(… werden Sie Klassenschrankenwärter…) … (…*hüstel*…)

© Die Ursprungsdatei dieser kulturellen Umrahmung ist gemeinfrei.

Man hat das als normal empfunden. „Man“, nicht nur Herr K. Irgendwo im Nordatlantik hat eine Übung der NATO stattgefunden und fast am Ostrand Ostberlins ist ein Posten mit MPi Streife um die Wohnblocks gelaufen. Daher der Begriff „Wohnkomplex“, aharhar? Nee, alles in Ordnung! Geht alles seinen Gang! Weiter voran auf bewährtem Kurs!

K. hat gewisse Wahrnehmungen zwar registriert, aber nie weiter darüber nachgedacht. Schon beim zweitem Mal, als er das Mädchen seiner mindestens neurotischen Träume in diesem Wohngebiet besucht hat, fuhr einer der Ladas an ihm vorbei, in denen vier Männer in Anzug und Krawatte saßen und K. auf eine Weise dienstvorschriftlich wachsam musterten, die bereits fast grimmig genannt werden musste.

„Da haben wir also den Kaiser verjagt/und seine Gemahlin verlötet!“ usw. singt Gundermann. Dennoch war K. fast in derselben Situation wie der Lümmel vom Kutscher, der durch das kunstvoll geschmiedete Eingangstor die im herrenhäuslichem Park majestätisch promenierende Grafentochter anschmachtet.

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(… hartnäckig rätselt es in ihm, ach…)

Wie geht das? – Das geht doch gar nicht! Eine Art „Gegenstück“ zu einer Art Grundübung der Traumatherapie. In dieser Therapie gibt es das Konzept einer Art Ort der gefühlten Sicherheit oder dergleichen, an den der Klient sich innerlich zurückziehen kann und soll.

K. erlebt quasi das Gegenteil; fast täglich, auch heute wieder…

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(… K. tappt durchs Weichbild der Stadt…)

Neubauten, fast ganz neu, jedoch strahlend weiß in der Sonne leuchtend wie Häuser da unten in Griechenland, und dazwischen aber große Grünflächen… Auch das gibt es, und sogar dicht an der Bahn, der sogenannten Stammstrecke. K. hatte sofort wieder dieses Kindheitsgefühl; eine emotionale Aufwallung, die der Kindheitstheoretiker Erwin Strittmatter natürlich viel besser ausgedrückt hätte.

Es roch nach gemähtem Gras, daher wohl diese Anwandlungen. Bekanntlich sind Erinnerungen sehr stark mit olfaktorischen Reizen verknüpft, und gemähter Rasen ist für K., *hüstel*, verwachsen mit kurzen, aber starken Momenten friedlichen, gelassenen Kindheitserlebens, ach.

Allein, das Erstaunliche war, dass die Mähenden keinen völlig rasierten Rasen hinterlassen hatten, sondern in großen Bögen sozusagen Schneisen geschlagen; die unberührt belassenen Grünflächen aber waren eher Buntflächen, weil bunte Wiesen, nicht grüne.

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(… Ja, Mann – behalt doch Deinen Hammer für Dich…)

Ein Problem bei solchen würzigen Klugschissen ist, wenn nicht gar das Problem, dass man applaudiert, zumindest innerlich, und dann… ja – und dann? Über diesen gewissen Widerspruch zwischen Theorie und Praxis ausführlicher schriftlich zu schnattern vermochte K. in der letzten Zeit schon des Öfteren nicht zu vermeiden, siehe etwa hier.

***

Vorgestern kam eine Mail von einer ehemaligen Boardinghäuslerin, die nunmehr im Kloster lebt und sehr zu Recht stolz mitteilte, dass sie ihre Doktorarbeit erfolgreich verteidigt hätte. Gestern stieg ein körperhöhen- und volumenmäßig sehr gut ausgestatteter Mönch neben K. in die U-Bahn und blickte K. in der ihm unwohlbekannten Art an, mit der wer ohne Worte zu fragen scheint: „Nimmst Du mich wahr?!“ Wenn aber derartige Zufälle in Dutzenden Jahren hunderte, wenn nicht tausende Male geschehen, was geht da dann ab? Bla.

(… schön, wenn man an Ihn glaubt; sein Name sei vorsichtshalber gepriesen… dann hat natürlich Er dergleichen inszeniert… schlimmstenfalls jedoch handelt es sich, wir berichteten, bei derartigen Erlebnissen des gemacht Werdens von Realität um ein psychotisches Symptom, gegen das man die großartigen Produkte der pharmazeutischen Industrie einsetzen kann, hurra… K. denkt auch immer wieder daran, es noch einmal mit Smarties zu versuchen, wenngleich er nach wie vor überzeugt ist, dass die Gabe von Neuroleptika in gewissem Maße vorsätzliche Körperverletzung darstellt…)

Heute morgen, gegen acht Uhr, war seltsamerweise für ein paar Minuten der Budenzauber weg; kriegst die Rastung, Alta, voll schwul…

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(…’Ham wir behandelt!‘, denkt es in K….)

Eben deshalb hat er das Buch nicht gelesen, was selbstredend nicht typisch war für unsere Menschen; allerdings hat K. den Weg zu den bewussten Teilen der siegreichen Arbeiterklasse nicht gefunden, und verfügt daher, wir berichteten mehrfach angemessen schmerzerfüllt, leider über ein Unbewusstes…

Allein, nach dem Ansehen dieses Videos nach der, *hüstel*, Rezeption dieses audiovisuellen Kommunikates will er es lesen (gemeint ist immer K.), ha!

PS: K. soll üben, sich kurz zu fassen (sagen Leutinnen und Leute andauerndst)…

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(… ‚Weilla langweilig is‘!’…)

Das kam gleich nach dem Aufwachen; fast laut gesprochen, als wenn wer im Raum stehen würde. Wie mehrfach gesagt, denn man wiederholt sich im Alter, wie mehrfach gesagt, hat K., ohne alle Ironie und dgl. gesagt, sich heftig erschrocken, als er den Film „Das weiße Rauschen“ gesehen hat und feststellen musste, dass, was für eine Formulierung, normale Halluzinationen offenbar mindestens so laut wie von im Raum Anwesenden gesprochene Sprache zu sein scheinen. Bei K. ist das, und er wiederholt sich auch hier, fast immer „nur“ eine Art Raunen im Hintergrund, das zudem fast immer gewissermaßen auf real Gesprochenes „aufgespielt“ wird.

Eben kam wieder: ‚Einfach runterkommen!‘… K. denkt gar nicht dran, er macht den Budenzauber nicht mit. Ist das die Wende, eine Art Vernetzung auf mentaler Ebene, eine Art Internet ohne Technik usw.? Aber wieso scheint es unmöglich, diesen höheren Spuk wem zu vermitteln als nicht psychotisch usw., wie es K. in den letzten Jahrzehnten unzählige Male versucht hat? Wieder sind welche drin und welche draußen, was das Grundprinzip der „Aufteilung in Klassen und Schichten“ usw. in der Gesellschaft zu sein scheint, bitte Anführungsstriche beachten; das mit dem Besitz und Nichtbesitz von Produktionsmitteln, Marx hat gesagt, ist nur sozusagen eine Spielart dieses Prinzips.

K. sieht sich hier, im Unbewusstem, neuerlich als Führer der Arbeiterklasse, was immer das sein mag, im Auge behalten; zudem wird er mitnichten müde, über den Budenzauber schriftlich zu labern…

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„Immer wieder Montag/kommt die Erinnerung/dübbedübbedübbdübb!“

Es ist wirklich erstaunlich, so denkt es etwa in K., denn er macht ja nichts, außer das, was er gegessen hat, wie sein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre immer zu sagen pflegte, ihm geschieht nur alles; es ist mindestens erstaunlich, was Menschen, denen eine Begabung zum, *würg*, *rülps*, Schrift Stellen attestiert wurde, alles unternehmen, um nicht schreiben zu müssen.

K. findet, dass dieser Gedanke es wert sei, notiert zu werden, und nimmt sich vor, ihn schier schnurstracks in seinem Blog zu posten, erwägt jedoch zugleich, ihn zunächst mit seiner inneren Gruppe durchzuarbeiten.

Zahlreiche Szenen fallen K. zu diesem Thema ein, welche seinen schönen tiefen Weltschmerz noch weiter vertiefen, ach. Zum Beispiel erinnert er sich an auf DVD gespeicherte Mitschnitte von Aufnahmen mit dem völlig zu Recht sehr anerkannten Vokal-Kommunikator Elvis Presley aus Tupelo da drüben in Amerika, yeah.

(… sehnse, Herr K., selbst der ist von unten nach ganz oben gekommen…)

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(… er war schon besser, Komma, und er spürte es, Punkt…)

Wenn K. übrigens voll die Kohle hätte, boah, würde es in seinem Wohnzimmer etwa wie folgt abgebildet aussehen; er würde quasi in einem Kabinettchen der vergegenständlichten „Epochenverschleppung“, Zitat von Rezzori, herum tappen und tippen, ach…

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(… ‚Das verstehe ich sehr gut!‘, denkt es in K….)

(… ‚Allein – wer bin ich?‘, denkt es weiter in ihm… jedoch wollen wir das hier nicht vertiefen und K. hat wirklich nur eine Tasse im Schrank…)

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(… Fridolin Senilowitsch Koskatow sinniert pseudo-teerahpeutisch…)*

Früheste emotionale Bedürfnisse wurden nicht hinreichend oder gar gar nicht befriedigt, und so kann es beispielsweise kommen, dass ein im Rentenalter befindlicher Mensch mit ohne Beschiss magna cum laude erworbenem Doktortitel der Medizin trotz längerer Therapie Kontakte, Beziehungen, Freundschaften und dergleichen als etwas zu betrachten scheint, bei dem das Gegenüber jederzeit und überall und sofort verfügbar zu sein hat, eben wie im Normalfall die frühe Mutter, andernfalls dieses Gegenüber ein Vernichter ist und endlich wieder richtig krasse Schuldgefühle hat, weil er sich jetzt als diensthabender Ostubaf sehen darf, der in der Tat immer nur seine Pflicht erfüllt usw.

Nein, das ist nicht zynisch witzig gemeint, und es ist auch nicht lustig, es ist grauenhaft, weil dieses Empfinden drohender Auslöschung zwar völlig inadäquat ist, sich jedoch im Moment des Auftretens völlig real anfühlt, was K., milde formuliert, nicht ganz unbekannt ist aus eigenem Erleben.

Ja ja, Gnade der späten Geburt… Har Har. Sorry – K. ist klein, sein Herz ist rein fürwahr, *hüstel*!

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