(… sie hatte tatsächlich einen Vogel…)

Quelle.

K. hatte gestern wieder die Möglichkeit, seinem Sozpäd die ausgeprägte Fähigkeit zu monologischer Argumentation zu demonstrieren, und da der Mann von K. einiges Wesentliche begriffen hat, geht er mit ihm immer nach draußen.

So begab es sich, dass K. zum ersten Mal in seinem Leben richtig in einem Biergarten gesessen ist und dort allerdings Kaffee getrunken hat; vorsorglich, versteht sich, um die Leute nicht mit der Intonation dynamischer Wanderlieder zu irritieren, *hüstel*.

(… man sagt „gesessen ist“, nicht „gesessen hat“… das ist süddeutsch… nämlich…)

Allerdings war der Biergarten, dem Großen Energiefeld sei Dank, fast leer, und trotzdem und erst recht hatte er was. Altehrwürdige Bäume, es waren wohl Kastanien, jedenfalls einheimische Großgehölze, überschatteten das kiesbestreute Terrain, und ringsherum waren Waldstückchen, und während K.’s Texteruptionen rieselten Blütenblätter hinab. Ha, vortrefflich, das!

Ja, und dann dachte K., oder in ihm dachte es, die vorbei radelnde Frau hätte eine Vogelskulptur vor dem Lenker, also vor dem Lenker des Fahrrads, versteht sich; es war jedoch ein echter Papagei, der sogar unter einem kleinen Sonnenschirm gesessen ist.

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(… bald ist auch der Mai/blütenrein vorbei…)*

Quelle.

„Ach.“ Zitat von Bülow aka Loriot. – Heute Nacht aber, um wieder zur eigentlichen Wirklichkeit zu kommen, der des Traums, wurde K. eine Führungsfunktion zugewiesen, in der er für eine Wahl verantwortlich war, und K. hat sich natürlich als sensibles Mädchen sehr geziert und gewunden, was ihm aber nichts geholfen hat; auch war die Traumsendung dann gleich zu Ende bzw. wurde von den Produzenten abgebrochen.

Hier könnte eine Art Tagesrest verarbeitet worden sein; Herr K. hat in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, einen Brief zur Wahl der Seniorenvertretung von M., Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, mit einigem Erstaunen entgegen nehmen dürfen.

Ach, ach, ach… K. ist 60 und hat das emotional noch lange nicht realisiert; etwas in ihm wartet immer noch darauf, dass das richtige Leben beginnen möge. Süüüß, so was gehört doch in die Einrichtung. Mental jedoch pubertiert K. dabei mehr als zur Zeit seiner körperlichen Pubertät…

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(… und sofort die Reaktion[en]…) … (… K. m u s s petzen…)

K. hat seinen schweren Körper wieder einmal, teilweise mit weiträumigen Schleifen, um die Sonderfreifläche Theresienwiese herum getrieben, und es kamen Rückmeldungen, die K. sofort, immerhin, als auf das letzte Posting bezogen wahrzunehmen vermochte; zum Beispiel: ‚Schmierfink!‘; das war, aua, mit Sicherheit einer der Nossn, vielleicht gar der Agenten-Sachbearbeiter.

Dann, wie üblich, „Jobangebote“ – heute: ‚Fang‘ bei LIDL an!‘

„Nee, mach‘ ich nich‘!“, Zitat „Die Siedler“, gnihi. K. spielt nämlich, teilweise Sucht ähnlich, oder wie man da sagt, „Siedler“, nicht „Counter-Strike“, hähä.

Warum LIDL? – Ganz einfach! Es wird alles, was K. tut, sofort aufgegriffen als Ansatz von Interesse und Engagement, und da K. in manchen Wochen vier Mal, um wieder einmal volkstümliche Ausdrucksweise vorzutäuschen, bei LIDL geht – alles klar…

In-vivo-Therapie, nicht Therapie unter sozusagen Labor-Bedingungen wie etwa in therapeutischen Stationen oder Kliniken, Praxen, WGs, Instituten, Wohnheimen, bla.

Wird es Herr K. noch erleben, dass ein sich hochwertiger Sozialisation unterzogen habendes Mitglied des Freudeskreises Anna Lyse schnallt, dass K. nicht spinnt? – Wohl eher nicht; allein, das ficht ihn auch nicht mehr an, ph!

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(…“Ich muss darüber quatschen!“…)*

Quelle. – Okay, is‘ auch ’ne, *hüstel*, Umdeutung!

Wie geht das? Wer macht das? Das geht doch gar nicht! Diese Szenen im Traum sind „realer“ als alle in dem Bereich erlebten, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, und damit ist wieder gar nichts gesagt, denn das Atmosphärische usw. lässt sich, K. wiederholt auch das zum x+1. Mal, nicht in Worte fassen. Ist das die völlig unterdrückte Kreativität des K., die sich in diesen Träumen bzw. „Träumen“ auf oft skurrile Weise zeigt? Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran!

Bla. Allerdings könnte man heute mit Tagesresten kommen; die drei Sisters, die K. am Montag angemacht haben, nicht wahr. Es waren mehrere Szenen, die sich darauf bezogen zu haben scheinen.

Einmal ist K. durch eine hügelige Waldlandschaft geradelt, und nach dem Erwachen hat er an das Waldstückchen hinter der „Todesbahn“, einem Rodelhügel, in Eisenhüttenstadt gedacht. „Wo is’n dis?“ Ja, na ja, in Richtung Ural, kurz vor Kasachstan; wenden Sie sich für genauere Auskünfte an den PR-Chef der in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerten Stadt, den in mehrfacher Hinsicht bemerkenswerten Herrn Tom Hanks.

K. spricht, im Traum, und das überrascht ihn selbst schon im Traum, einen der männlichen Jugendlichen an, die da herum lungern; einer redet über Gerste bei der Herstellung von Bier, und K. platzt dazwischen, darüber hätte er auch letztens was im Internet gelesen. K. ist selbst schier baff, wie gesagt, dass er aus seiner Beobachterposition geradezu heraus platzt, und das im Traum.

(… K. ist jetzt in einem Alter, in dem er Biersorten auseinander zu halten vermag…)

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(… die Weltgeistin winkt wieder mit der Maschendrahtrolle…)

Quelle.

Es scheint selbst K. zynisch verniedlichend, von „Wink mit dem Zaunpfahl“ zu sprechen oder gar zu schreiben; kurzum hat neuerlich ein Großeinsatz der Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ) stattgefunden, und K. war fast im Freien.

Es lässt sich wieder schwer ausdrücken; wieder hat K. das Empfinden, dass es sich um Phänomene handeln könnte, die mit dem Archetypischen zu tun haben könnten, das C. G. Jung zu erörtern sich bemüht hat. Überhaupt hat Herr K. in letzter Zeit noch stärker als sonst den Eindruck, dass der Budenzauber mit dem kollektiven Unbewussten zu tun haben könnte, obwohl der Begriff von Jung wohl kaum in der Weise gemeint gewesen sein dürfte, wie K. ihn jetzt verwendet.

Egal – Gott ist tot, es lebe die Göttin!

Letztens aber hat Herrn K.’s Sozpäd eine Bemerkung bemerkt, von der K. sagen würde, sie hätte ihn umgehauen, wenn er nicht das sichere Empfinden hätte, mit dieser Wortwahl wieder einmal in plumper Weise Massennähe vortäuschen zu wollen. Des Öfteren schon hat sich K. in seiner zum Himmel stinkenden Arroganz gefragt, warum viele Sozpäds nicht einmal wüssten, was Alpha und Omega in der Gruppendynamik bedeuten würden und was zum Beispiel Übertragungen wären, obwohl sie mit denen jeden Tag zu tun hätten, usw. usf.

Ungeheuerlich! Der Loser soll doch froh sein, dass er ’n Bett über dem Kopf hat, oder wie man da sagt! Ist doch so, echt; diese undankbare Charakterruine!

Es ist übrigens immer wieder erstaunlich zu sehen, was Leutinnen und Leute sich unter „betreutem Wohnen“ vorzustellen scheinen…

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(… hören Sie auf zu jammern, Herr K….)

Quelle.

Hau ruck! – Hm, funzt nich’… Auch hat Dr. K. zu K. gesagt, der solle mehr jammern. Und woher soll K. jetzt eine adäquate Tanzpartnerin bekommen? – „Sie nehmen das wieder zu konkretistisch, Herr K.! Sie kann zudem auch 19 sein, nicht 91!“ – Ja ja…

Fast alles Wesentliche im Leben des K. wurde und scheint ins Gegenteil verkehrt, oder so ähnlich. K. denkt, bzw. es denkt in ihm, denn er macht ja nichts, in diesem dynamischen Kontext an die sinngemäße, fast wörtliche Bemerkung eines energisch-elastischen Sportlehrers, man habe es nur mit Bewegungsidioten zu tun; in der Situation, in der diese Turnkritik erfolgte, war sie zwar nicht direkt an K. gerichtet, aber es musste jedermann klar sein und war jedermann klar, dass auch K., die Sportshaubitze, gemeint war.

(… Herr K. ist durchaus immer einmal wieder über Geräte beim Geräteturnen wie den Bock oder das Pferd oder den Kasten hinweg gelangt, aber wie, das war sicher sehenswert…)

Es gibt sogar eine Theorie, die sinngemäß besagt, dass derartige Blockierungen oft nicht auf völligen Mangel an entsprechenden Fähigkeiten und Fertigkeiten zurückzuführen wären, sondern gewissermaßen auf das Gegenteil verweisen würden; die, yeah, Soft Skills wären „nur“ quasi emotional blockiert, nach entsprechenden, Überraschung, insbesondere frühkindlichen Konditionierungen; igitt, der wieder mit seinem Psycho-Club, furchtbar…

Das war das Wort zum Sonntag aus der Unterschicht!

(Zieht sich unter leisem Weinen zum dahin Schmelzen in Selbstmitleid zurück, *kuschel kuschel*. Abhang Vorhang.)

PS: Heute wird übrigens, was als quasi immer sprungbereiter Koryphäenkiller anzumerken Herr K. nicht vermeiden zu können scheint, Herr Schmidbauer 81, und er wird sicher 100, aber der hat es geschafft, sich in angemessener Weise, jetzt politisch korrekt bleiben, aus dem Feld zu lösen; allein, der hat promoviert, der muss so was können. – Was sind ’n eigentlich „Allmachtsphantasien“, sorry, *hüstel*?! – Ein Hund hat gebellt; die Karawane zieht weiter…

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(… K. übt nach wie vor, sich kurz zu fassen…)

Quelle.

Wie bereits an anderer Stelle angemerkt, ist der sich hier zeigende Größenwahn des K. störungsspezifisch und induziert durch die selbst verschuldete Isolation des Klienten – im Auge behalten, den Mann… Nee, im Ernst: K. liest gerade wieder etliche Bücher sozusagen häppchenweise nebeneinander, oder wie auch immer, und da ist ihm wieder eingefallen, dass er bereits vor geraumer Zeit Dr. Feuchtwangers Trilogie über Flavius Josephus als E-Book gekauft hat, und nun hat K. auch darin gelesen, daher die, ha, Affinität zu solchen Bildern wie dem eben oben geposteten, das allerdings nicht den, muaha, Spediteur Vespasian zeigt, und da ist dann nix mit Häppchen, weil man geradezu in den Text gesogen wird, und mit Sicherheit, immerhin jedoch nicht mit Staatssicherheit, har har, man, nicht nur K.

Bla. – Eine launige und vielleicht zynische Phantasie des, wie erst höchstens siebzig Mal erwähnt, eigentlich phantasielosen K. geht übrigens so, dass Moses‘ Tafeln vielleicht E-Book-Reader gewesen sein könnten… – Ja, Herr K. ist, im Unbewussten, Antisemit, im Auge behalten, und: nein, Herr K. macht nicht auf von Däniken. Häff fann usw.!

PS: Gestern hat K. übrigens wieder einmal erfahren, dass er „Kuckucksnest“ nachmacht. Echt jetzt? Mehr habt Ihr nicht drauf? Abgesehen davon, dass K. Buch und Film vor über drei Jahrzehnten, ha, rezipiert hat und daher den Verlauf der Story fast völlig vergessen, wollte er 2008 nicht raus aus der Klapse, sondern rein; geht das nicht in die metaphysischen Überbirnen (MEPHÜBI), zefix? – Auch will K. ‚wieder hierbleiben‘; d. h., er sollte wieder irgendwo hin wollen und es hat nicht gefunzt; auch kam letztens neuerlich was mit ‚Hellersdorf‘, was ebenfalls überaus originell ist. „Wer hat sich das ausgedacht?“; N. Hagen, Vokalkommunikatorin. Nie wird K. es erfahren, ach ach ach.

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(… die Männer sehen irgendwie als Frauen besser aus als als Männer…)

Oder so ähnlich. Während umgekehrt – na ja. Vielleicht mit einer Ausnahme, und das ist, wie jedenfalls K. nicht anders erwartet hat, Mrs. Johansson.

Hach, Mrs. Johansson!!!!!!! – „Opa?!!!“ – Da würde K. sogar ein bisschen gern ein bisschen schwul werden. – Opaaa?!!! Dein Blasentee!“

Dass aber Mr. Depp in diesem mindestens interessanten Ranking auf Platz 1 liegen würde, hat jedenfalls K. auch nicht anders erwartet…

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(… manchmal möchte K. auf der Straße laut schreien…)

… und zwar etwas wie: „Nehmt Euch bloß alle nicht so tierisch ernst; am Ende liegt ihr alle in so einer Kiste und müffelt nach kurzer Zeit erbärmlich vor Euch hin – was soll also dieser ganze fucking Affenzirkus???!“

Aber dann fällt ihm ein, immerhin, dass das sehr wahrscheinlich nicht so gut kommen würde, und er lässt es…

***

Quelle.*

* Das ist natürlich poephorisch-metatisch poetisch-metaphorisch gemeint, denn Herr K. hat keinen Balkon; d. h., er sowieso nicht, vielmehr sein klischeemäßig klassisches Dichte-, Denk- und Darbe-Dachstübchen (KLIKLADIDEDADA).

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(… wir empfehlen weitere Probeaufenthalte in der Wirklichkeit…)

Quelle. Ach, wie Herr K. das vermisst!* – Auch dies als nicht direkt
mit dem folgenden Text korrespondierende kulturelle Umrahmung.

***

Per Mental-Funk kam mehrfach: ‚Bleib zu Hause!‘, und wer nicht, ha, hören will, muss fühlen, weswegen K. folgerichtig fast umgefahren wurde von einem aktiv-dynamischen Radler, der mit mindestens 40 km/h aus einer Seitenstraße geschossen kam, um dann, natürlich, Herrn K. anzupflaumen, der sich gefreut hat, endlich wieder einmal zu wissen, warum er Schuldgefühle hatte, was er, K., jedoch für sich behalten hat, immerhin.

Hat die Weltgeistin wieder die Instrumente gezeigt? – Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran. K. glaubte nämlich, eine Ahnung gehabt zu haben über einen Weg aus dem Budenzauber; ‚Es gibt kein Entkommen, das System ist perfekt!‘, wie bereits 1986 gementalfunkt wurde, ist Unsinn, denn es gibt kein perfektes System. – Ja ja, alles Einbildung; der Histrionische spielt wieder Schizo, höhöhö, man kennt das.

Heute nun hat K. sich auf sein, ohne Ironie gesprochen, cooles Rad geschwungen, um durch das Weichbild der Stadt zu radeln, um nötige Ausdrucke zu tätigen und Kopien zu ziehen; leider hat K. kein zum Kopieren, Drucken und Scannen fähiges Gerät in seinem klischeehaft klassischem Dichte-, Denk- und Darbe-Dachstübchen (KLIKLADIDEDADA). Unmittelbar vor dem Copy-Shop musste K. dann feststellen, dass er seine Brieftasche nicht dabei hatte.

K. wurde nämlich, ha, neuerlich benannt, wozu er Unterlagen ausdrucken bzw. kopieren muss; d. h., er hat am Montag einen weiteren Besichtigungstermin, erfreulicherweise janz weit draußen. Das wird sowieso nix; K. sollte, wie erwähnt, das erfolgreiche Ende seines Insolvenzverfahrens abwarten, aber er geht da hin, natürlich, zumal er, wenn er nicht hingehen würde, ausgeschlossen werden dürfte aus der Population der bedürftigen Marginalpersonen (POPUBEDÜMAP).

Da sich derartige Fehlleistungen derzeit häufen, ist sich K. darüber im Klaren, dass was im Busch ist, dass er was ausbrütet, auf was draufsitzt, und das ist zwar immer der Fall, wenn sich in seinem, wie poetisch, Lebens-Slalom-Lauf neue Laufstrecken aufzutun scheinen, aber seine ausgezeichnete Selbstreflexion hilft ihm auch oder gerade hier nicht viel, heule heule heule…

In diesem Sinne – im Auge behalten, den K.!

* Leben ohne Kater ist, wir berichteten, durchaus möglich, aber voll doof; sehr frei nach Prof. von Bülow aka Loriot.

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