(… Intanett is‘ keene Lügenpresse nich’…)

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(… Titel hier eingeben…) (… ein Service für den aktiven Rezipienten…)

Gestern hatte ich wieder den Hauch einer Ahnung des Gedankens, dass ich doch ein bisschen paranoid sein könnte. – Übrigens eine meiner liebsten freudlosen Freudschen Fehlleistungen quasi aus dem Bergwerk meines Unbewussten – „Paaranoia“. Aber das am Rande zum Fasching (Planvorsprung! Ossi!) – Vorhin nun ward ich gewahr, das heute in M die Sicherheitskonferenz beginnt. Man ist im Alter immer weniger orientiert! Lassen wir das…

Ich bin nicht gruppenfähig. Das hatte ich gestern wieder eindrucksvoll Gelegenheit wahrzunehmen. Einigen Blicken nach zu urteilen „war“ ich wieder irgendwer, vermutlich Stasi oder was dergleichen originelle Übertragungen mehr sind. Dabei entsorge ich die Reste der von mir gegrillten Witwen regelmäßig ökologisch korrekt! Keine Namen, Ortsangaben usw., es geht nicht um mein tiefes Leiden usf. Wann gibt es die Supervision bei der Lebensgestaltung für Ottilie Normalverbraucherin?* Aharhar, willa wieda die Welt retten!

Muss ich diesen seelischen Missstand abzustellen versuchen? Bin ich depressiv oder ist das als Depression auch von Fachleutinnen und Fachleuten Wahrgenommene nicht vielmehr die adäquate Reaktion auf dieses Leben? – Fragen einer vierfach verhartzten Marginalperson, überhaupt nicht nach Brecht und auch nicht, gnihi, nach Precht. Letzterer bemerkenswerte Herr hat letztens das berühmte Gedicht seines Fast-Namensvetters trefflich gecovert in einem dieser gar manierlichen Sendschreiben, „Illustrierte“ genannt.

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PS: Ich kann mich kurz fassen!

* Auch dafür wären womöglich Cyborgs hervorragend geeignet. Es gibt bereits SF-Filme, in denen dergleichen angedeutet wird. Meine diesbezüglichen Überlegungen fand ich zu meiner anhaltenden Verblüffung letztens in diesem Film beeindruckend durchgespielt. Ja, das ist Neuland… – Sooorry! Ach, auch ich Universal-Marginalperson bin ein bisschen am Großem und Ganzem beteiligt! Postmoderne schööööön! – Darum geht es, um dieses Gefühl des ein- und angebunden Seins, des dazu Gehörens, des im Fluss Seins (womit nicht unbedingt Plätschern im Mainstream gemeint ist), nicht um die 424 oder 4240 Euronen im Monat. Die Kohle ist bestenfalls Mittel zum Zweck. – Ist schwer zu vermitteln, ich weiß…

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„Viele mögen eigene Brüste nicht.“ – Das verstehe ich sehr gut!!!

Das war eine Schlagz… – eine Headline in einem Portal in diesem internationalem Netz. Dies das Löffelchen Zynismus zur vormittäglichen Anregung der Vitalfunktionen! Häff fann! Bald ist wieder Fasching und auch ich werde mich bemühen, ordnungsgemäß meine Pflicht erfüllend ganz lustich zu sein! Sei spontan! Usw.

Old Ron unterzieht sich zum Erzeugen dieser Anregungen neuerdings immer einmal wieder einer Art Kontrastprogramm. Es besteht fast ausschließlich aus Clips bei YouTube. Ein Video von und mit Wagenknecht in ihrem jüngst eröffnetem Kanal, dann eines mit Meuthen. Danach ein Video mit einem unabhängigen Journalisten, wer oder was immer das sein mag. Hierauf löst Frau Klum in mir eine Art Dankgebet etwa des Inhalts aus: „Dies sind die Probleme, von denen wir sagen werden, wir hätten sie gern gehabt!“ Nun lausche ich erst Gregor Gysi und dann einer YouTuberin, die gewissermaßen synchron Demos von Linken und von Rechten aufsucht und in beeindruckender Weise sich ein faires Urteil zu bilden versucht. Schließlich verfolge ich fassungslos fasziniert nacheinander eine Anleitung zum Auftragen von fremdem Stoffen auf weibliche Gesichtshaut und ein Interview mit Jürgen Kuczynski. Usw. usw. usf.

Ganz so krass läuft das nicht, aber in etwa. Kein Wunder, dass der Typ bisschen am Rad dreht, höhö. Gehört doch in ’ne Einrichtung!

Fazit? – Mich gruselts, oooh, mich gruselts!

In Anlehnung an Dr. Uljanow und Dr. Gysi darf ich anmerken, dringend angesagt scheint Psycho-Club, Psycho-Club und nochmals Psycho-Club! Nicht witzig gemeint, und ich möchte auch nicht im Unbewussten Eurokanzlerin werden und D mit Hüppnohse heilen und was da wieder für „Rückmeldungen“ kommen dürften von Leutinnen und Leuten. (… ohnehin laborieren in dieser Richtung bereits die Budenzauberer, aber dazu jetzt ausnahmsweise nichts weiter…)

Aber ich theoretisiere. Ich weiß nicht, wie man „so was“ praktisch umsetzen soll. Allein, ich stelle mich auch nicht etwa vor Flüchtlingsheime und randaliere im Glauben, ich würde mich jetzt politisch artikulieren. Okay, ich habe 2008 randaliert (nicht vor einem Flüchtlingsheim). Aber das sehe ich inzwischen unter anderem als Re-Inszenierung meiner eigenen traumatischen Erlebnisse. Das ist keine Entschuldigung, aber eine Erklärung.

Was wollte uns der verhinderte Dichter damit sagen? – Ein Beispiel, „klein“, „banal“ usw. Da schreit eine Frau in eine Kamera: „Die kriegen alles rein geschoben!“ „Die“ sind Flüchtlinge in dem Haus, vor dem gerade demonstriert wird.

„Übersetzt“ aber könnte das etwa Folgendes heißen: „Ich hatte nie Gelegenheit, auch und erst recht nicht, als das vor allem in der frühen Kindheit in existentieller Weise ‚dran‘ gewesen wäre, im eigenem Recht gesehen zu werden!“

Eigentlich ganz einfach, aber offensichtlich schwer zu vermitteln. Nein, das ist kein unzulässiges „Psychologisieren“!

Aber ich theoretisiere, wie gesagt. So lange ich darüber nicht hinaus komme, werde ich mich darauf beschränken, vor einer zu Recht unübersehbaren Nichtleserschaft in meinem Bloghäuschen klug zu scheißen.

In diesem Sinne – guten Tag!

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… manchmal noch ein bisschen Wut…

Ein kurzes Aufbäumen, und dann war es das wieder. 1986 habe ich nach dem Aufwachen aus solchen Träumen etwas an die Wand geklatscht, männlich-herb, harzig-holzig. Niemand hat mich für „irre“ gehalten. Wahrscheinlich hat es gar keiner bemerkt, gnihi! Das könnte auch wieder erstaunlich erscheinen über meine, ach, welke schon immer und nun auch welkende Persönlichkeit hinaus. Oh schöner Schmerz, *hüstel*…

Ja. Na ja. – Schon im Aufwachen hatte ich den Gedanken, dass da etwas aus „Vergiss mein nicht“ quasi parodiert wurde. Sich verbergen in einer Erinnerung, die keiner kennt. Ja ja, der Hysterische und neuerdings Histrionische spielt wieder Rollen nach, bla bla, blubb blubb. In diesem Traum musste oder sollte oder wollte ich mich an Orte oder in Situationen begeben, die ich in der sogenannten Realität nicht erreicht oder nicht erlebt hatte. Hat aber, what a surprise, nicht geklappt. Wie schon tausende Male hatten die Szenen in Iron Hut City statt. Das bedarf keiner Deutung. Das letzte Traumbild ist verschwommen, die Farben verschwinden nach und nach. Dann kommt wieder dieses Pfeifen, wie man einem Hund pfeift. Ich habe es dieses Mal gar nicht bemerkt, dass ich im Begriff war, mich davon zu machen, wuff, rrrrrrr…

Nun gut, so weit wieder das orgastische Gejammer der frustrierten Hausfrau. „Ich muss darüber quatschen!“

‚Führ Tagebuch!‘ kommt seit Tagen per Mental-Funk. Was also werde ich tun? – Nicht Tagebuch führen. Ich werde so lange Widerstand leisten, wie immer ich kann. Ich mache diesen Scheiß nicht mit!

Letztens kam ‚Der Doc hat Angst vor Dir!‘ War der Doc gemeint, bei dem ich jetzt einen neuerlichen Versuch der Therapie in der, igitt, Gruppe versuche? Kann ich mir gar nicht vorstellen. – Als ich letztens da war, hatte ich völlig vergessen bzw. „vergessen“, dass ich nach lecker Smarties fragen wollte. Das war völlig weg, als ich neben der Couch gesessen bin. Ist ja auch sinnlos! Ich bin mir sicher, dass hochwertige Neuroleptika nichts ändern würden. Ich bin nicht psychotisch. Das ist künstlich erzeugt und aufrecht erhalten. Bla.

So. – Ein kleines Textchen aus dem kleinem Leben eines Kleinbürgers…

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N i c h t  über Abwesende reden geht wahrscheinlich gar nicht…

Ich bemühe mich darum. Aber es gelingt nicht immer. – Nicht immer finde ich nur gelb Gepresstes* in meinem elektrischem Briefzentrum! Heute bin ich beim Öffnen meines, meine Güte, Postkastens im lieblichem Digi-Tal auf das gestoßen.

Was fällt mir dazu ein außer das Gesicht? – Es geht um Abgrenzung. Die gelingt nicht im direktem Kontakt mit denen, über die gelästert wird. Das hat mit Prägungen in der individuellen Geschichte zu tun. Ja, das ist Psycho-Club, furchtbar! Der wieder mit sein‘ Scheiß! Willa wieda die Welt retten, höhö!

Wenn ich als Kind erlebt habe, dass sogenannte Erwachsene in meiner Abwesenheit über mich „redeten“, dann ging das immer gegen mich. Da bin ich mit Sicherheit nicht der Einzige. Das ist kein Bauchnabel Bohren. Die Anführungsstriche, weil das Reden oft derart laut statt hatte, dass durch geschlossene Türen gut zu verstehen war, was geredet wurde. Zudem lassen sich Kinder immer gut „nutzen“, um die Beziehung der Eltern zu klären zu versuchen, die das anders nicht gebacken bekommen. Auch wurde oft über mich wie über einen Abwesenden geredet, obwohl ich anwesend war. – Die letzten beiden Sätze sind jetzt gewissermaßen off topic, boah.

Warum schreibe ich das? – Um überhaupt etwas zu schreiben… Bla. Der Klient scheint nach wie vor, *hüstel*, ein wenig desorientiert…

(… eine Ansammlung erfolgloser Menschen – Scheiterhaufen… P. Klocke, mit Frau Ana K. Oluth sehr glücklich verheiratet… muahaha… sorry…)

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Aber hier, auch für mich selbst überraschend, etwas, igitt, Konstruktives. Gestern Abend habe ich bei hallo-vegan gar artige Atzung bestellt, Soja-Geschnetzeltes und, hihi, was von der Zwergenwiese, nich‘. Heute kurz nach zehn klingelt es stur an der Tür – das, *hüstel*, Westpaket ist da! Wahnsinn! Ich bin platt, ohne Ironie! Habe gleich mit 5 Sternen gewertet. Bewertet. – Dings!

„klingelt es stur an der Tür…“am Fenster wird es nicht klingeln… aber ich lasse das jetzt stehen, wegen der Auzi… Authentä… – Dings…

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Was aber ist neu auf dem Traumtanzboden? – Ich will ja hier nicht in Enthusiasmus abstürzen, hö hö hö!

Erst habe ich wieder einmal im Kopf komponiert. Das war lange nicht. Aber das hatte was, was ich da an Tönen gesetzt habe. Kein Größenwahn, keine Selbstüberhebung! – Wo ist so was im sogenanntem Wachzustand, verflixte Scheiße rückwärtig ausgeschiedene Fäkalie von vornehmlich pastenartiger Konsistenz?

Dann wieder quasi 180-Grad-Wende. Ich bin im Süden Münchens in der Nähe der Herberge, in der ich vor etlichen Monden knapp der Obdachlosigkeit entkommen bin. Schon im Traum der Gedanke: ‚Aha, ich werde wieder obdachlos!‘ Das befürchte ich in der sogenannten Realität auch ständig. Die freundlichen Widerworte hochschulisch hoch geschulter Bezugspersoninnen wirken da nicht. Die Budenzauberer sind stärker! Dann kommt ein Typ freundlich auf mich zu, den ich nicht kenne und pumpt mich an, weil er eine Fahrkarte braucht. Ich bemühe mich geradezu verbissen, alles richtig zu machen, die Aufgabe zu lösen, die Prüfung zu bestehen usw. Dass mir Letzteres gelingt, bezweifle ich. Ich kann mich an weitere Details nicht erinnern.

Das sind endlose Wiederholungen der „Prüfungen“ durch meinen unmittelbar vorgesetzten Vorfahren in meiner Vorschulzeit!!! Was jedoch habe ich von dieser Einsicht? – Das beunruhigend beruhigende Gefühl, wenigstens hin und wieder ein ganz pfiffiges Kerlchen zu sein! Is‘ ja auch was, nich‘?

* Dies eine typisch bemüht interlecktuelle Anspielung des Au-Tors auf „Yellow Press“. – What a joke, yeah!

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… ick weeß ja nich’…

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Planrückstand, *hüstel* – mein Favorit der Neujahrsansprachen…

Auch an diesen weisen Worten (nicht ironisch gemeint) ist womöglich bald nichts mehr dran… Die heute Jungen werden möglicherweise, wenn nicht noch ein paar Schimpansenhordenführer bedeutende Führungspersönlichkeiten einen nächsten großen Krieg los treten, viele der erwähnten Probleme des Alters wie etwa oder vor allem Schmerzen und weitere Beschwerden nicht mehr erleben.

Ja ja, ist ja gut bzw. schlecht – ich bin neidisch und eifersüchtig. Merkt der nicht! Furchtbar, das Koske! Gehört doch in ’ne Einrichtung, echt jetzt! Gibts doch nich‘!

(… ich habe übrigens das Fremdwort für das nicht wahrnehmen Können der eigenen Gefühle wiedergefunden; man spricht von Alexithymie… ich habe das schon einmal gewusst, im Schülerwochenheim, wo ich etliche für das Personal bestimmte Bücher gelesen habe… genauer gesagt, verschlungen wie Thriller… wieder einmal dieser „Effekt“ – ich war schon mal weiter, ich habe schon einmal mehr begriffen, mehr „gewusst“, und das ist dann, ja, ich weiß auch nicht – verschwunden… das geht nicht nur mir so, fürchte ich… am schärfsten ist das mit der Frage, was eine wirkliche Partnerschaft ausmachen könnte… bei der Lektüre von Wilhelm Strubes „Das strahlende Metall“ mit etwa 13 habe ich es gemerkt… eine gemeinsame Aufgabe, ein gemeinsames Projekt, gemeinsame Arbeit, die über das eigene Ich und dessen säugetierische Übungen wie Schnabulieren und Schnäbeln hinaus geht… und so…).

Bla. – Wie aber gehe ich nun damit um, dass ich irgendwann mit 12, 13 in Vollzug des Oskarchen-Matzerath-Syndroms diesen „unausgesprochenen inneren Schwur der Verweigerung“ getätigt habe – und statt die Alten zu bestrafen mir selbst ins Knie geschossen, indem ich mich selbst um meine Jugend gebracht habe… „Der Klient muss es lernen, in der Gruppe den Schmerz zuzulassen, um auf diese Weise neu integriert zu werden ins Hier und Jetzt!“. – Ja, ich bin eine zynische Gesäßöffnung! Tja, der Klient will aber nicht… – Daher wird der Klient weiterhin überall fremd bleiben. Der Klient weiß ja alles, er ist ja sooo schlau…

Boah.

(… „Gesäßöffnung“ wird als Fehler angezeigt… was hat das zu bedeuten, im Unbewusstem… – Wir arbeiten hier mit dem Unbewusstem, dreimal täglich 72 Esslöffel…)

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Es  g a b  Kulturen mit Psycho-Club im Fokus…

(Quelle)

Nein, ich spiele nicht „… Kuckucksnest“! Huhu?! Das ist auch wieder so ein Korken – ich wollte rein in die Klapse, nicht raus dem Irrenhaus

Offensichtlich befinde ich mich tatsächlich in einer Art Pubertätsschleife„Halbes Jahr Tiefbau, denn is‘ Schluss mit Littratuhr und Fühlosophie, hähähä!“ Ja ja, Nossinnunnossn, Ihr habt ja Recht! Weiter voran auf bewährtem Kurs!

Mindestens interessant ist aber, dass ausgerechnet die sozusagen jüngste Kunstform, das Computerspiel, und damit auch das gewissermaßen jüngste Genre der Literatur, das „Game-Drehbuch“, immer wieder dieses Thema des die Befreiung innen Suchens aufgreift. Das ist sehr wahrscheinlich kein Zufall, sondern dialektisch. Ja, Nossinnunnossn, da müsst ihr durch!

Bla. – Aber hier noch etwas Konstruktives, nämlich meine Entdeckung eines grandiosen Komponisten…

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Donnerwetter!

Das habe ich wieder einmal von dort. Intanett büldütt! Auch wird neuerlich vor dem Auftreten von Wetter voll amtlich gewarnt, Alter!!!

Hätte Schopenhauer getwittert, gebloggt, sich in der Gesichtsbücherei herum gedrückt? Wenn ich wirklich Talent hätte, würde ich da jetzt was draus machen. Aber ich werde in den nächsten Wochen wieder irgendwo knuffen und mucheln gehen. Ph! Es geht nicht so weiter! Es wird nix mit Selbststrukturierung, geschweige denn mit dem Rowling-Sprung; voll an der Kante als wahrhaft menschliche Problemlösung einen geistigen Raum kreieren und beleben. Deshalb ist „Potter“ erfolgreich! Ja ja, ich bin neidisch und eifersüchtig, aber so was von. Allein, ich habe wieder gar keinen Zugang zu meinen Gefühlen, weil sie in der Prägungsphase verboten wurden usw. usf. Furchtbar! Schützen Sie Ihre minderjährigen Kanarienvögel vor Ost-Koske!

Niemand führt nirgends nie nich‘ Selbstgespräche. Man richtet sich immer an die inneren Abbilder von Bezugspersonen, oft der zuletzt zur Verfügung gestanden habenden, häufig auch der in gewissem Maße das freudlose Freudsche Über-Ich verkörpernden. Man wird das wohl noch sagen dürfen!

(… ich habe den Scheiß anders ausgedrückt den Sachverhalt anders zu verbalisieren versucht… Das Leben besteht aus zwei Teilen – der Zeit der Erwartung, Hoffnung und Sehnsucht und der Zeit der Erinnerung an die Erwartung, Hoffnung und Sehnsucht… ist auch herrlich postmodern zynistisch, oder… höhö…)

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Noch mehr Postapokalypse – sollte ich wieder Briefträger werden?

Ach, wenn dergleichen nur nicht immer so perfekt gemacht wäre! Ich musste an mein erstes Erleben eines Computerspiels denken. 2000 bin ich zufällig auf „Half-Life“ gestoßen worden und war sprachlos. Sprachlosigkeit ist bei mir jedoch ein seltener Zustand. Es kann aber sein, dass dies bereits bekannt ist.* Ein Spielfilm, in den man „hinein gehen“ kann. Ich war dann ein bisschen stolz, als ich feststellen musste, dass die Abenteuer bzw. „Abenteuer“ Gordon Freemans als Meilenstein der Game-Geschichte gelten. Aus mehreren triftigen Gründen, die man gefälligst googeln kann. Aber wieder schien es, als wäre ich in Wahrnehmung und Urteil nicht ganz aus der Welt gefallen, oh schöner Schmerz…

Nun gibt es tatsächlich Spiel-Filme, ha! Ja, jede Menge Gewalt, jede Menge Blut! Aber dazu sage ich jetzt nichts. Das ist nicht das Wesentliche. Ich habe auch im Unbewusstem nicht im Mindesten die Absicht, im benachbartem Gymnasium mit Tafelschwämmen zu schmeißen. Alles klar? Aber trotzdem weiter im Auge behalten, den Mann. Ich würde mich auch überwachen lassen! Lieber überwacht werden als gar nicht wahrgenommen. „Sich zeigen und gesehen werden“ scheint der Haupt-Antrieb dieser Zeit. Da ich mich quasi verstecke gerade dann, wenn ich einmal etwas halbwegs fertig habe, habe ich keine Chance. Ich weiß das und weine darob gern und innig in Kissen und Handtücher.

Die Anfangsszenen von „The Last Of Us“ erinnern mich natürlich an den coolsten Cop aller Zeiten umsichtigsten und einfühlsamsten Sheriff von Indiana, Chief Hopper. Das ist nicht nur witzig, weil auch Joel in „The Last Of Us“ seine Tochter verloren hat und dann eine Art Ersatztochter im mehrfachem Sinne begleitet. Im nächsten Leben habe ich auch so ein Töchterchen! Es kann sein, dass ich auch das schon gesagt habe. Man wiederholt sich im Alter, wie ich wiederholt angemerkt habe. – Genau, das arme Kind!

Auch erscheint es mir nicht als hysterische bzw. neuerdings histrionische Panikmache, wenn ich auf die gegenwärtigen Ereignisse in China verweise. Dichtung und Wahrheit im fließenden Übergang. Ist das einer der Gründe, warum diese postapokalyptischen Szenarien immer zahlreicher werden? Natürlich hat es wohl auch damit zu tun, dass nach der Implosion des sogenannten realen Sozialismus sozusagen positive Utopien kaum noch möglich oder sogar lächerlich und jedenfalls uncool erscheinen. Aber könnte es sein, dass mit diesen unzähligen Filmen, Büchern und Games eine mentale Einstimmung der Massen auf möglicherweise zu erwartende Szenarien in der sogenannten Realität erfolgen soll? – Dieser Gedanke aber könnte bereits Projektion sein…

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