… vielleicht sind  d a s  die wirklich wichtigen „Ressourcen“…

„Alice sah uns mit diesem zugleich zärtlichen und leicht spöttischen Blick an, den Frauen aufsetzen, wenn sie einer Unterhaltung zwischen Männern folgen, diesem merkwürdigem Vorgang, der stets zwischen Homoerotik und Duell schwankt.“
 
Michel Houllebecq, „Unterwerfung“, DuMont Köln 2015, 4. Auflage, S. 51

Gibt es noch was Anderes als dieses „Mit der Technik auf dem Mond, in der Liebe im Neandertal!“ (Zitat sogenannt alternative Szene). Man setze hier für „Liebe“ etwa „Gruppendynamik“ oder „Regelungsversuch von Männchen-Rivalität“ oder „dem Stand der technischen Entwicklung entsprechende Fähigkeit und Bereitschaft zum Management seelischen Innenlebens“. Oder so was, trallala.

Ja ja, willa wieda die Welt retten, höhöhö! Aber ich bewundere Houllebecq vor allem dafür, dass er janz weit draußen immer noch Worte findet. Wie macht der das? – Natürlich bin ich neidisch und eifersüchtig und bekomme das wieder überhaupt nicht mit, wie üblich. Furchtbar, das Koske!

Die heiraten alle! Sogar Houllebecq hat geheiratet! Und Tarantino! Ha! Gibt es ja gar nicht! Und mit John Lennon hat es angefangen – Frauen ganz weit aus dem Osten. Woody Allen, Herr Schröder, der Ex-Kanzler (SPD), und jetzt auch Maître H. Ein Zeichen? Kommt der Budenzauber aus dem Osten, wo man sich, stark vereinfacht gesagt, seit Jahrtausenden weniger auf Technik und Technologie konzentriert hat, sondern auf die „Schulung der Psyche“, worauf schon Dr. Feuchtwanger immer wieder sinngemäß hingewiesen hat? Bla.

Alles nicht ganz ernst gemeint… ‚Will nich‘ arbeiten, weilla ’n Blog hat!‘, kommt per Mental-Funk. – Warum ich so was immer wieder petze? Weil ich mir immer wieder einbilde, aussteigen zu können aus dem Budenzauber … *wiehernd lach*…

Bla.

(… der Klient scheint nach wie vor rat-, ziel-, halt-, bindungs-, orientierungslos – aber da muss er durch… morgen hat der Klient einen Termin beim Doc… Smarties? – Mal sehen… ach, wenn man das irgendwo üben, lernen könnte – Ungewissheit, nervende Schwebezustände, Ambivalenz aushalten… Lernen fürs Leben… hähä…)

PS: Manchmal denke ich, die Geschichte hat noch gar nicht wirklich angefangen… Gibt er wieder an – er denkt, aharhar. Was bisher war, war der quälend zähe Kampf der Säugetiernatur mit der Vernunftbegabtenpsyche. Oder so. Mit den bekannten katastrophalen Folgen für -zig Millionen Menschen. Ich darf das, ich „spiele den Schizo“. Das kam letztens wieder, nicht als Pseudo-Hallu, sondern in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre. Und habe ich denn darob umgehendst ein wenig ins Handtuch geschluchzt fürwahr, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt! Vielleicht erlebe ich das noch, dass man wie in „Avatar“ in einen anderen Menschen schlüpfen kann. Dann hört das saudämliche Gesabbel hören die nicht völlig adäquaten Rückmeldungen schlagartig auf, wenn die Rückmelder z. B. Herrn Koske avatarisch full live erleben dürfen. Hähä. Das wird kommen! Aber es ist, natürlich, Neuland… *hüstel*…

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Auch heute ist es ihm nicht gelungen, zum Kern seines Seins vorzudringen*

Diese verschiedenen „Wirklichkeiten“! – Bitte immer die Anführungsstriche beachten, liebe zu Recht zahlreiche Nichtleser! In dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, steht ein Schritt an, um immer einmal wieder einen Textbaustein aus Dr. Anna Lyses günstigenfalls reaktivierendem Ruheraum schier verspielt zu verwenden. Konkrete Angaben verbietet mir mein magisches Denken; wenn ich was ausspreche, mache ich es kaputt usw. Zumindest will ich nicht über ungelegte Eier reden, puttputtputt. Auch unterlasse ich es durchaus, darauf hinzuweisen, dass, jetzt geht das wieder los, der Große Lübecker Wortsetzmeister eben dieses Phänomen im „Tonio Kröger“ mannhaft verbalisiert hat, *hüstel*…

Sorry! – In meinen von wem und wo auch immer gesendeten Träumen aber geht etwas ganz Anderes ab. Heute waren drei „Prüfungen“ dran, also drin. Erstens was mit kreativ und so. Eine Art Halle, in der Dutzende Gruppen künstlerisch tätig waren; malend, singend, Theater spielend, modellierend usw. Gruppen, Herr K., Gruppen! Igitt! – Irgend jemand gibt auch auf. Kam eben per Mental-Funk: ‚… gibt auch auf!‘ Ja ja, ich spiele den Simulanten! „Wer hat sich das ausgedacht?“, Dr. N. Hagen. – Ich habe wohl nicht wirklich bestanden, aber auch nicht in der verheerenden Weise nicht bestanden, wie ich es mittlerweile gewohnt bin nach 33 ½ Jahren.

Dann etwas mit Haus der ewigen Kindheit – kannste knicken, Alter! Schließlich bin ich im Wohnheim, da kommt irgend etwas mit Waschküche. Geht so, siehe eben oben, Kreatiefsinn.

Bla.

* Was darauf zurückzuführen sein könnte, dass ein solcher Kern nicht existiert; vergleiche Ammon et. al.

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„Ich bin extrem humorvoll!“*

Mein 300. Klangbild, ha! Allerdings sind etliche… nun ja… – dürftig! Allein – besser das tun als gar nix. In diesem Sinne: bla.

* Heute früh bis gegen drei Uhr „Terminator: Dark Fate“ rein gezogen, boah! Wieder mal heftigst köstlich, wie Herr K. aus Hessen gesagt hätte. Arni ist und bleibt cool! Sagen Wir, Unsere tiefunwohlgeborene Prollität, der graphomanische Dinosaurier (Graph O. Dino)! Ein, milde formuliert, streng erzogener Polizistensohn, der es geschafft hat, Herr Schlotterbube Koske! Manche packen es, siehe des Weiteren etwa Loriot. Andere brennen runter oder stürzen ab, siehe Wladimir Wyssozki oder Jim Morrison. Aus einem quasi „uniformiertem“ Milieu heraus Künstler werden wollen, scheint, *hüstel*, etwas schwierig.

 
Aber das ist Psycho-Club… Was jedoch haben wir nun aus dem Streifen gelernt? – Fange nie in einer Autofabrik an! Muaha. Sooorry!

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

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(… ein Beitrag des anerkannt Morbiden…)

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

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… ick annalüsier mir selba…

Ein Mitarbeiter entschuldigt sich lachend. Das wäre natürlich ein Versehen, ich würde gleich verlegt werden. Ich bin in einem Zimmer erwacht, im dem außer meinem noch vier oder fünf Betten stehen, in denen Säuglinge liegen. Aharhar. Es wird nicht klar, wo der Mitarbeiter arbeitet. Es könnte das Haus der ewigen Kindheit sein. Die Räumlichkeiten erinnern mich jedoch auch „irgendwie“ an die heilend hallenden Hallen des heiligen Joseph in Weißensee.

Dann habe ich vergessen, wo ich wohne. Das hatte ich auch erst etliche Dutzende Male in den Träumen der letzten Dutzend Jahre. Jemand will mich gar hinfahren, mit einem Transporter. Ich sage etwas wie, man könne sich erst einmal Eine anstecken. Zu meinem Entsetzen spüre ich das Verlangen, auch Eine rein zu ziehen, qualmender Weise. Einen weiteren Versuch, erreichte Abstinenz rückgängig zu machen, unternehme ich in einer weiteren Traumsequenz. „Sie machen immer alles rückgängig, Herr Koske, das ist was ganz Altes!“ Bla bla, blubb blubb. Ich speise mit Genuss Fleischstückchen, die an einen Faden geknüpft sind (?) Es könnten Kalbsmedaillons sein und mein Behagen ist leider ganz meinerseits.

In diesem Wohnortsuchtraum knallt sich zum Glück nur der geduldig auf das Abklingen meiner Alzi-Attacke wartende fahrbereite- und willige Bürger eine Kippe zwischen die Kiemen. Mir fallen alle möglichen und unmöglichen Adressen ein, unter anderem eine „Solnystraße“ (?) Wo die sein soll, weiß ich auch im relativem Wachzustand nicht. Nie gehört, den Namen. Seltsamer und wohl auch bezeichnender Weise habe ich während der verzweifelten Suche Bilder von Berliner Straßen im Kopf. Ja, ich soll nach Berlin zurück wollen, aber wie?

Kurzum – bla. Während des Tippens kam wieder mehrfach per Mental-Funk ‚Mach‘ Deine Hausaufgabe!‘ Gemeint ist die Einsendeaufgabe des Fernkurses „Creative Writing“. Es geht in dieser Lektion um „Komposition der Handlung“. Klar, da habe ich abgebrochen! Es wird verbindlich, es geht richtig zur Sache. Ich kann nicht mehr nur „so hinknallen“ und gar lobende Feedbacks kassieren. Pfui Teufel, habe ich mich durchschaut!

Ich tue, natürlich, das Gegenteil, also nichts. Ich bin im Widerstand! Ich bin gespannt, ob ich je heraus finden werde, wer da wie und warum zugange ist. Gute Arbeit, zum zweihundertfünfundachtzigstem Mal sei es vermerkt!

Ich habe aber heute einmal gegooglet nach Traumsymbolen. – Ick weeß ja nich, Keule…

(… ja ja – Frauenmagazin Pinterest… am 31. endet die Einschreibefrist für die Fern-Uni… ja ja… jeder hat drei Wurf… – ich ahne, was jetzt für Sprüche per Mental-Funk kommen…)

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… ‚Dichtitt doch nich‘, dichtitt doch nich’…

Was ich jedoch eigentlich sagen will, ist, dass ich wieder einmal etwas Text abgesondert habe. Auch der ist noch lange nicht fertig, der ist erst einmal hin gehauen. Aaaber! Mit 58 habe ich nun die wesentlichen, äußerlich wahrscheinlich banal erscheinenden Episoden meines Lebens aufgeschrieben, halbwegs nachvollziehbar verständlich, hoffe ich„Kannst doch cool schreiben, schreib doch mal ’n Roman!“… bla… bla bla…

‚Schreibt wieder Memoiren!‘‚Stasischwein!‘‚Wende verpennt!‘‚Lächerlich, der Typ!‘‚Weilla Tagebuch schreibt‘… – So geht es per Mental-Funk seit Stunden. Auch hier wieder die urgemütliche und urgesunde Mischung aus Dichtung und Wahrheit – das mit dem „nicht Dichten“ ist ja, leider, zutreffend. Aber besser als nichts! Besser dies tun als nix, zefix! Das reimt sich sogar, obwohl es eine Ungereimtheit beschreibt. Besonders auf den Zeiger geht mir das mit dem „Tagebuch führen“. Ich schreibe schon seit Jahren nicht mehr wirklich Tagebuch, Ihr Vollpfosten genialen In-Vivo-Therapeuten, wer und wo auch immer ihr seid…

Ich habe seit Wochen immer wieder den Gedanken, mir doch noch einmal Smarties verschreiben zu lassen, obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass die „Stimmen“ davon nicht weg gehen. Das ist nicht psychotisch, das ist gemacht. Bla. Auch habe ich einmal im Haus der ewigen Kindheit mit einem Hebephrenen gesprochen, der das Zwanzigfache meiner Dosis eingepfiffen hat. Ich glaube, es war Perazin; ich weiß es nicht mehr. Der junge Mann erklärte, die Stimmen wären durch die Dröhnung nicht weg, sondern „nur noch“ im Hintergrund brabbelnd. Das habe ich doch aber seit 33 ½ Jahren, was soll der Scheiß?! Zumal meist tatsächlich Leute reden, ich höre „nur“ einen auf mich bezogenen Text, obwohl mir rational klar ist, dass das gar nicht sein kann. Das macht mich ja so misstrauisch, unter anderem das. Das funktioniert wie der Chor in der antiken Tragödie, der im Hintergrund die Handlung zusammen fasst usw. Dauerhaft kommentierende virtuelle Diensteinheit (DAUKOVIDI). Gute Arbeit! Irgendwann wird sich das alles klären – paar Jährchen mache ich wohl noch, hä hä… … böse Hobbitse, böse Hobbitse

(… ich habe Schiss, logisch… außerdem habe ich mit einiger Mühe und über einige Monde hinweg ca. 15 Kilo abgeworfen… das kann ich dann wieder knacken – die Dreckspillen hochwertigen atypischen Neuroleptika schwemmen auf… aber ich bin endlich ein nützlicher Bürger – ich trage zur Steigerung des Umsatzes der pharmazeutischen Industrie bei… ist doch was, Alter, aharhar… – erst mal kieken, ob Einer kiekt…)

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„Gestalten deiner Träume fressen von deinem Teller…“ (S. J. Lec)

Das ist von hier. Jeden Tag bete ich innig zur Göttin, und was kommt zurück? – Wetter! Ich aber würde sagen, warum soll ich mich ändern, wenn die meisten Menschen nicht so sind, wie sie zu sein haben, *hüstel*… – Ja, ich bin ein Zynist.

So. Aber es gibt zwei neue nicht zynische Beiträge, diesen und diesen. Außerdem habe ich an etlichen Texten weiter gebastelt.

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… tiefe Erkenntnis Nr. 5267…

Es könnte sein, dass viele Menschen es als üblich, angemessen, selbstverständlich, normal usw. ansehen, andere Menschen, die in ihrer Nähe agieren, in Ihre Wahrnehmungen, Reflexionen, Interpretationen usw. einzubeziehen. – Ich empfinde das als Bedrohung oder gar Angriff und jedenfalls mentalen Übergriff…

Zu dieser Einsicht gelange ich nun mit knapp 60 und nach drei entweder dialektischer oder paradoxer Weise sowohl freudlosen als auch freudvollen Versuchen mit Anna Lyse auf der Couch… So kommt man zu nix im Leben!

(… aber das liegt natürlich daran, dass ich in der Tiefe unerreicht bin, wenn nicht überhaupt unerreichbar, weil ein Psychopath… alles klar…)

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Fragen eines in der Tiefe unerreichten vierfach Verhartzten, nicht nach Brecht

Wenn eine Postzustellerin in eine Postfiliale geht, um dort Post zuzustellen, ist das dann bereits selbstreferentiell?

Wenn man an einem gesetzlichem Feiertag einen, jetzt nur nichts falsch machen, farbigen Mitbürger mit Migrationshintergrund allein auf einer Baustelle knuffen und mucheln sieht, ist es dann rassistisch zu vermuten, es handele sich um Schwarzarbeit?

(… dies sind die Fragen, die ganz am Rand aufkommen in Marginal-Personen und die sogenannte weiteste Kreise sehr zu Recht überhaupt nicht interessieren…)

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… is‘ keene Abeit nie nich’…

Allein heute habe ich ca. 9 Stunden fast am Stück an diesem Stück gestückelt. Angefangen habe ich mit dem gar artigem Stückwerk am 02.12. des letztverflossenen Jahres und dann immer einmal wieder im MUSIC MAKER verstohlen daran herum laboriert. Alles geheim! Aber siehe Überschr… – siehe Headline, yeah!

Was jedoch ist Arbeit? – Das täglich neue sich hinein Mühen ins Hier und Jetzt…

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