(… eigentlich ist es ja eben nich‘ witzich’…)

Trotzdem hat K. heftig gekichert. K. ist, wie gesagt, auf subtile Weise humorlos besonders, igitt, im Kontakt, ganz besonders in Gruppen. Er hat sich jedoch zur Tarnung dieses Defizits über Jahrzehnte hinweg etwas antrainiert, das er nicht einmal selbst für Humor hält, vielmehr es sich um tägliche Löffelchen Sarkas- und Zynis-Mus handeln dürfte. Menschliches Verhalten ist größtenteils erlernt

Aber warum ist das oft so, Partnerschaften betreffend, wie im Witz beschrieben? Muss das so sein? Geht das nicht anders, und wenn ja, wie? Usw. usw. usf.

K. will wieder die Welt retten, korrekt! Professionelle Vertreter des Freudeskreises Anna Lyse würden hier womöglich in der Weise zu interpretieren und zu deuten anheben, dass K. seine Situation als Arbeits-, Partner-, Kinder-, Ziel-, Bindungs- und zunehmend Zahnloser projiziert; von der vox populi aber würde der Sachverhalt etwa wie folgt ausgedrückt werden: „Schließ‘ doch erst mal ’ne Ehe und halte und gestalte ’ne Partnerschaft, Du neunmalkluger Fatzke!“

K. ist schon einmal vorab sehr traurig über diese möglichen Rückmeldungen und bedankt sich ebenfalls im Voraus für dieselben, *heule heule*…

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(… unseren täglichen Löffel Zynis-Mus gib uns heute…)

„In seiner Halt-, Ziel-, Bindungs- und Ratlosigkeit hatte er sich auch bereits bemüht, Alkoholiker zu werden; allein, auch dabei hemmte ihn sein Mangel an Phantasie und überhaupt an schöpferischen Fähigkeiten, da er das Trinken viel zu nüchtern sah…“

(… K. ist sich durchaus bewusst, dass er sich im Grunde seit mindestens 35 Jahren in einer Art persönlichkeitsspezifischem Lockdown befindet… dies jedoch ohne Virus… er hat nichts gemacht… Erich ist schuld… und die Stasi…)

Was war das? – K. ist gerade in dem Film, Schlucki zu sein, um den Erwartungen der vox populi besser zu entsprechen. Er hat nun in den letzten Tagen immer einmal wieder, sich heftig überhebend, weil dem großen Beispiel Buks halb im Ernst, halb als Joke folgen wollend, eine Dose aufgemacht (sich jedoch nicht, wie der Meister, an Bettys warmen Arsch gelegt), und deren Inhalt dann ohne Genossen genossen. Zum erwartetem Absingen von Wanderliedern in der Sanitär-Zelle ist es jedoch zum Glück nicht gekommen.

K. ist sich durchaus darüber im Klaren, dass er damit noch unglaubwürdiger erscheinen muss, als er ohnehin immer wieder rüber zu kommen scheint, der Lügenbaron. – Schön wäre es, Klappe, die fünfhundertste*, sich endlich Geschichten ausdenken und sie vor allem aufschreiben zu können, ach… K. will einfach nicht einsehen, dass er herzlich unschöpferisch ist; er textet immer weiter in diesem internationalem Netz und erfüllt immer nur seine Pflicht

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(… K. sinniert über eine gewisse Glorifizierung von Simplifizierung…)

K. war freiwillig beim Zahnarzt! Den Grund dafür hat er bezeichnenderweise vergessen; er muss demnach, aua, bohrende Probleme gehabt haben. Den Zahnarztstuhlgang hat K. 2008 vollzogen in seiner Geburtsstadt weit im Osten, in Richtung Ural, kurz vor der Ukraine. Diese Ortsangabe ist mitnichten zynisch, vielmehr K. trotz sich häufender Gelegenheiten, bei denen diese Frage gestellt wurde, immer wieder verblüfft war, wenn bei der Nennung des Stadtnamens die Frage kam: „Wo is’n dis?“ Dabei hat selbst Meister Hanks… – lassen wir das!

K. kam ins sozusagen dienstliche Gespräch mit der Krankenschwester, währenddem er wahrheitsgemäß angegeben hat, mit dem Rauchen aufgehört zu haben zu einem Zeitpunkt, zu dem er sich an 100 Zigaretten täglich gewöhnt hatte.

Höhnische Laute im Warteraum. Dort warteten Arbeiter, die als solche sofort zu erkennen waren durch ihre Berufskleidung. Es könnten Blaumänner gewesen sein; K. kann sich nicht mehr genau erinnern, was im hier verhandeltem Kontext aber nebensächlich ist.

Ein bisschen gestutzt hat K. denn doch; wütend geworden ist er leider erst sehr viel später, wie immer. So kommt man zu nix!

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(… Ellie steht wohl auf Frauen… war ja klar… ph…)

Neun Stunden… Wobei es dem Macher dieses im Wortsinn Spiel-Films gelungen ist, im zweitem Teil die für den Spieler generierten Anzeigen, Steuerbefehle, Tipps usw. völlig auszublenden. Wieder scheint es K. buchstäblich augenfällig, dass der Filmindustrie mit den Games eine gewaltige Konkurrenz erwachsen ist; ja, scheinbar eine Binsenweisheit, aber doch immer wieder beeindruckend für Marginal-Person K. mit der nicht auszulöschenden Sehnsucht nach einer geistigen Ebene. Zwar wird neuerlich fatal phantastisch-postapokalyptisch fabuliert, jedoch ist das alles einfach grandios gemacht; banal ausgedrückt, aber K. wollte hier mitnichten eine reife Rezension vorlegen.

Man möchte hinein kriechen, und das wird in spätestens einigen Jahrzehnten auch möglich sein, wenn Brain-Computer-Interfaces derart selbstverständlich sein werden wie heute Smartphones, deren Siegeszug etwa 1995 zu prophezeien allgemeines Grinsen verursacht hätte. Ja, das ist Neuland; nein, nix gegen, gnihi, Mutti.

(… K. entwickelt hier neuerlich Schuldgefühle, weil er sich neuerlich wie Aitmatows Mankurt vorkommt… das am Rande…)

Das erste sozusagen Smartphone

Lange jedoch, bevor K. etwas von Ammon und seiner These von der grundsätzlich androgynen Natur des Menschen gehört und gelesen hatte, ist ihm ein Gedanke durch den Kopf gegangen, den er nie und nirgends geäußert hat. Dies also ist, liebe zu Recht zahlreiche Nichtleser, eine Weltpremiere, ha! Ja, Herr K. sieht sich hier neuerlich, im Unbewusstem, als Gruppentherapeut der Lokalen Gruppe; wir bitten um Unverständnis.

„Ein bisschen Spaß muss sein…“ usw.; es muss aber keiner mit schunkeln, es kann jedoch jeder „Shit!“ munkeln.

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(… K.’s Geltungsdrang zwingt ihn zur Wortmeldung…)

K.’s Versuche, sein Leben ohne direkte Vorgaben von außen wie etwa „Bürozeit“ oder „Schicht“ usw. zu strukturieren, bestanden heute unter anderem darin, dass er darüber sinniert hat, ob es als Fortschritt zu werten sei, dass er zwar in ihm offiziell und legal zur Benutzung zustehenden Räumlichkeiten noch kein wirkliches Behagen empfindet, dass aber sein Unbehagen in diesen Eigenräumen deutlich nachgelassen zu haben scheint.

Diesbezügliche Diskussionen mit seiner inneren Gruppe halten derzeit noch an; wir bitten um Unverständnis.

(… gern entsinnt sich K. seiner angeregten Gespräche mit Kollegen Altenberg im Café „Central“, *hüstel*…)

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(… K. spielt wieder Wunderkind und knallt steile Thesen ins Netz…)

Unter den Menschinnen und Menschen, die aus Europa und Asien kamen, um Amerika nicht nur zu besiedeln und zu bewirtschaften, sondern in Besitz und damit den Ureinwohnern weg zu nehmen, dürften sich relativ zur Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich viele Psychopathen befunden haben, und es könnte sein, dass dieser Umstand bis heute nachwirkt…

(… der heutige Klugschiss wurde Ihnen anmutig kompakt präsentiert von Herrn K. aus der Unterschicht, der sich mit so was auskennen muss, weil er ein, O-Ton vox populi, bindungsloser Psychopath ist… die hat ihn wohl schwer getroffen, diese Rückmeldung [was übrigens beweisen könnte, dass K. kein BILOPSYPA ist]… zudem hält K. es für angebracht, neuerlich darauf hinzuweisen, dass die Formulierung „bindungsloser Psychopath“ eine Tautologie darstellen dürfte, einen weißen Schimmel quasi… so viel für heute aus unserer in weiten Kreisen völlig zu Recht unbekannten Serie „Dialektik, wo sie keiner vermutet“, jetzt auch in der handlichen schwiegermutterfesten Familienpackung… empfehlen Sie K. bitte nicht weiter…)

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Neues Plancksches Wirkungsquantum? (K. ist so was von eifersüchtig, genau!)

Auch ein Mechanismus, den K. bei Anderen des Öfteren wahrgenommen hat. Jetzt habe ich es geschafft, das war der Durchbruch, jetzt ist alles erledigt und getan und ein für alle Male, ich bin an einem erfreulichem Endpunkt angelangt und muss mich keinen Mühen mehr unterziehen usw. usw. usf.

Dergleichen scheint übrigens, wie sich K. nicht enthalten kann anzumerken, nicht nur bei Marginal-Personen mit leichten bis mittelschweren Irritationen im zerebralen Bereich aufzutreten, sondern auch in größeren Zusammenhängen. Jemand hat etwa nach dem Mauerfall im Rausch der Wende ein Buch mit dem Titel „Das Ende der Geschichte“ veröffentlicht. K. ist arrogant genug zu behaupten, die Geschichte hätte noch gar nicht angefangen, denn was bisher zu erleben war, dürfte ein katastrophaler Kampf zwischen Vernunft und reifen Emotionen mit dem Animalischem, Triebhaftem im Menschen gewesen zu sein. Das am Rande, von einer Person am Rande, die ihre Triebe voll im Griff hat, hoho!

Gestern hat K. einen laaangen Beitrag gepostet, und nun ist alles gut! K. nützt es dabei überhaupt nichts zu wissen, dass selbst die erfolgreichsten Schriftsteller diesen sogenannten horror vacui sehr ungut kannten, der ihn nun neuerlich beutelt.

Womöglich aber wirkt hier die Sehnsucht nach dem seligem Versinken in völliger Harmonie der ersten Lebensjahre. Diese Sehnsucht dürfte erzeugt werden dadurch, dass dieses Gefühl in diesen Jahren, als es sozusagen dran gewesen wäre, weil alters- und entwicklungsadäquat, nicht hinreichend erlebt werden konnte, womit wir wieder bei Psycho-Club wären, was ja auch gar nicht anders sein kann bei Herrn K….

Aber siehe – alles ist relativ! K. hat es letztens wieder erlebt…

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(… warum K. den Hut zieht vor den „Genossen Tschekisten“…)*

K. hatte 1999 bei seinem erstem Aufenthalt im Haus der ewigen Kindheit in M etwas gewissermaßen Amtliches in der Stadt zu erledigen und bei diesem Stadtgang ist er auch einmal die Goethestraße in Richtung Bahnhof hinunter gelaufen. Ein älteres Paar kam ihm entgegen, und K. ahnte schon bei der Annäherung des bis zur beidseitigen Ermüdung eingespielten Duos, was kommen würde. Es kam. Das Gespräch verstummte, beide sahen auf K. in dieser Art, die er schon unzählige Male als deutliches Zeichen für heftige Übertragungen erleben musste, und während das Pärchen an K. vorbei lief, erbrach die Frau geradezu, scharf gezischt und hasserfüllt: „Milieutherapie!“

K. hat seiner damaligen Therapeutin vorsichtshalber gar nicht von diesem Erlebnis erzählt. Mit einiger Sicherheit wären von ihr Rückmeldungen etwa des Inhalts gekommen, K. erlebe sein Über-Ich, wesentlich geprägt durch den quasi verinnerlichten Vater, als Angreifer von außen usw. usf. Dagegen wäre gar nichts zu sagen gewesen, denn dieser seelische Mechanismus ist tatsächlich des Öfteren zu beobachten, und eben nicht nur im therapeutischem Feld. Allein, erstens kannte K. diesen Mechanismus schon lange und zweitens und vor allem traf er in diesem seinem Fall keineswegs zu.

Was ist da abgegangen? – Kriegst die Rastung, Digga!

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Ein Ossi! Weil aus Riga…

(… doppelt hält besser…)

Wie er erst etwa ein Dutzend Male angemerkt hat, sind für K. in seiner nicht reizlosen Arroganz „Ossis“ Baltendeutsche sowie Menschinnen und Menschen aus Ostpreußen oder aus dem Memelland. Die als „Ossis“ bezeichneten Leutinnen und Leute sollten eigentlich „Mittis“ heißen, denn sie sind nach K.’s Dafürhalten Mitteldeutsche.

Natürlich werden solche Behauptungen etlichen Nossinnunnossn überhaupt nicht gefallen, aber das ist K. schnurz und schnuppe, denn er ist mittlerweile völlig vom faulendem Kapitalismus durchseucht. Scheiße nur, dass Sumpfblüten immer besonders prächtig sind, was; jaharhar, auch der Humor kommt nicht zu kurz in unseren Diensteinheiten!

Mindestens paradox könnte in diesem Kontext erscheinen, dass es in der DaDaeR einen „Mitteldeutschen Verlag“ gab. Dessen Publikationen wurden, nicht nur nach K.’s Meinung sehr zu Recht, den Buchhändlern geradezu aus den Händen gerissen. Unter anderem erschienen dort die grandiosen Frauen-Monologe Maxie Wanders, die nicht nur in der Literatur eine Art Erdrutsch ausgelöst haben. War nich‘ alles schlecht, ach…

K. hält es auch an dieser Stelle für angezeigt, wenn nicht notwendig, mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass er kein Revanchist ist, sondern nur seinen herrlichen Kaiser wieder haben will, *hüstel*…

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(… weitere Nachtarbeitsversuche des vierfach verhartzten K….)

Eine Art Sanatorium! Ja ja, wieder ein mannhafter Beitrag, „Hier ist ‚Einfried‘, das Sanatorium!“ usw.* Nicht typisch für unsere postsozialistischen Menschen! Ich bin im und vor einem rundum saniertem und modernisiertem palaisartigem Gebäude aus spätestens dem 19. Jahrhundert. Prächtige Parkanlagen erstrecken sich um das Rekonvaleszenten-Schlösschen, aus- und einladend, dicht bepflanzt mit sorgfältig gepflegten Blumenbeeten, Hecken, Sträuchern und Baumgruppen wie auf einer historischen Postkarte.

Das Übliche… Streckenweise muss ich mich durch die geradezu Massen hindurch kämpfen, die durch die Gänge, Treppenhäuser und Säle strömen, wie in einer Schulpause. Die vorbei strömenden Menschinnen und Menschen sind jedoch ausnahmslos Erwachsene, die meisten sind schon älter.

Es kommt keinerlei Kontakt zustande; ich bin quasi unsichtbar. Mich beutelt das Gefühl eigentlich in Worten kaum zu erfassenden verlassen Seins, das ich aus der Vorschul-Kindheit kenne, wenn mein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre mich im Wald hat stehen lassen, oder aus der späteren Kindheit, wenn mein märchenhaftes Stiefmütterchen die Haustür nicht aufgeschlossen hat, weil ich statt um 20.00 Uhr erst um 20.10 Uhr erschienen bin und ich dann die ganze Nacht lang durch die Stadt „spaziert“ bin.

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