffentlich nicht ganz ohne Anmut gruppierte Wortgruppen zur Serie zu posten, womit ich hiermit beginne.

Zunächst muss ich selbstkritisch anmerken, dass es sich womöglich gar nicht um einen Kamin handelt. Allein, das ist eigentlich nebensächlich, denn das fragliche Bild ist ein Jugendporträt des blutigen Bolschewisten Bronstein, was dazu einlädt, nachdenklich zu werden, wie ich glaube, anmerken zu sollen. – Was wollten uns die Künstler damit sagen?

Egal! – Was aber ist ein, wenn nicht das Problem aller Versuche, Erziehung optimal zu gestalten? Die Weitergabe unbewusster psychischer Inhalte, die greulich garantieren, dass immer alles von vorn losgeht, weil das Unbewusste geleugnet wird, denn es ist Psycho-Gedöns und kann weg. Es gibt gewissermaßen keine Stunde Null, und es kann sie nicht geben, von deren Beginn an man sozusagen alles richtig machen kann. Ich habe mir geschworen, als kleines, aber gruseliges Beispiel, dass ich, wenn ich Kinder hätte, sie nie schlagen würde; ich halte es aber für sehr wahrscheinlich, dass mir trotz aller guten Vorsätze die Hand ausrutschen würde, hätte ich Kinder. Usw.

Dieses entgegen gutem Willen, entgegen bester Vorsätze und trotz überdurchschnittlichen Engagements überwältigt Werden von destruktiven unbewussten Mechanismen lässt sich leider auch bei hochschulisch diplomierten Menschenbegleitungsbeauftragten beobachten.

Mit anderen Worten lässt sich Erziehung womöglich nicht wirklich optimieren unter anderem oder gar vor allem deshalb, weil sie immer von Menschen getätigt wird, die immer sich selbst einbringen, und eben auch ihr Unbewusstes, ob sie wollen oder nicht und ob sie es wahrhaben wollen oder nicht, siehe eben oben.

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(… ja, ich bin ein böser Macho – an den Pranger…)

Korrekt, ich bin neidisch und eifersüchtig, im Unbewussten, weil ich als Frau nicht Fußball spielen kann – das isses, Alter! Und – sollte es nicht „das Gleiche“ heißen? Aber, ach, ich bin wohl wieder als Prof. Unrat für die Unterschicht mit dem virtuellem Rotstift zugange! Ost-Koske begreift nicht, und er will wohl in seinem Altersstarrsinn auch gar nicht begreifen, dass es neue Freiheit und Demokratisierung bedeutet, wenn Techniken geistiger Tätigkeit, die den Menschen zu einem solchen machen und über Jahrtausende gepflegt wurden, zunehmend vernachlässigt zu werden scheinen. Milde formuliert – selbst auf Homepages von großen Unternehmen, auch oder gerade in den Medien werktätigen, findet man schon auf der Startseite Fehler, oft nicht einmal grammatikalische oder orthographische, sondern richtig schön schräge Tippfehler, ach.

Opa kommt nicht mehr mit, er wurde abgehängt und schluchzt im Anschluss an diese Niederschrift ins Kissen.

Kurzum – häff fann!

Fehlleistungen des Tages: „Roststift“ statt „Rotstift“ sowie „Auskunftsuniform“ statt „Ausgangsuniform“… – „Freud Eu-heuch des Lebens/es lebe die Libi-hi-do!“; es muss aber keiner mitschunkeln…