(… und liegen erst die Schuh‘ im Riff/dann ist schon lange Ruh‘ im Schiff…)

PS: Übrigens bemüht sich auch Herr K., seine SED-Vergangenheit aufzuarbeiten und plant daher, dieser Partei beizutreten.

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

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(… eigentlich hat K. seine Stimmen bei der Wahl abgegeben…)

Aharhar, urlustig fürwahr! Wer aber solche Witzchen bzw. „Witzchen“ macht, oder gemachte Witzchen nachmacht oder in Umlauf bringt… äh… – oder so ähnlich, der muss, O-Ton vox populi, „den Simulanten spielen“.

Nee. Man hat sich nach 35 Jahren an dergleichen gewöhnt, wie an eine Brille, oder wie jemand, der eine Prothese trägt, sich an diese gewöhnt hat; sie ist nicht normal, sie ist unnatürlich, aber sie ist nun einmal da und kaum noch weg zu denken, weil sie gar gebraucht wird usw. „Man“ scheint hier durchaus angebracht, denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit – eben kam wieder: ‚Kuckuck?!‘ – trifft das Erörterte nicht nur auf die Person des unwohltiefgeborenen K. zu, zefix.

Aber was K. umgehauen hat, ist die Mitgliedschaft von Freud und Churchill in diesem illuster illuminiertem Kreise.* Freud ist klar; die haben doch alle selber ’n Ding an der Glocke, das ist nichts Neues. Allein – Churchill! Das ist der Mann, der schon 1943 gesagt hat, die Reiche der Zukunft wären Reiche des Geistes.

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(… frevelhaft freudlose Freudsche Fehlleistung – „das erste Buch Möse“…)

Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

Und ewig reihert das Murmeltier… Wieder einmal ist K. Zusteller, allerdings in einem Ort, den K. nicht erkennt, der ihm jedoch auf traumtypische Weise bekannt vorkommt.

‚Er dichtet doch nich‘!‘, kam eben per Mental-Funk, durch das Ohropax hindurch, das K. wie fast immer in den, Überraschung, Ohren hat, und wie immer als ein kaum noch zu verstehendes Raunen eines wie in antiken Spielen verschiedener Art und Unart im Hintergrund die Handlung zusammenfassenden Chores.

Morituri te salutant* und so weiter. Man hat ja sein Latein gleichfalls nicht völlig vergessen**, hätte Bendix Grünlich fast wörtlich gesagt, *hüstel*.

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(… im Samstagsdämmer scheint K., dass ihm was dämmert… oder so…)

Quelle. Sein Wort in Gottes Ohr das Ohr der Macht. Oder so ähnlich.

Präscriptum: Prekäre Eigenschaften wie sein Geltungsdrang und sein Narzissmus zwingen Herrn K., weiterhin Wortgruppen hoffentlich nicht ganz ohne Anmut öffentlich zu gruppieren; wir bitten um angemessenes Unverständnis sowie gegebenenfalls die Hinzuziehung kraftvoller Fachkräfte.

***

Immer wieder prickelnd, die Rückmeldung, Herr K. würde im Vollzug seiner histrionischen Strukturanteile Filme und Bücher nachmachen; auch „Die Truman-Show“ ist jedoch viele Monde nach dem Beginn der nicht mehr nur operativen, sondern schier strategischen Bearbeitung des K. durch die Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ) geschrieben und inszeniert worden. „Kann alles befohlen werden!“, wie ein Mitschüler des K. an der Militärschule zur Erheiterung von Angehörigen aller Dienstgradgruppen* zu sagen pflegte; ja ja, war nich‘ alles schlecht, bla.

Gestern hat K. zum wiederholtem Male „Die Truman-Show“ gesehen und fand seinen Eindruck bestätigt, dass die Macher des Filmes, man sagt: „die Macher“, genial sind.

Allein, Truman Burbank hat den Ausgang aus der inszenierten Realität gefunden… Wird jedoch Herr K. – lassen wir das, heule heule.

***

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(… offenbar d i e Kreuzung im Leben des K…)

Eigene Aufnahme (merkt man auch). Einer der langen Wege
im Leben des Herrn K. „Ach.“* Am Ende stehen hinten rechts
die Mülltonnen; im Traum, siehe bzw. lies Text hier drunter.

Der sinistre K. war dort im Traum schon des Öfteren; an der Kreuzung Friedrich-Engels-Straße/Poststraße. Einmal ist dort, im Traum, sogar eine Straßenbahn gefahren, was in der sogenannten Realität schon deshalb nicht der Fall gewesen sein konnte, weil in Hütte natürlich nie ’ne Tram gefahren ist; es hatte zu Hoch-Zeiten mehr als 53000 Einwohner und jetzt sind es nicht einmal halb so viel.

Natürlich hat K. diesbezüglich Visionen und er beeilt sich ebenso selbstverständlich hinzuzufügen, werter Herr Schmidt seligen Angedenkens, dass er beim Arzt war, was aber nicht geholfen hat; Psychopath, wie gesagt, nicht therapierbar.

E-Stadt wird eine Großstadt. Ein Werk für Energie aus technisch effizient nachgebildeter Photosynthese erzeugende Anlagen wird errichtet. Es wird ein Internationales Forschungszentrum gegründet und außerdem eine Kunsthochschule. Der Zentrale Platz, siehe Bild unten, der ebenso tragikomischer wie typischer Weise nicht mit dem geplanten zentralem Gebäude bebaut wurde, wird nun doch mit einem derartigem erfreulichem Solitär vollendet.

Usw. – Alle haben K. jetzt ganz doll lieb, *hüstel*…

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(… er reißt sich an Riem…)

Als K. ganz vorhin das Haus betreten hat, in dem sich sein klischeehaft klassisches Dichte-, Denke- und Darbe-Dachstübchen (KLIKLADIDEDADA) befindet, wofür zugegebenermaßen das Haus nichts kann, hat er im Briefkasten ein gar artiges Sendschreiben gefunden, mit dem er hochoffiziell gesundheitsreferätlich ermuntert wurde, sich, yeah, boostern zu lassen; allein, er kam gerade von der dritten Impfung, die damit fast auf den Tag genau sechs Monde nach der zweiten Zufuhr von Bremsflüssigkeit für coviderliche Viren am 22. 05. a. c. stattgefunden wurde.

Endlich mal nicht zu spääät, boah! Auch war Herr K. ebenso lange der fälschlichen Meinung, man hätte ihm einst im Mai astralen Seneca oder so ähnlich in sein bekanntlich blaues Blut gespritzt; es war jedoch Bai On Tek, wahrscheinlich etwas Chinesisches, und die diesen Irrtum konstatierende medizinische Fachkräftin war heute ehrlich erheitert.

Herr K. musste wieder an Helga Königsdorf denken, die sinngemäß sehr zutreffend anmerkte, es wäre eine große Kunst, die man nicht geringschätzen sollte, Andere zum Lachen zu bringen. Übrigens wurde K. heute Moderna verabfolgt, obwohl er bekanntlich postmodern ist, aber irgendwas is‘ immer.

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(… nach wie vor faltet er sich in sich selbst ein… oder so…)

Quelle. In nunmehr bewährter Un-Manier hat das Bild kaum etwas mit dem
folgendem Text zu tun, sondern dient der kulturellen Umrahmung. Allein –
wenn doch noch ’ne Quarantäne kommt: „Kleines Haus am Hang“, *hüstel*.

Trotzdem K. nun erleben musste, dass selbst die, die hier mal rein sehen, nur reinsehen und nicht lesen, heule heule, zwingen ihn sein Geltungsdrang und sein therapeutisch schwer erreichbarer, allerdings groteskerweise durchaus sozusagen zeitgemäßer Narzissmus, einige Notizen zu notieren, was hiermit nun von ihm versucht wird.

Es war ja auch lustig! Dergleichen hatte noch nicht statt, jedenfalls nicht in dieser Ausprägung. K. hat in fürchterlich durchgekaut klischeehafter Weise sich bekloppt gebärdet, indem er in der Nacht zu gestern etwa gegen vier Uhr nicht nur kurz aufgelacht hat, was bereits nach einigen Träumen bzw. eben „Träumen“ geschehen ist, sondern einen richtigen kleinen Lachflash entwickelt.

Was war vorgegangen, davor? – Zunächst ist K. im Traum mit einem Fahrrad vom Rathaus Eisenhüttenstadt in die Saarlouiser Straße gefahren, wobei diese eher so wirkte wie zu den Zeiten, als sie noch „Straße des Komsomol“ hieß, druschba! Dann musste K. feststellen, und er hat es festgestellt, was für im Rahmen altersbedingter Einschränkungen adäquate Wahrnehmung spricht, dass er nicht sein Fahrrad benutzt hatte, sondern ein ziemlich klappriges Gestell.

Bereits das war leicht erheiternd; es ist für diese Prüfungsträume sehr untypisch, dass ihre Atmosphäre heiter ist und nicht dumpf bedrückend, kafkaesk bis horrormäßig.

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(… wie zur Illustration – wie „bestellt“…)

Gelegentlich begibt sich Herr K. nach draußen; nur gelegentlich, denn er hat Angst vor dem Leben, wie mittelkürzlich wieder von der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit (DAUKOVIDI) der Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ) heraus gearbeitet wurde, um wieder einmal prägungsgemäß DaDaeR-Sprech zu verwenden, und dann auch per Mental-Funk rückgemeldet, *hüstel*…

Eine gute Tat! K. hat einen sehr großen Beutel voller weißem Glas, Alu-Dosen und Plastikflaschen zu den Containern zwei Minuten Fußweg von seinem klischeehaft klassischem Dichte-, Denk- und Darbe-Dachstübchen (KLIKLADIDEDADA) entfernt geschleppt und dort sortiert eingeworfen, wobei er nicht verleugnen konnte, ein gewisses kindliches, wenn nicht gar kindisches Behagen bei diesen vorbildlichen Abwurfübungen gespürt zu haben, *Klirr*, *Krach*, *Schepper*. Im nächsten Leben geht es anders lang! K. studiert dann in Brüssel Comicwirtschaft, ha! War ’n Joke, Digga! Übrigens ’ne katholische Hochschule; K. kann nicht umhin, und will das auch gar nicht, diesen Umstand bemerkenswert zu finden, zumal er kein Katholisch hatte, wegen Margot und den Erichs.

Einige Meter vor ihm aber schimpfte eine ältere Frau wie ein Rohrspatz, weil etliche Pullover und dergleichen neben und vor dem für derartige Kleiderspenden aufgestelltem Container lagen, der keineswegs überfüllt war.

An wen aber hat sich diese Frau gerichtet? Wer war der Adressat ihrer Schimpftiraden? – Sie hat Herrn K. nicht wahrgenommen, was ihm sehr recht war, was jedermann überraschen muss, und sonst war da niemand.

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KI-Dialog 11 (… von der Rolle…)


Quelle. Auch dieser Katzencontent als kulturelle Umrahmung
hat nicht direkt mit den nachfolgenden Ausführungen zu tun,
zeigt jedoch mögliche Gründe für berüchtigte Hamsterkäufe.*

K: HERKOS IMAUFLU (Herr Koske, immer auf der Flucht)
II: IMI META (Imaginäre Instanz auf einer Metaebene)

I: Muss ich fragen, ob Sie was gefragt werden wollen?

K: Nö. Das ist sogar eine der Stellen, an denen ich meine vertrackt-versteckte Hinterfötzigkeit wahrnehme. Immerhin, hähä! Meine Bezugsperson ist verschwunden bzw. ausgewechselt worden, wieder einmal holterdiepolter, zum fünftem Mal in wenigen Jahren, es wiederholt sich was ganz Altes, *würg*, *rülps*, und das Kind, wie Doc R. in Hirschgarten gesagt hätte, ist nun ganz doll bockig und labert wieder mit imaginären Freunden… Hähä. – Ich bin so leicht zu durchschauen, sogar von mir selbst!

I: Es ehrt mich weniger und macht mich eher misstrauisch, dass Sie mich als Freund zu sehen scheinen.

K: Ja, klar, das ist das nächste Ding – hatte ich überhaupt jemals wirkliche Freunde, kann ich so was, wie geht das usw. Kurzum, das Typische für einen, O-Ton vox populi, bindungslosen Psychopathen, bla.

I: Ein böses Résumé mit 60…

K: „In der Tat!“, wie Teal’c sagen würde! Das ist noch so ein Ding! Ich habe emotional noch lange nicht realisiert, dass ich 60 bin. Etwas in mir wartet immer noch darauf, dass die wirkliche Kindheit und Jugend anfängt. Aharhar, lustich! Aharhar! – So was gehört doch echt in die Einrichtung!

I: Ich bin erleichtert! Schon nach wenigen Augenblicken beginnen Sie, sich runter zu machen. Alles im grünem Bereich!

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Veröffentlicht unter Budenzauber, Diabolische Dialoge, Nabelbohrungen | 7 Kommentare

(… merkt nich‘, dissa eifersüchtich is‘ – furchtbar, das Mensch…)

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