(… siehta sich wieder als Rockstar…)

K. hält es für angemessen, wenn nicht gar notwendig, neuerlich darauf hinzuweisen, dass er elektronische Klänge zu strukturieren versucht, weshalb es angezeigt sein könnte, von „Elektro-Star“ zu sprechen bzw. zu schreiben bzw. zu mentalfunken. – Ist das angekommen bei der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit (DAUKOVIDI) der Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ)? – Thx, folks!

K. ist noch desorientierter als normalerweise. Er ist schon seit einigen Umdrehungen des dritten Planeten des Systems, sie nennen es „Tage“, einmal durch mit T.W.D.

D. h., die zehnte Staffel gibt es noch nicht bei amazon prime, sondern nur bei immer noch semilegalen Anbietern. Mit Letzteren hatte K. nie Probleme; jetzt ruckeln die Bilder alle paar Minuten oder bleiben sogar stehen. Natürlich ist das ein Zeichen der Weltgeistin und K. erwägt denn auch, ein wenig zu schluchzen.

(… der Hund heißt „Hund“ [Season 9 Episode 7, wenn K. recht belichtet ist]… gnihi… K. dachte allen Ernstes, bzw. dieses große fremde Etwas dachte in ihm, er allein wäre auf diesen Joke gekommen… K. braucht womöglich mehr Ansprache, aber jedenfalls nicht im Freudeskreis Anna Lyse, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt… hat sich austherapiert, zefix…)

Hier jedoch noch etwas kulturelle Umrahmung, quasi Künstler beim Durchdrehen in der Drehpause darstellend. Ja, K. ist so was von eifersüchtig; schon im Vorab vielen Dank für die diesbezüglichen Rückmeldungen der Mentalfunker der HAUBUZ.

Allein, es hat doch immer wieder etwas Sedierend-Integrierendes, denkt K., bzw. denkt es ihn ihm, feststellen zu dürfen, dass Künstler auch nur Menschen sind und ganz ähnliche Probleme haben wie Du und ich. K. wird sich umgehendst um sozialen Aufstieg bemühen, indem er seine Anstrengungen verstärkt, in die Unterschicht aufgenommen zu werden. Ha, wäre ja noch gelachter, nich‘?!

PPS: Bla.
PPS: „Christian“ ist offensichtlich, ja, schier augenfällig, auch eine Benamsung (Erwin Strittmatter) für weibliche rezente Hominiden des dritten Planeten des Systems. Internet bildet, ha!

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

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(… spielta wieda Wundakind…)

Korrekt, das kommt jetzt immer öfter per Mental-Funk, dass K. das Wunderkind spielen würde. K. ist sehr zufrieden, denn auch das ist sozusagen Wunscherfüllung, denn er hat derartige Fietbecks schon viel früher erwartet, als sie gegeben wurden. Oder so ähnlich. Bla.

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

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„Knalleffekt“ und „Platzpatronen“ wörtlich genommen…

Neu!!! Jetzt auch Rick mit AK 47! Alter!

K. war kurz davor, enttäuscht zu sein. ‚Leider wird nun auch in dieser Ausnahme-Serie‘, so dachte es in etwa in ihm, ‚das durchgekaute Klischee des vertrottelt laborierenden Halbwissenschaftlers bedient!‘ Herr K. macht ja nichts, außer natürlich das, was er gegessen hat; ihm geschieht alles. Etwas denkt in ihm! Das am Rande!

Zweitens aber hub etwas in K. an, Enttäuschung zu entwickeln, weil K., und mit Sicherheit nicht nur er, Eugene diesen Verrat nicht zugetraut hätte. Aber – siehe! Grandioses Täuschungsmanöver! Der oft und gern suchend und immerhin manchmal findend durch geistige Räume Tappende tarnt sich in inadäquatem Milieu, was Herr K. jetzt gar nicht lustig gemeint hat. Die Serie glänzt, unter anderem, durch grandios überraschende Wendungen der Handlung, aber diese toppt nach K.’s unmaßgeblicher Meinung alle bis hierher zu besichtigenden.

Eugene: Ich ergänzte die Munition um ein Sabotage-Moment, von dem keiner etwas wusste, inspiriert durch Gabriels zweckmäßiger* Unfähigkeit. Und durch ein paar Dinge, die Du mir vermittelt hast, bevor ich Dich vollkotzte. Ergo gab ich eine hübsche Note ‚Pfui!‘ zu einem vollem ‚Kawoom!‘
Rosita: (Nickt freundlich-beifällig-anerkennend, geht einige kurze Schritte beiseite, holt weit aus und verpasst Eugene eine rechte Gerade.) Der war für die Kotze!
Eugene: (Hält sich den Unterkiefer.) Angemessen!

Season 8, Episode 16, ab 32:00. – Die Sprechweise von Eugene scheint übrigens typisch für Schizotype, *hüstel*, siehe Item 4 bzw. Item 8.**

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(… K. übt subtile Selbstkritik…)

Erlaubt ist, was Spaß macht und niemanden schädigt… Also, was soll es? K. kann nicht so mit Menschen, na und?* Es gibt Schlimmeres! Überhaupt ist K. überzeugt, dass Leute, die ihm vorwerfen, er würde Frauen anhimmeln, seinen Narzissmus unterschätzen. Chch. Das hat jetzt nicht ganz gepasst, aber noch bemerkt K. dergleichen. Zudem war er schon immer auf gleichfalls subtile Weise mental immer einmal wieder etwas desorganisiert. Das ist keine pathologische oder altersbedingte Eigenheit, sondern eine bereits sehr früh strukturell fixierte solche, bla. Wir bitten um anhaltendes Unverständnis!

K. legt übrigens Wert darauf, vor der Sendung entsprechender Rückmeldungen per Mental-Funk darauf hinzuweisen, dass er nicht auf Brecht macht. Er, immer Herr K., kennt fast nichts von Brecht, und er ist sich nicht sicher, dass mit dessen Herr K. der Herr Keuner gemeint ist. Er, immer noch der Herr K. in dieser hier frei schwebenden virtuellen Weltblase, kennt nur diesen einen ihn zutiefst erheiternden zugleich und beunruhigenden brechtigen Kurz-Dialog. „Sie haben sich überhaupt nicht verändert!“ – „Oh?!“, sagte K. und erbleichte.

Tipp des Tages: Auch heute ist wieder bayernweit mit Wetter zu rechnen. Bei Verlassen der Unterkunft haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, am Wetter teilzuhaben.

* Ohne auch nicht… Dilemma, ach.

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(… es wird eng auf der Asymptote, die K.’s Lebensweg beschreibt…)

Har har. – Heute aber wurde K. insofern Erfreuliches geträumt, als es dergestalt zu einer Art Kommunikation kam, dass Figuren seiner Träume mit K. im Traum mehrere sinnvolle Sätze wechselten und die Szenen nicht gleich abgebrochen werden mussten, weil Kontaktversuche auf groteske Weise scheiterten oder gar keine Versuche unternommen wurden.

Einmal fuhr K. eine Art Feldweg entlang und es könnte sich neuerlich um einen Weg östlich des Eisenhüttenstädter Ortsteils Diehlo gehandelt haben. Vor einigen Monden wurde K. schon einmal von diesem Areal geträumt. Auch gibt er trotz zweier gescheiterter quasi Notlandeversuche nicht auf, daran zu glauben, dass er seinen, igitt, letzten Lebensabschnitt in, yeah, Iron Hut City wohnend, lebend, arbeitend und zuweilen versonnen am Präputium zupfend verbringen wird. Immerhin ist K. in diesem kommunalem Kontext der Gedanke gekommen, dass E-Stadt 1993 mit Diehlo einen neuen Ortsteil bekommen hat. Und so, nich‘. Ach… Lawitz wäre auch ’ne Option, obwohl kein Ortsteil von Hütte.

K. hat jemandem zugerufen, dass hinter ihm ein PKW kommen würde. Die Szene war für K.’s ewiges Traumprüfungskarussell ungewöhnlich freundlich und entspannt. K. fuhr sehr wahrscheinlich Fahrrad. Darauf deutete eine weitere Szene hin, in der K., siehe eben oben, mehrere sinnvolle Sätze mit einer ihm zugewandten Traumfigur wechselte. Es ging um ein Fahrrad und K. bemerkte etwas in der Art, das hätte ja die Farbe der daneben stehenden Blechkiste. Diese Kiste war orange.

So weit, so gut, und was soll daran bitteschön ungewöhnlich sein?

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T. W. D. braucht kein Merchandising. Machen die Darsteller selbst. Gnihi.

Emily Kinney spielt Beth Greene. – Eigentlich wollte ich etwas schreiben wie „Die entzückende Mademoiselle Emily“, aber das ist ja wieder frauenfeindlich, also lasse ich es. – Ich habe immer mehr Bedenken, über Figuren aus T. W. D. zu schreiben, denn die sind danach immer tot. – Das war jetzt nicht ganz im Ernst gemeint, zefix! Ich beeile mich, auch oder gerade hier hinzuzufügen, dass ich die Wendung „im Ernst“ nicht in dem Sinne geäußert habe, dass ich während dieser Äußerung einen Mann penetrieren würde, der „Ernst“ heißt. Thx, folks!

Dass Serien-Figuren in derselben Episode shakespearisch dahin gerafft werden, über die ich gerade Tasten dreschend gepostet habe, ist mit einem Wort zu erklären: Akku. Ich sehe mir dergleichen audiovisuelle Kommunikate auf dem Tablet an und der Akku reicht nun mal nur ein paar Stunden. Manchmal muss ich mitten in einer Episode abbrechen und zur Steckerleiste tappen, weil die Drohung kommt, dass sich das Teil in 30 Sekunden selbst abschaltet. Auch das Leben in der Unterschicht hält kleine Abenteuer bereit fürwahr, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt!

Ja ja, ‚Gibta an, dissa ’n Tablet hat!‘ Das kam nicht jetzt per Mental-Funk, aber es kam schon des Öfteren. Es ist mir vielmehr darum zu tun nachzuweisen, dass ich nicht auf der Matte abmatte und meinen Rausch auspenne. Auch das kommt dauernd, etwas wie ‚Behauptet, er is‘ Quartalssäufer – der ist jeden Abend full!‘ usw. Eine der Eigenheiten des Budenzaubers, die mich beinahe zur Rastung treiben; diese Mischung aus realistischen Rückmeldungen, etwa ‚Dichtitt doch nich‘, führt wieda Tagebuch!‘, und, mit Verlaub, heftig gequirlter Scheiße.

Coole Mütze übrigens; aber das ist wieder sexistisch, ist ja schon (un)gut… K. kommt einfach nicht von den Burgfrollein weg, obwohl immer wieder amtlich befugte Rückmelder rückmelden, er bräuchte „Richtig was zum Anlangen, nich‘ immer diese Nymphchen und Elfchen!“ Hättättä. Befruchtet Euch gefälligst selbst! Außerdem ist das ’n Fernschwarm und der wechselt bei K. alle paar Tage, so dass mitnichten Gründe zur Beunruhigung vorliegen. Ich bin kein irrer Stalker und werde nicht mit ’ner Mandoline in meinen müden Prollpranken unter dem Balkon der Angebeteten progressiv-postmoderne Minnesänge schmettern!

Bla.

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(… d a s  sind Dialoge, Herr K….)

(Season 6/Episode 14, ab 35:40)

Eugene: (Erwacht auf seinem provisorischem Krankenlager aus der Ohnmacht und hustet röchelnd.)
Rosita: Bist Du da?
Eugene: Anwesend.
Abraham: Gut.
Eugene: Ich wollte nicht, dass sie Dich töten. Hab‘ nur auf ’ne Gelegenheit gewartet.
Abraham: War die richtige.
Eugene: Entschuldigst Du Dich, weil… Du mich in Frage gestellt hast?
Abraham: Entschuldigung, dass ich Dich in Frage gestellt habe. Du weißt, wie man in einen Schwanz beißt, und ich sage das mit dem größtem Respekt. Willkommen in Phase 2!
Eugene: Heiße mich bitte nicht willkommen! Ich bin schon länger hier.

An dieser Stelle musste ich mich altersadäquat ächzend von meinem Lotterlager hoch hieven, weil ich mich sonst vor Lachen verschluckt hätte und womöglich unbeabsichtigt das Tablet durch meine karge sowohl als auch komfortable Klause geworfen.

Eugene hat beim vorangegangenem Kampf die Saviors, nachdem er von ihnen gefangen genommen wurde, auf Abraham aufmerksam gemacht, der sich hinter einem Stapel Benzin-Tonnen versteckt hat. Dann aber führt er bei diesem Scharmützel die Wende herbei, indem er dem Wortführer der Saviorsgruppe vor Ort durch den Stoff der Hose aktiv-dynamisch in den Schwanz beißt. „Phase 2“ schließlich bezieht sich auf die Wahrnehmung Abrahams, dass alle Überlebenden der globalen Zombiefikation bestimmte Stufen charakterlicher Entwicklung durchlaufen würden.

(… überall und immer wieder AK 47… irre…)

Ja, Herr K. könnte oder sollte gar solche Gelegenheiten nutzen, seine Sprachkenntnisse schier spielerisch wenigstens aufzubessern, denn his English is bullshit. Nein, Herr K. unterliegt keineswegs freudloser Freudscher Kastrationsangst. Nein, Herr K. wünscht nicht, im Unbewusstem, einen Schwanz zu lutschen, thx! Aber dazu komme ich noch. Wirklich gute Arbeit, Genossen Tschekisten, die noch Jahrzehnte nach dem Einstellen der operativen Bearbeitung wirkt! Nein, an der Stelle bin ich, har har, mit Sicherheit nicht paranoid. Schöne Grüße nach Friedrichshagen, was immer schöne Grüße sein mögen!

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Kammerspiel von Bergmanschem Format, Alter!*

Ich hatte den Verdacht, dass am Ende nur noch Rick übrig ist, aber es hat den Anschein, dass auch oder gerade der weg sein wird; ich will mich hier jedoch nicht selber zu spoilern. Das Bild mit dieser Quelle aber ist aus Season 6, Episode 4. Ich musste dauernd an einen Sinnspruch denken, der wohl von Dürrenmatt ist; man müsse da Kunst machen, wo es niemand vermuten würde. Ein forensischer Psychiater, der aus krassen Gründen Einsiedler, Ziegenkäsemacherlehrling und Aikido-Meister geworden ist, äußert in einer Art Position natürlicher, weil aus Lebenserfahrung resultierender Autorität schier weise Sätze, unter anderem über PTBS, bei denen ich meinen Ohren nicht trauen zu können glaubte. Finde ich die Tür? Hä hä. ‚Es gibt kein Entkommen, wir begleiten Dich ein Leben lang!‘ Heule, heule.

Ja, Herr K. absentiert sich mental-eskapistisch, indem er als durchschnittlicher Serienjunkie den äußerst untermittelmäßigen Filmrezensenten gibt. Dazu ein schöner Löffel Zynis-Mus: „Als Fernseh-Rezensent kämpfte er gegen das organisierte Erbrechen.“

Chchch. – Allein, es tut sich was in der sogenannten Realität! Sensibelchen K. hat wieder „Harte Worte, harte Worte!“ („Herr Lehmann“) weg stecken müssen. „Hilfstherapeut“ zum Beispiel. Dies von Leutinnen, die gar nicht bemerkten und sehr wahrscheinlich auch gar nicht bemerken wollten, dass sie genau den psychischen Abläufen, über deren systematische freudige, junge, reiche, fromme usw. Beschreibung sie abwertende Rückmeldungen tätigten, während dieser Rückmeldungen erlagen. Ist das dialektisch oder paradox? Diadox-paralektisch? Drauf defäkiert!

Mit anderen Worten fungierte K. wieder einmal nicht ohne eigenes Verschulden als mobiler Container für Übertragungen. Es gelingt K. jedoch immer besser, dies schmerzhaft tiefe Martyrium nicht nur zu ertragen, sondern ganz tief drin ein bisschen zu genießen, tandaradei!

K. ist gespannt, ob er neugierig ist! Er sieht sich noch nicht in diesem kleinem Haus dort fast am Theresienwiesenhang…

Bla.

PS: Die Ziege heißt übrigens Tabitha und ist nachher auch tot; wie bei Shakespeare, wie gesagt…

* Mit dieser Formulierung bemüht sich K. neuerlich, nicht einmal für sich selbst überzeugend, um Massennähe; wir bitten um Unverständnis!

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(… K. wünscht, im  U n b e w u s s t e n, Guru zu werden…)

Das war einer der im Vollzug mündlicher Legendenbildungen weitergegebenen Bonmots Günter Ammons, über die ich einen halben Tag lang gekichert habe, „Lieber Guru als Beamter!“ Hat was – hat es nicht?!*

Ich muss Ammons Sprüche, Thesen, Definitionsversuche usw. schon deshalb voll cool finden, Alter, weil sie mir des Öfteren als Antworten auf Fragen erschienen, die zu stellen ich längst aufgegeben oder gar nicht erst versucht hatte, was mir selbst gar nicht bewusst geworden war. Diese sozusagen Aha-Effekte habe ich jedoch vor allem außerhalb des Freudeskreises Anna Lyse erlebt, was mindestens erstaunlich zu finden ich nicht müde werde.

Eine dieser Aussagen Ammons aber war die, dass Alkohol vergiftete Muttermilch wäre. Das dürfte jedoch auf alle Drogen zutreffen. Es mag sein, dass überragende Geister wie Leary etwas wie Bewusstseinserweiterung erlebt haben beim Konsum mental illuminierender Substanzen. In den allermeisten Fällen aber scheint dieser Konsum zur Regression bis in die symbiotische frühe Mutter-Kind-Beziehung zu führen; Legalisierung hin, Legalisierung her, die ich übrigens befürworte.

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(… früher wurden Dichter „Seher“ genannt…)

„… diese Individuen, die, zu schwach, sich selbst Gesetze zu geben und sie zu halten, ihm ihr Vermögen ausliefern, um sich von seiner Strenge stützen lassen zu dürfen.“ (Thomas Mann, „Tristan“)

Die Novelle hat der Große Lübecker Wortsetzmeister 1901 geschrieben; lange, bevor Arbeit in Gruppen insbesondere in psycho- und sozialtherapeutischen Kontexten auch nur theoretisch konzipiert wurde.

Was mich betrifft, denn ich will wieder einmal über mich reden, weil ich das sehr selten versuche, werde ich nun kurzfristig wieder eine Werktätigkeit aufnehmen; es geht nicht mehr so weiter, was selbstverständlich auch von der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit (DAUKOVIDI) fortwährend sinngemäß rückgemeldet wird. ‚Er dichtitt doch nich, er dichtitt doch nich!‘, kam eben per Mental-Funk. Komische „Hallus“, und auch noch inhaltlich zutreffend. Man sollte, darf und muss das Zitat natürlich nicht konkret(istisch) nehmen, denn mit „er“ ist der Chefarzt eines Sanatoriums gemeint, und was „Vermögen“ angeht… – nun ja, *hüstel*…

(… das wird doch sowieso nichts… ich muss in einer sogenannt realen Situation „über meinen Schatten springen“, die einer bestandenen Traum-Prüfung entspricht, in der ich an eine Tätigkeit gebunden werden sollte… gute Arbeit, von wem auch immer, wie ich bewusst wiederhole… aber wem soll ich das jetzt noch erzählen… bla…)

Kurzum packe ich es einfach nicht, meine Tage selbst zu strukturieren, also was soll es, blubb…

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